{"id":1610,"date":"2012-11-18T16:42:08","date_gmt":"2012-11-18T16:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/?p=1610"},"modified":"2015-04-14T16:45:04","modified_gmt":"2015-04-14T16:45:04","slug":"materialien-zur-geschichte-der-wahaby-07-3-kriegsberichterstattung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/materialien-zur-geschichte-der-wahaby-07-3-kriegsberichterstattung\/","title":{"rendered":"Materialien zur Geschichte der Wahaby \u2013 07.3 \u2013 Kriegsberichterstattung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Mustafa Bey<em>, <\/em>berauscht von gutem Erfolg und von dem Weine zu Tayf, glaubte ganz allein im Stande zu sein, die Wahaby zu unterjochen. Die Stadt Taraba, etwa 70, oder 80 englische Meilen von Tayf in \u00f6stlicher Richtung entfernt, geh\u00f6rte zu den wichtigsten festen Punkten, welche die Wahaby der Provinz Nedschid mit denen der Gebirge Jemens verbanden. Zu Taraba wohnten die Begum-Araber; und seit den Kriegen der Wahaby mit dem Scherif Ghaleb hatten sie ihre Stadt mit einer Mauer und einem Graben befestigt; auch der dichte Wald von Dattelb\u00e4umen, in welchem dieselbe lag, gew\u00e4hrte ebenfalls Schutz. Mustafa Bey r\u00fcckte gegen Taraba, fand aber Widerstand in der Gebirgsgegend und musste mit einem Verlust von 4, oder 500 Mann nach Tayf zur\u00fcckkehren. Othman el Medhayfe war unterdessen mit seiner leichten Reiterei nicht unt\u00e4tig: er durchschw\u00e4rmte die Gegend nach allen Richtungen, schnitt eine Menge Nachz\u00fcgler ab, unterbrach oft die Kommunikation mit Mekka und beunruhigte den ganzen Sommer von 1812 die Garnison von Tayf. Der Scherif Ghaleb, welcher gleich dem Othman seine Beduinenreiter hatte, bot 5000 Dollars als eine Belohnung f\u00fcr die Gefangennahme Othmans. Pers\u00f6nliche Feindschaft gegen seinen Schwager, welcher die Hauptursache alles seines Missgeschickes mit den Wahaby gewesen war, siegte in diesem Punkte \u00fcber seinen Verstand, und er bedachte nicht, dass, wenn die Beduinen in der Gegend von Mekka diesen Anf\u00fchrer verl\u00f6ren, die T\u00fcrken es leicht finden w\u00fcrden, sich im Lande festzusetzen und ihn selbst seiner Autorit\u00e4t zu entkleiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Auf einer seiner Streifereien kehrte der Medhayfe in einem kleinen Kastell, namens Byssel, ein, welches er selbst in den Gebirgen vier, oder f\u00fcnf Stunden \u00f6stlich von Tayf angelegt hatte. Als der Scherif Ghaleb erfuhr, dass er sich an diesem Orte befinde, sendete er aus Tayf ein starkes Truppencorps, welches das Kastell umgab und es bald in Brand steckte. Jetzt st\u00fcrzte sich der Medhayfe mit etwa 30 Mann, die alle wie Beduinen von der \u00e4rmsten Klasse gekleidet waren, auf den Feind und schlug sich durch. Eine Wunde entkr\u00e4ftete indessen seine Stute und sie konnte ihn nicht weit mehr tragen. Er entfloh nun zu Fu\u00dfe und entkam zwar seinen Verfolgern; als er aber am folgenden Tag im Zelt eines Beduinen, vom Stamme der Ateybe Zuflucht suchte, wurde er ergriffen und zum Scherif gebracht welcher dem Beduinen die versprochene Summe bezahlte und seinen Gefangenen mit Ketten belastete. Medhayfe wurde nun nach Dschidda und Kairo und endlich nach Konstantinopel gesendet, wo der j\u00fcngste Sohn Mohammed Alys den edlen Gefangenen nebst den Schl\u00fcsseln der heiligen St\u00e4dte und vielen anderen kostbaren Gaben dem Sultan \u00fcberreichte. Der Medhayfe wurde bald nach seiner Ankunft, wie sich das erwarten lie\u00df, enthauptet, und so verloren die Wahaby ihren t\u00e4tigsten und k\u00fchnsten Parteig\u00e4nger in Hedschaz. Er war im September 1812 gefangen genommen worden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hedschaz war jetzt