Kurz gesagt: Islamfeindlichkeit in Deutschland. Was tun?

Wenn mehrsprachige Mu’minun ihren deutschen Glaubensgeschwistern erklären, was in gewissen Situationen von den Flüchtlingen über Deutschland gesagt wird, würden viele in der einheimischen Bevölkerung mit den Ohren schlackern. „Die dummen Deutschen!“ u.s.w.

Wenn in der Hauptstadt Berlin arabische Clans für regelrechte Gewalt sorgen, ist es dem „deutschen Michel“ nicht zu verdenken, wenn ein gewisse Ablehnung auf alles islamisch anmutende, oder nur der augenscheinliche Zorn auf alles Orientalische, erwächst.

Wenn der Akhlaq vieler Muslime in Deutschland zu wünschen übrig lässt – worunter auch beispielsweise meine deutsche Verwandtschaft zu leiden hat – hat das natürlich auch eine direkte Auswirkung auf das gesellschaftliche Gefüge für ein harmonisches Zusammenleben in der Bundesrepublik.

Doch was können die praktizierenden Geschwister, die durch all diese Aspekte, oftmals in Form der zunehmend entgrenzten Islamophobie und dem vermehrt auftretenden Hass auf alles vermeintlich Fremdländische leiden, tun? Was tun gegen die wahnhafte Empfindung vieler „Abendlandretter“, dass der Islam ein gewalttätiger, monolithischer Block darstellen würde?

Liebe Geschwister! Der Islam ist eine Amana. Schützt und achtet unseren Din und versucht mit aller Aufrichtigkeit am Seil von Allah(t) festzuhalten. Wir müssen weiterhin unsere tagtägliche spirituelle Praxis hochhalten und jedem Menschen zumindest die Chance geben ein anderes Bild vom Islam kennen zulernen. Lasst unsere Herzen – wie die deutlichen Gegner des Islams auf der Straße und in der Politik ihre Böswilligkeit im Herzen kultivieren – nicht blind werden voller Hass und Zorn auf die Mehrheitsgesellschaft!

Bei machen Menschen ist gewiss kein Gesinnungswandel mehr zu erreichen, aber wir sollten nicht mit Feindseligkeit auf die Menschen eingehen, sondern das persönliche Irregehen desjenigen bedauern und vielmehr für diese Bittgebete sprechen. Was für ein unbewusstes Leid müssen diese Leute erleben, wenn sie den Islam verteufeln und sich letztlich nur selber damit schaden!

Möge Allah(t) uns schützen. Amin!

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Über Nando-Dragan Nuruddin Augener

Nuruddin, Jahrgang 1989, machte 2010 sein Abitur und lebt in Hamburg. Studium der Erziehungswissenschaft und der Soziologie an der Universität Hamburg (2011-2014). Muslim seit September 2016. Kontakt: nd.augener@web.de

5 Gedanken zu „Kurz gesagt: Islamfeindlichkeit in Deutschland. Was tun?

  1. die ursachen sind eher politischer natur, die medial clever voran getrieben wird, um verschidene lager hervor zu rufen. der ruck nach „rechts“ ist politisch gewollt um eine fundamentale systemveränderung herbei zu führen. z.b. berachte das neue polizeigesetz in bayer. es sind uploadfilter europaweit geplant, die doch stark an möglichkeiten des chinesischen staates erinnern, jegliche unerwünschte meinung im keim zu ersticken. leider hat all das mit politik und machtkonstrukten zu tun, nur wenn der normle bürger es verstehen würde, gäbe es einen aufstand, daher wird mit cleveren spalte und herrsche techniken gearbeitet, da läßt sich dann alles als rechtmäßig, zum schutze des volkes und der meinungsfreiheit, der tolleranz begründen.

    1. Assalamu alaykum herzlichen Dank für deinen erhellenden Kommentar der einige wichtige Aspekte für die hiesige Debatte hinzufügt. Deine genannten Punkte sind auf jedenfall bedenkenswert! Was-salaam Nuruddin

  2. salam alaikum mein lieber bruder,

    ich würde mich wirklich freuen, wenn da muslime ein wachen blick drauf werfen.
    denn die instrumentalisierung ist erschreckend, hochgradig intelligent gesteuert.
    um es zu verdeutlichen, der bürger blickt aus straßenebene heraus, auf bestimmte probleme und auf dieser tiefe, werden ihm entsprechende argumente, probleme zur verfügung gestellt. dasselbe spiel gegenüber den muslimen. auf straßenebene, scheint der blick ungetrübt, doch es sind eben künstliche probleme. für viele menschen ist das undenkbar, daß mit solch einer bösartigkeit geplant werden könnte, daher nicht auf diesen gedanken kommen, exakt das, macht man sich zu nutze. der bürger erblickt lediglich einzelne zahnräder, doch nimmst du enstpechend höhenabstand, wird deutlich, wie ein masse von zahnrädern ineinander greifen. je höher du an blickweite gewinnst, desto deutlicher wird das gesamtbild, nämlich eines sehr komplexen systems, in der das wort „zufall“ so fremd ist, wie in einem schweizer uhrwerk.

    z.b. kriminalität. betrachte den fall der richterin kirsten heisig, die angeblich selbstmord verübte. was ist da besonderes? heisig war ein sonderfall, sie war dabei ein system auf die beine zu stellen, die jugendkriminalität nicht nur eindämmen sollte, sondern als deutschlandweite lösung, die jugendkriminalität aufgebrochen hätte.

    bitte verfolge mal alle spuren, wie video, artikel und dir wird etwas auffallen.
    zum einstieg sehr gut:
    https://www.youtube.com/watch?v=99JvmAMEKOg

  3. Jazakallahu khayran mein lieber Bruder für deinen Einsatz. Wenn es meine knapp bemessene Zeit zulässt, werde ich mich in sha’Allah(t) auch mit dem Video eingehender beschäftigen. Allerdings mein Freund: Wir sollten nicht hinter jeder Angelegenheit eine größere Verschwörung suchen. Das führt zu einem innerlichen Stillstand und Lähmungszustand, der für uns Muslime nicht produktiv ist! Gesegnetes Wochenende!

  4. das problem ist nicht verschwörungstheorie, sondern die gelebte verschwörungspraxis, eine grundlage von monarchen/regierungen. dabei handelt es sich nicht um annahmen oder dem zeitvertreib, denn wahnsinn zu suchen, sondern es geht darum, die mechanismen zu verstehen, die tatsächlich einwirken. ansonsten ist die gesellschaftz nicht in der lage, diese zu durchbrechen. es ist nämlich nicht schwer diese aufzulösen.
    es gilt jedoch ein faktisches gesetz, du mußt darüber informiert sein. das ist auf menschlicher ebene des handelns, die einzige bedingung. also kein grund angst zu haben, noch solche art von kriminalität zu fürchten. natürlich sind einige damit überfordert, doch keine sorge, Allah‘ ta ala wird die fähigen entsenden, die damit umzugehen wissen…..also immer fröhlich voran schreiten

    verbleibe mit einem „salam alaikum“

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