Kurz gesagt: Was ist ein »deutscher Islam«?

Im Vorfeld der kommenden Deutschen Islam Konferenz (DIK) geistert es wieder durch die Presse und sozialen Netzwerke, das Gespenst des »Deutschen Islam«. Aber was ist ein »Deutscher Islam« bzw. was kann ein »Deutscher Islam« sein?

Ich weiß es und kredenze euch hiermit allzu gern die allseits gesuchte Antwort. Hierzu allerdings möchte ich euch zuvor erst einmal den »Arabischen Islam« darbieten:

الإِسْلاَمُ أَنْ تَعْبُدَ اللَّهَ وَلاَ تُشْرِكَ بِهِ، وَتُقِيمَ الصَّلاَةَ، وَتُؤَدِّيَ الزَّكَاةَ الْمَفْرُوضَةَ، وَتَصُومَ رَمَضَانَ

Kurz und knackig und aus berufenem Munde.

Und hier wäre dann der »Deutsche Islam«:

Islam ist, dass du Allah anbetest, Ihm nichts beigesellst, das Gebet verrichtest, die vorgeschriebene Zakah entrichtest und im Ramadan fastest.

Und woher habe ich diese Perle der Weisheit?

Aus der Sammlung gesunder Prophetenaussprüche, dem Sammelwerk von Imam al-Bukhari (Kapitel 2, Hadith Nummer 34). Es sind die Worte des Propheten Muhammad – Allah segne ihn und gewähre ihm Heil -, überliefert vom Prophetengefährten Abu Huraira – Allah möge Seinen Gefallen an ihm haben -.

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Jens Yahya Ranft

Über Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft, Jahrgang 1975, verheiratet, 3 Kinder, Geschäftsführer und Prokurist in einem kleinen deutsch-arabischen Unternehmen. Urheber dieses Blogs. Liest und publiziert vor allem in den Bereichen Staats- und Religionsgeschichte, (Sozio-)Ökonomie, politische Philosophie und Soziologie.

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