wieder zur Unterw\u00fcrfigkeit gebracht, und die heiligen St\u00e4dte waren frei. Die Pilgerkarawane von Kairo langte im November 1812 mit all ihrem gew\u00f6hnlichen Pomp zu Mekka an und vollbrachte die Wallfahrt mit der geh\u00f6rigen Zeremonie. Die syrische Karawane konnte es bis jetzt noch nicht wagen, durch die W\u00fcste zu ziehen, weil die Kastell auf der Wallfahrtsstra\u00dfe und die mit ihnen verbundenen Wasserbeh\u00e4lter noch nicht wiederhergestellt, auch keine Vorr\u00e4te von Lebensmitteln angeschafft worden waren. Ahmed Bonaparte war nach Kairo zur\u00fcckgekehrt; Tusun Bey, ernannter Pascha von Dschidda, war im Winter 1812 als Pilger nach Mekka gekommen und hatte den Diwan Effendy, einen Beamten vom Hofe seines Vaters, als Gouverneur in Medinah zur\u00fcckgelassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obschon die f\u00fcnf St\u00e4dte von Hedschaz sich jetzt in den H\u00e4nden der T\u00fcrken befanden, so war doch die Macht der Wahaby noch unersch\u00fcttert. Alle St\u00e4mme \u00f6stlich von den Gebirgen, welche Arabien von Norden nach Osten parallel mit dem Meere durchschneiden, erkannten noch Saud als Oberherrn an; und wo die T\u00fcrken den Beduinen im freien Felde begegneten, wurden sie jedes Mal geschlagen. Das Benehmen des Scherif&#8217;s war auch keineswegs geeignet, seinen Alliierten Vertrauen einzufl\u00f6\u00dfen. Unter diesen Umst\u00e4nden hielt es Mohammed Aly Pascha f\u00fcr n\u00f6tig, pers\u00f6nlich den Kriegsschauplatz zu besuchen und einen Hauptschlag auszuf\u00fchren, der seine Autorit\u00e4t in Hedschaz fest begr\u00fcnden und ihn in den Stand setzen sollte, f\u00fcr sich selbst das ganze Verdienst der Eroberung in Anspruch zu nehmen. Es war bekannt, dass der Sultan ihm den peremtorischen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Befehl gegeben habe, sich selbst an die Spitze seiner Truppen in Arabien zu stellen; und da \u00c4gypten seit dem Jahr 1811 v\u00f6llig unterworfen war, so hatte er keine Entschuldigung mehr f\u00fcr seinen Ungehorsam. Die schwachen \u00dcberreste der Mammelucken waren aus Ober\u00e4gypten vertrieben worden und hatten sich nach Dongola zur\u00fcckgezogen. Ahmed Aga Las, ein ber\u00fchmter Arnautenanf\u00fchrer und Gouverneur von Genne, der einzige Mann von Einfluss unter den Soldaten, und gegen dessen Absichten der Pascha Argwohn hegte, wurde nach Kairo gelockt, und seine Hinrichtung ist ein fernerer Beweis (wenn ein solcher \u00fcberhaupt n\u00f6tig w\u00e4re) von der geringen Achtung, welche Mohammed Aly seinen feierlichsten Versprechen von sicherem Geleit erzeigte. Als Mohammed Aly Kairo verlie\u00df, blieb Hossein Bey als Gouverneur der Stadt und Unter\u00e4gyptens, und Ibrahim Pascha, sein \u00e4ltester Sohn, als Gouverneur von Ober\u00e4gypten zur\u00fcck. Beides waren M\u00e4nner von bedeutenden Talenten, n\u00e4mlich Hossein Bey im Milit\u00e4rfach und Ibrahim Pascha in der Zivilverwaltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mohammed Aly schiffte sich zu Suez mit 2000 Mann Infanterie ein, w\u00e4hrend ein ebenso starkes Korps Reiterei, begleitet von einer Karawane von 8000 Kamelen, um dieselbe Zeit den Landweg einschlug. Tusun Pascha war besch\u00e4ftigt, seine Truppen zu Mekka zu sammeln, als sein Vater im September 1813 zu Dschidda anlangte. Scherif Ghaleb befand sich gerade in dieser Stadt und begab sich an Bord des Schiffes, welches den Pascha trug, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen, selbst ehe er noch ans Land gestiegen war. Bei dieser Gelegenheit beschworen sie auf den Koran, nie etwas gegen das Interesse, die Sicherheit, oder das Leben des anderen Teiles zu unternehmen, ein Gel\u00fcbde, welches sie einige Wochen