Tod den Christen, schlachtet alle Christen!

von Yahya ibn Rainer

 Ein Szenario, versucht es euch einfach mal vorzustellen. Deutschland, Haupstadt Berlin, irgendwann in naher Zukunft. Die Lendenarmut der christlich-abendländischen Mehrheitsgesellschaft zeigt ihre Wirkung. Das deutsche Volk schrumpft sich weg. Im Gegensatz dazu vermehren sich die Fremden im Lande ganz normal bis überdurchschnittlich und der Fachkräftemangel der hiesigen Wirtschaft sorgt für einen nicht mehr enden wollenden Zustrom von ausländischen Arbeitskräften. Speziell in Berlin ist der Ausländeranteil bereits bei über 50% angekommen. Die indigene Bevölkerung befindet sich nun in der Minderheit und lebt nur noch in einigen wenigen Stadtteilen unter sich, die restlichen Stadtteile werden mittlerweile ausschließlich von den Fremden bevölkert.

Diese Zukunftsvision ist nicht neu. Altbekannte „Islamkritiker“ à la Ulfkotte, Sarrazin und Broder bemühen allzu gern dieses Szenario und betiteln diesen Vorgang dann passend als „Geburtenjihaad“. Ich nenne es mal die Grundangst, das Angstfundament der angeblich jüdisch-christlichen Leitkulturisten. Wenn die Muslime irgendwann (naturgemäß) in der Mehrheit sind, dann ist das der Untergang des Abendlandes.

Jetzt spinne ich dieses Szenario noch ein wenig weiter:

Die Fremden haben bereits einen eigenen Staat innerhalb Deutschlands gegründet. Alle Gebiete, in denen ausschließlich Fremde leben und solche Gebiete wo Fremde und Indigene gemeinsam leben, heißen jetzt nicht mehr Bundesrepublik Deutschland, sondern Deutsches Islamisches Emirat. Die wenigen Gebiete die noch von den Deutschen allein bewohnt werden, sind aber bereits fest im Auge der Fremden und man beginnt gezielt in diesen Bereichen Fremde anzusiedeln. Und Berlin? Berlin soll die Hauptstadt des Deutschen Islamischen Emirates werden. Die deutschen Bundesrepublikaner möchten es aber nicht hergeben, sie verharren tapfer in ihren noch wenigen Stadtteilen Berlins aus und geben kein stückbreit davon her.

Das Resultat dieser sturen Haltung erweckt den Unmut der Fremden. Ihrer Ansicht nach sollte ganz Deutschland und die gesamte Hauptstadt in das Emirat einverleibt werden … und auch noch beträchtliche Teile Österreichs, der Schweiz, Frankreichs und Polens. Und so rufen sie einen alljährlichen Berlin-Tag ins Leben. An diesem Berlin-Tag versammelt sich die fremdländische Landesmehrheit vor den wenigen Stadtteilen der indigenen Deutschen und demonstriert ihren Anspruch und den Hass auf die sturen Eingeborenen.

Es werden hunderte von großen Emirats-Fahnen verteilt und man marschiert in und an den Stadtteilen vorbei, bespuckt die Leute, bewirft sie mit Steinen und ruft laut:

„Tod den Christen! Tod den Christen!“
„Schlachtet die Christen“ Schlachtet die Christen!“
„Jesus ist Tod! Jesus ist Tod!“
„Mögen eure Stadtteile niederbrennen!“

… und noch viele weitere und schlimmere Choräle.

Natürlich gibt es noch Polizei im Staate, aber das sind schon lange keine Deutschen mehr. Die Polizei besteht nur noch aus Fremden, und auch wenn sie vor Ort sind, so merkt man das sie eindeutig auf der Seite ihrer Leute sind.

Na? Ist das nicht ein schlimmes Szenario? Man wird von Fremden im eigenen Land verdrängt, sie besiedeln und übernehmen das gesamte Land und verhöhnen die Einheimischen, besonders an ihrem extra dafür geschaffenen Tag, dem Berlin-Tag.

Wollt ihr wissen wie sich so etwas anfühlt? Dann gebe ich euch einen Tipp. Vor etwa 3 Wochen, am 01. Juni 2011, fand der alljährliche Jerusalem-Tag statt. Dieser Tag wird von den nationalistischen Israelis dazu genutzt, um genau das zu veranstalten was ich oben beschrieb. Als Fremde und Besatzer fordern sie noch die letzten Reste Jerusalems, Palästinas und weitere Teile der anliegenden Staaten und verhöhnen die indigene Bevölkerung mit Hasstiraden und Beleidigungen, die man auf einer Demonstration in Deutschland niemals äußern dürfte.

Israel soll angeblich die einzige Demokratie des Nahen und Mittleren Ostens sein. Hier in Deutschland überlegt man die Kundgebungen von Pierre Vogel zu verbieten, vollkommen unabhängig davon, dass er nun wirklich nichts rassistisches oder Gewalt verherrlichendes sagt. Aber was wäre, wenn hier in Deutschland solch ein Jerusalem-Tag wie in Jerusalem stattfinden würde? Würde man diese Demonstration verbieten bzw auflösen? Ganz sicher.

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Jens Yahya Ranft

Über Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft, Jahrgang 1975, verheiratet, 3 Kinder, Geschäftsführer und Prokurist in einem kleinen deutsch-arabischen Unternehmen. Urheber dieses Blogs. Liest und publiziert vor allem in den Bereichen Staats- und Religionsgeschichte, (Sozio-)Ökonomie, politische Philosophie und Soziologie.

2 Gedanken zu „Tod den Christen, schlachtet alle Christen!

  1. Keine Diskussion, nur ein kurzer Hinweis:

    Laut den klassischen Großgelehrten und Exegeten wird den Juden noch mehr als nur Isreal zugestanden…

    https://www.youtube.com/watch?v=nwFof6cm_Z0

    Seltsam also, dass gerade Salafis diese Entwicklung beklagen.

    Ja, das Video ist von arabischen Islamfeinden, aber es kommt ja allein auf den Inhalt und die Quellen an und diese sind sicherlich für jeden frei nachprüfbar.

    1. Der Koran unterscheidet zwischen dem Volk „Banu Israil“ [Nachkommen des Propheten Jakob (arab. Ya’qub)] und der Religionszugehörigkeit „Yahuud“ [Anhänger des Judentums].
      Israil ist nur ein weiterer Name des Propheten Jakob, der dem arabischen Namen ‚Abdullah [Diener Gottes] in der Bedeutung am nächsten kommt. Unter den Banu Israil gab es Monotheisten und Polytheisten.

      Man wird keine Stelle im Koran finden, in dem den Yahuud von Allah Land versprochen wird oder ihnen irgendeine besondere Würdigung zuteil wird. Diese Verse des Korans beziehen sich immer auf die Banu Israil.
      Sicherlich gibt es heute immer noch Juden, die vom Volk der Banu Israil abstammen, aber davon gibt es heute auch Christen und Muslime.

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