nachher im heiligen Tempel zu Mekka feierlich und \u00f6ffentlich erneuerten, und zwar auf den ausdr\u00fccklichen Wunsch des Scherifs, der noch nicht wusste, dass kein Versprechen heilig genug ist, um einen Osmanen zu binden. Der Scherif beseitigte auch mit dem Pascha einige Schwierigkeiten, welche zwischen ihm und dem t\u00fcrkischen Gouverneur zu Dschidda entstanden waren; denn seitdem die T\u00fcrken im I6ten Jahrhunderte Hedschaz erobert hatten, galt das Gesetz, dass die Z\u00f6lle von Dschidda zwischen dem Pascha dieses Platzes und dem Gouverneur von Mekka geteilt werden sollen. Ghaleb hatte sie sich ausschlie\u00dflich zugeeignet, und der Pascha hatte versprochen, seinen Besitz derselben nicht zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Mohmmed Aly in Mekka angelangt war, machte er den Ulama Geschenke und verteilte Almosen unter die Armen. Er fing auch an, den gro\u00dfen Tempel auszubessern, und verwendete gro\u00dfe Summen, sowohl f\u00fcr den Dienst, als f\u00fcr die Versch\u00f6nerung desselben. Aber seine erste und dringendste R\u00fccksicht war damals die Sorge f\u00fcr den Transport der n\u00f6tigen Lebensmittel von Dschidda nach Mekka und nach Tayf. Dschidda war die gro\u00dfe Niederlage von Lebensmitteln und Kriegsvorr\u00e4ten f\u00fcr die Armee geworden. Alle Schiffe dieses Hafens und desjenigen von Yembo (deren Zahl nicht unbedeutend ist), wurden f\u00fcr diesen Transport benutzt, und Mohammed Aly hatte mit dem Imam von Maskat einen Mietkontrakt von zwanzig Schiffen auf ein ganzes Jahr abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pascha hatte gew\u00fcnscht, dass eine kleine Fregatte, das einzige ihm geh\u00f6rige Kriegsschiff, welches im Hafen von Alexandria vor Anker lag, ums Kap der guten Hoffnung herum, ins Rote Meer segeln solle; aber die englische Regierung wollte ihm dieses nicht erlauben, weil sie wahrscheinlich wusste, dass das Schiff bei seiner schlechten Bemannung in Gew\u00e4ssern zu Grunde gehen w\u00fcrde, welche t\u00fcrkischen Seefahrern unbekannt sind; und dass alsdann der Verlust, von den argw\u00f6hnischen T\u00fcrken, geheimen Befehlen der englischen Regierung schuld gegeben werden k\u00f6nne. Ein Engl\u00e4nder, welcher einige Zeit lang in \u00c4gypten sich aufgehalten hatte, erbot sich, dass Schiff bei hohem Wasser nach Kairo zu schaffen und dann auf Walzen durch die W\u00fcste nach Suez. Er schien die \u00dcberzeugung zu haben, dass die Sache ausf\u00fchrbar sei; aber sein Vorschlag wich zu sehr vom gew\u00f6hnlichen Gange der Dinge ab, als dass ihn die T\u00fcrken annehmen konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man fand es viel schwieriger, Vorr\u00e4te von Dschidda nach dem nicht entfernten Mekka, als von \u00c4gypten nach Dschidda zu senden. Die meisten Kamele. welche die Reiterei nach Hedschaz begleitet hatten, starben kurz nach ihrer Ankunft. Bei der best\u00e4ndigen Passage von Karawanen, waren die Kr\u00e4uter auf dieser Stra\u00dfe bald konsumiert und f\u00fcr die Kamele gab es, au\u00dfer einer kleinen Quantit\u00e4t Bohnen, des Abends gar kein Futter. Von dieser kleinen Ration wurde noch ein Teil von den Kameltreibern entwendet, die \u00e4gyptische Bauern und mit Gewalt aus ihrer Heimat fortgeschleppt worden waren. Sie verkauften diese Bohnen an die Beduinen in Hedschaz. Von 8000 Kamelen, welche Mohammed Aly zu Lande gesendet hatte, lebten drei Monate nach ihrer Ankunft nur noch 500. Eine Aufsicht \u00fcber das Detail seiner Armeeversorgung zu f\u00fchren, hielt Mohammed Aly ganz unter seiner W\u00fcrde; auch h\u00e4tte er keine heilsamen Anordnungen treffen k\u00f6nnen, ohne die ganze Verwaltung seiner Armee zu ver\u00e4ndern, denn jedes Individuum, vom Niedrigsten bis zum H\u00f6chsten, ging auf Unterschleif [Unterschlagung] aus. Die Beduinen, welche sich den T\u00fcrken angeschlossen hatten, besa\u00dfen wenig Kamele, wie es bei allen denen der Fall zu sein pflegt, welche in gebirgigen Distrikten leben. Nur wenige wagten es, ihre Kamele f\u00fcr den Dienst der Armee anzubieten; und w\u00e4hrend des ganzen t\u00fcrkischen Krieges waren nie 500 Kamele aus Hedschaz zusammen. Durch diese Umst\u00e4nde fand sich der Pascha in seinen Unternehmungen gel\u00e4hmt. Die gegenw\u00e4rtige Zahl der Kamele war kaum ausreichend, den Truppen zu Tayf und Mekka ihre t\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse zu liefern; und der Pascha bot den Beduinen so wenig Geld, dass nur wenige von ihnen Lust hatten, ihre Kamele f\u00fcr diesen Zweck herzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da er indessen bei seiner Ankunft in Mekka die Sache dringend fand, so bat er den Scherif seinen ganzen Einfluss bei den benachbarten Arabern anzuwenden und sie zu ersuchen, soviel als m\u00f6glich Kamele zu liefern. F\u00fcr diesen Zweck gab er eine gro\u00dfe Summe Geldes her, welche an die Scheikhs verteilt werden sollte. Aber ein Beduinen-Scheikh hat keine despotische Gewalt in seinem Stamme und kann noch viel weniger dem Geringsten seiner Araber ein Kamel mit Gewalt wegnehmen. Der Scherif und die Araber-Scheikhs gaben die sch\u00f6nsten Versprechungen. Man verlangte einen zweiten Geldvorschuss vom Pascha, und es kamen noch immer keine Kamele.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pascha, welcher w\u00e4hrend seines ersten Aufenthaltes in Mekka den Scherif auf freundlichem Fu\u00dfe besucht hatte, wurde jetzt in seinen Freundschaftsbezeigungen kalt. Der Scherif seinerseits beklagte sich dar\u00fcber, dass die Z\u00f6lle von Dschidda, ungeachtet der Versprechen Mohammed Alys, von den Beamten desselben zur\u00fcckgehalten w\u00fcrden, und jede Partei gab bald der anderen schuld, dass sie hinterlistig zu Werke gehe. Die innige Verbindung des Scherifs mit allen benachbarten St\u00e4mmen, die ihn seit der Gefangennahme des Medhayfe als ihren Besch\u00fctzer gegen die Wahaby und gegen die Osmanen betrachteten, erregte beim Pascha ebenfalls Argwohn, und er gewann die \u00dcberzeugung, dass, solange der Scherif in seiner W\u00fcrde bleibe, er selbst keine Aussicht habe, seine Operationen mit Erfolg fortzusetzen. Mohammed Aly hatte vom Sultan einen Firman<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> erlangt, in welchem ihm erlaubt war, gegen den Scherif zu handeln, wie er es f\u00fcr zweckm\u00e4\u00dfig finden sollte, sodass er ihn entweder an der Spitze der Regierung lassen, oder absetzen und gefangen nehmen konnte. Dies erkl\u00e4rte wenigstens der Pascha \u00f6ffentlich, nachdem er den Scherif Ghaleb gefangen genommen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt war nun sein Hauptziel darauf gerichtet, den Scherif festzunehmen und einzukerkern; nur war dieses eine schwierige Unternehmung. Ghaleb hatte zu Mekka gegen 1500 streitbare M\u00e4nner und noch andere Truppen zu Tayf und zu Dschidda. Die benachbarten Araber waren alle mehr geneigt, den Ghaleb, als den Pascha zu beg\u00fcnstigen, gegen welchen man sie leicht zu Feindseligkeiten h\u00e4tte aufreizen k\u00f6nnen. In Mekka bewohnte der Scherif einen festen Palast am Abhang eines H\u00fcgels, auf welchem ein Kastell stand, das mittelst eines unterirdischen Ganges mit dem Palast verbunden war. Das Kastell war von seinem \u00e4lteren Bruder Serur erbaut und von ihm neu befestigt worden, als er von Mohammed Alys R\u00fcstungen zu einem Feldzuge nach Arabien geh\u00f6rt hatte. Das Kastell war gut verproviantiert; in seinen Zisternen war Reichtum an Wasser, und eine Garnison von achthundert Mann mit einem Dutzend schwerer Gesch\u00fctze verteidigte es best\u00e4ndig. Die ganze Stadt wurde von diesem Kastell beherrscht, welches in Bezug auf die Mittel, die dem Mohammed Aly zu Dienste standen, f\u00fcr un\u00fcberwindlich gelten konnte. Viele andere von Ghalebs Truppen, z. B. die Scherifs von Mekka mit ihren Anh\u00e4ngern, mehrere bewaffnete Sklaven und S\u00f6ldner aus Jemen waren in der Stadt selbst einquartiert, oder bildeten seine Leibwache. Er merkte bald, dass Mohammed Aly mit treulosen Absichten gegen ihn umgehe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ausgemacht, dass, wenn Ghaleb sein feierliches Versprechen gebrochen und den Pascha angegriffen haben w\u00fcrde, welcher damals nur zw\u00f6lfhundert Mann zu Mekka hatte, er ihn, mit Hilfe der Beduinen, aus der Stadt vertrieben haben w\u00fcrde. Aber welche Beschuldigungen gegen den Scherif wegen Despotismus auch nur aufgestellt worden sein m\u00f6gen, so k\u00f6nnen ihm doch seine bittersten Feinde nicht schuld geben, dass er ein Versprechen gebrochen habe, obschon die T\u00fcrken zu verstehen geben wollen, dass er gegen die Person Mohammed Alys einen Plan angelegt habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ghaleb besuchte den Pascha nicht mehr auf eine so vertrauliche Weise, wie ehedem. Wenn er ihm in seiner Wohnung (einer ger\u00e4umigen Schule neben der gro\u00dfen Moschee) einen Besuch abstattete, so war er immer von mehreren hundert Soldaten begleitet; und endlich stellte er seine Besuche g\u00e4nzlich ein, indem er seinen Palast nur an Freitagen verlie\u00df, wenn er zum Gebet in die Moschee ging. Mohammed Aly bem\u00fchte sich vergebens, ihn von seiner Wache abzubringen und besuchte ihn zweimal, nur von einigen Offizieren begleitet, in der Meinung, dass Ghaleb auf \u00e4hnliche Weise diesen Besuch erwidern werde. Er hatte sich sogar vorgenommen, ihn in der Moschee ergreifen zu lassen; aber von dieser Ma\u00dfregel hatte ihn der, unl\u00e4ngst aus Konstantinopel angekommene, Kadi abgebracht, welcher die Unverletzlichkeit dieses heiligen Asyls sehr streng verteidigte. Diesen Umstand erz\u00e4hle ich aus einer sehr guten Quelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es vergingen fast vierzehn Tage, dass sich Mohammed Aly t\u00e4glich vergebliche M\u00fche gab, seinen Zweck zu erreichen. Endlich ersann er eine List, welche die gro\u00dfe Erfahrung beweist, die dieser Mann in der Kunst des Fangens erlangt hatte. Er lie\u00df seinen Sohn Tusun Pascha, welcher damals zu Dschidda war, an einem gewissen Abend in sp\u00e4ter Stunde nach Mekka kommen. Der Etikette gem\u00e4\u00df musste ihn der Scherif willkommen hei\u00dfen, denn die Unterlassung einer solchen Zeremonie w\u00fcrde, t\u00fcrkischen Ansichten nach, einer Kriegserkl\u00e4rung gleichgekommen sein. Ghaleb, der da w\u00fcnschte, seinen Besuch abzustatten, ehe neue Pl\u00e4ne gegen ihn ersonnen werden k\u00f6nnten, kam den Morgen nach Tusuns Ankunft sehr fr\u00fch und trat nur mit geringer Begleitung in seine Wohnung ein. Dies war vorhergesehen worden, und schon den Tag vor der Ankunft seines Sohnes hatte Mohammed Aly etwa hundert Soldaten den Befehl gegeben, sich in verschiedenen Zimmern zu verbergen, die an den Hof des Hauses stie\u00dfen, in welchem Tusun absteigen sollte. Dieses taten sie auch auf eine Weise, dass niemand sonderlich etwas davon gemerkt hatte. Als Ghaleb anlangte, f\u00fchrten ihn die Diener die Treppe hinauf, unter dem Vorwand, dass Tusun von seiner Reise erm\u00fcdet sei; und die Hauptbeamten des Scherifs mussten unten verweilen. Er trat ins Zimmer des Paschas und unterhielt sich mit ihm einige Zeit lang; aber als er endlich fortgehen wollte, meldete ihm Abdin Bey (ein Anf\u00fchrer der Arnauten), dass er ihr Gefangener bleiben m\u00fcsse. Die verborgenen Soldaten st\u00fcrzten aus ihren Schlupfwinkeln hervor, und Abdin Bey, nebst dem Tusun Pascha, n\u00f6tigte den Scherif, sich selbst am Fenster zu zeigen und seinen Leuten unten zu befehlen, nach Hause zu gehen, da keine Gefahr vorhanden sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sobald dieses \u00f6ffentlich bekannt wurde, fl\u00fcchteten sich die beiden S\u00f6hne Ghalebs mit ihren Truppen ins Kastell und machten Anstalten zur Verteidigung. Der Scherif benahm sich sehr gelassen: \u201eH\u00e4tte ich selbst mich treulos benehmen wollen,\u00ab sagte er zu Tusun Pascha in Gegenwart seiner Offiziere, \u201eso w\u00fcrde dieses nicht so gekommen sein;\u00ab und als ein Firman<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> (ob derselbe echt, oder nachgemacht gewesen, hat sich nicht ausmitteln lassen) ihm vorgezeigt wurde, der seine Anwesenheit in Konstantinopel n\u00f6tig machte, antwortete er: \u201eGottes Wille geschehe; ich habe mein ganzes Leben auf Kriege mit den Feinden des Sultans verwendet und kann mich deshalb nicht f\u00fcrchten, vor ihm zu erscheinen.&#8220; Solange das Kastell noch in den H\u00e4nden der S\u00f6hne Ghalebs blieb, war die Sache nur halb gewonnen. Der Scherif wurde deshalb gezwungen, seinen S\u00f6hnen schriftlich zu befehlen, das Kastell an Mohammed Aly zu \u00fcbergeben, unterzeichnete aber diesen Befehl nicht eher, als bis man ihn mit dem Verluste seines Lebens bedrohte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den folgenden Tag besetzten die T\u00fcrken das Kastell, und die Garnison zerstreute sich unter die benachbarten Beduinen, oder ging zu den Wahaby. Der Kadi, nebst einem Beamten des Paschas und einem anderen des Scherifs, wurde beauftragt, ein Verzeichnis des ganzen Eigentums des Scherifs aufzunehmen, und f\u00fcr diesen Zweck wurden seine verschiedenen Pal\u00e4ste zu Mekka genau durchsucht. Der Betrag des Gefundenen wurde auf etwa 250,000 Pfund Sterling gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem der Scherif einige Tage zu Mekka gefangen gehalten wurde, wurde er im November nach Dschidda gesendet, wo er an Bord eines Schiffes geschafft und dann nach Cosseir gebracht wurde. Ich war gerade in Genne in Ober\u00e4gypten, als er den 1. Januar 1814 von Cosseir daselbst ankam und hatte Gelegenheit, ihn zu sehen. Sein Mut schien ungebrochen; er sprach dreist und mit gro\u00dfer W\u00fcrde, erw\u00e4hnte aber nie den Namen Mohammed Alys, oder seines Sohnes. Er hatte bei sich zw\u00f6lf Eunuchen, einige arabische Diener und zwei seiner S\u00f6hne, welche zu Dschidda freiwillig zu ihm gekommen waren. Unter den wenigen Gegenst\u00e4nden seines Gep\u00e4cks bemerkte ich ein sch\u00f6nes Schachbrett, und es wurde mir dabei erz\u00e4hlt, dass er t\u00e4glich einige Stunden mit seinem Lieblings-Eunuchen Schach spiele.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Kairo fand er seine Weiber, welche mit seinem ganzen Eigentum, wie man es in seinen Pal\u00e4sten zu Mekka gefunden hatte, \u00fcber Suez gesendet worden waren, denn Mohammed Aly hatte Befehl erhalten, nicht den geringsten Teil davon zu behalten. Einer seiner S\u00f6hne starb zu Alexandria, und der andere folgte seinem Vater nach Salonika, was ihm die Pforte zu seinem Aufenthalt angewiesen hatte, und wo er eine monatliche Pension erhielt, wie sie seinem Rang angemessen war. Einige weibliche Sklaven, ein j\u00fcngerer Sohn und eine Schwester Ghalebs blieben in Mekka. Der Scherif selbst und seine ganze Familie starben im Sommer 1816 zu Salonika an der Pest. Abdallah Ibn Serur, ein Vetter des Scherif Ghaleb, wurde den Tag nach der Gefangennahme des letzteren, festgenommen und ebenfalls nach Kairo geschafft. Es gelang ihm zu entkommen, aber er wurde durch die Beduinen von Suez wieder gefangen und zur\u00fcckgebracht. Da er mit Ghaleb immer in Feindschaft gelebt hatte, so sah man keinen Grund ein, weshalb derselbe ergriffen worden sei, au\u00dfer denjenigen vielleicht, dass er in Mekka starken Anhang hatte. Auf Befehl der Pforte wurde er indessen bald nachher wieder in Freiheit gesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Scherif Ghaleb hatte w\u00e4hrend seiner Regierung in Mekka mit gro\u00dfer Tapferkeit gegen die Wahaby, wie auch gegen seine eigenen Verwandten gefochten, die sich ihm oft entgegensetzten. Seine gro\u00dfe Erfahrenheit und seine genaue Kenntnis der Beduinen und ihrer Politik, wie auch sein Scharfblick und seine Beredsamkeit, machten ihn ganz besonders f\u00fcr die Regierung von Mekka tauglich; aber er war habs\u00fcchtig und ungerecht in seinen Geldforderungen und legte schwere Strafen f\u00fcr die kleinsten Vergehen auf, sodass er wegen seines Geizes allgemein gehasst war. W\u00e4hrend einer Regierung von 28 Jahren muss er in Mekka bedeutende Sch\u00e4tze aufgeh\u00e4uft haben, wo er mit geringem Aufwand lebte. Da man nach seiner Gefangennahme, au\u00dfer dem obenerw\u00e4hnten Eigentum, nichts weiter fand, so vermuten viele Personen, dass er privatim betr\u00e4chtliche Geldsummen, oder Gegenst\u00e4nde von Wert nach Ostindien, besonders nach Bombay, gesendet habe, mit welchem Hafen er seit langer Zeit in Handelsverkehr stand. Mohammed Aly wollte glauben machen, der Scherif habe die Absicht gehabt, nach Bombay zu entfliehen; die Sorgfalt, mit welcher er indessen sein Kastell zu Mekka befestigte und verproviantierte, bewies vielmehr, dass er entschl\u00f6ssen war, Widerstand zu leisten und die T\u00fcrken selbst im Weichbilde<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> der heiligen Stadt zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gefangennahme des Scherif Ghaleb verbreitete Schrecken \u00fcber alle Mekkaner und Beduinen. Mehrere H\u00e4uptlinge der letzteren, welche Ghaleb bei Mohammed Aly eingef\u00fchlt hatte, und mit welchen man in Unterhandlung getreten war, flohen von Mekka und kehrten nach Taraba, dem Wasserplatz der Wahaby, zur\u00fcck. Alle Freunde Ghalebs in Mekka und mehrere Familien m\u00e4chtiger Scherifs verlie\u00dfen mit ihrem Anhang die Stadt und fl\u00fcchteten sich in die Zelte ihrer Nachbarn, da sie nicht wussten, ob nicht der Pascha die Absicht habe, das ganze Geschlecht der Scherifs auszurotten. Unter diesen befand sich auch Scherif Radscheh, ein entfernter Verwandter des Ghaleb und ein Mann in Hedschaz, der sich durch Mut, Urteil und Freigebigkeit am meisten auszeichnete. Diesem hatte Mohammed Aly das Kommando \u00fcber einige hundert Beduinen \u00fcbergeben und ihn beauftragt, noch andere f\u00fcr seinen Dienst anzuwerben. An dem Tage, wo Ghaleb festgenommen wurde, verlie\u00df Radscheh die Stadt Mekka und ging mit seinen Leuten nach Derayeh, der Residenz Sauds, der sich dar\u00fcber freute, einen Mann von solchem Einfluss und solchen Talenten zu erhalten. Er gab ihm eine betr\u00e4chtliche Geldsumme und ernannte ihn an die Stelle des Medhayfe zum Emir el Omera, oder zum Oberhaupt der Beduinenh\u00e4uptling in Hedschaz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gefangennahme Ghalebs verursachte einen Stillstand und eine Stockung in allen politischen Angelegenheiten des Landes. Solche offenbare Treulosigkeit entfernte von den T\u00fcrken selbst diejenigen, welche am heftigsten gegen die Wahaby waren, und die Lage Mohammed Alys wurde jetzt sehr kritisch. Personen, welche sehr gut unterrichtet sind, meinen, dass, wenn der Pascha Willens gewesen sei, sich des Scherifs zu bem\u00e4chtigen, er dieses so lange h\u00e4tte verschieben m\u00fcssen, bis einige m\u00e4chtige Beduinen-Scheikhs zu ihm \u00fcbergetreten w\u00e4ren und wirkliche Feindseligkeiten gegen die Wahaby ausge\u00fcbt gehabt h\u00e4tten, wodurch es schwierig, oder unm\u00f6glich f\u00fcr sie geworden w\u00e4re, den Pascha wieder zu verlassen. Mohammed Aly beurteilte ohne Zweifel die Absichten des Scherifs nach seinen eigenen und bef\u00fcrchtete selbst als ein Opfer der Treulosigkeit zu fallen, wenn er dem Scherif zur Ausf\u00fchrung seiner Pl\u00e4ne Zeit lassen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber darin irrte er sich. Ghaleb war sicherlich kein Freund der Osmanen, hasste aber andererseits ebenso sehr die Herrschaft der Wahaby. Sein Plan war, beide Teile zu schw\u00e4chen, und dabei dachte er niemals an pers\u00f6nliche Treulosigkeit gegen den Pascha, denn f\u00fcr die Erhaltung der Sicherheit desselben hatte er ja ein feierliches Gel\u00fcbde getan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Mann aus dem Geschlechte der Scherifs, namens Yahya<em>,<\/em> weitl\u00e4ufig verwandt mit Ghaleb und ehemals sein Gegner, wurde von Mohammed Aly zum Gouverneur von Mekka gemacht, weil er ihn als einen Mann ohne Talente und ohne Ruf kannte, und der Meinung war, dass derselbe eine wahre Null sein w\u00fcrde. Der Pascha eignete sich das ganze Einkommen Ghalebs in Dschidda und Mekka zu und setzte dem Yahya nur einen monatlichen Gehalt von drei\u00dfig Beuteln aus, sodass derselbe in der Tat nicht viel mehr, als ein Beamter des Mohammed Aly war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um diese Zeit hatte Mohammed Aly nichts anderes im Sinn, als Mekka und Tayf aus Dschidda zu verproviantieren, und nachdem ihm dieses haupts\u00e4chlich mit letzterem Ort gelungen sein w\u00fcrde, einen entscheidenden Schlag auf seine Feinde zu f\u00fchren, welche durch seine lange Unt\u00e4tigkeit so k\u00fchn geworden waren, vor den Toren von Tayf und Mekka Kamele wegzunehmen. Auch die Beduinen legten Verachtung gegen die Macht des Paschas an den Tag, den sie schon wegen seiner Treulosigkeit verabscheuten. Unter den Feinden der T\u00fcrken in der Gegend von Mekka hatten keine entschiedenere Feindseligkeit bewiesen, als die Araber des Stammes Begum, die auch Taraba bewohnten und schon bei einer fr\u00fcheren Gelegenheit dem Mustafa Bey eine Niederlage beigebracht hatten. Die meisten Truppen Ghalebs hatten sich nach der Gefangennahme ihres Herrn nach Taraba gefl\u00fcchtet, und Scherif Radscheh hatte hier sein Hauptquartier aufgeschlagen. Mit ihm hatte sich Aly el Medhayfe, der Bruder des obenerw\u00e4hnten Othman, ein einflussreicher Mann in seinem Lande, vereinigt, sodass Taraba f\u00fcr alle s\u00fcdlichen Wahaby in gleichem Ma\u00df, wie Derayeh f\u00fcr die n\u00f6rdlichen, der Bereinigungspunkt wurde.<\/p>\n<p>____________________________________<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> endg\u00fcltigen<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vollmacht<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Erlass, Dekret, Vollmacht oder Verordnung eines Souver\u00e4ns<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> gesamten Wohngebiet<\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_1610\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"1610\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mustafa Bey, berauscht von gutem Erfolg und von dem Weine zu Tayf, glaubte ganz allein im Stande zu sein, die Wahaby zu unterjochen. 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