{"id":1762,"date":"2015-05-09T11:32:46","date_gmt":"2015-05-09T11:32:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/?p=1762"},"modified":"2019-06-18T11:32:53","modified_gmt":"2019-06-18T11:32:53","slug":"burkini-vs-badekarre-die-vergessene-deutsche-schamhaftigkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/burkini-vs-badekarre-die-vergessene-deutsche-schamhaftigkeit\/","title":{"rendered":"Burkini vs. Badekarre: Die vergessene deutsche Schamhaftigkeit"},"content":{"rendered":"<p><em>von Yahya ibn Rainer am 07. Mai 2014<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Lobby gegen den Islam und die Muslime in Deutschland ist gro\u00df und weit gef\u00e4chert. Allein der Besuch von PI-News offenbart ein wahres <span class=\"st\">Potpourri an unterschiedlichen weltanschaulichen Gesinnungen innerhalb dieses Milieus. Angef\u00fchrt vom liberalen Geist mit neokonservativem Einschlag, schreiben, werben und kommentieren auf PI-News, Seit an Seit, Liberale, Sozialdemokraten, Nationaldemokraten, Erzkatholiken, Evangelikale, Nihilisten, Neurechte, Altrechte, missionierende Antitheisten uvm., a<\/span>llein nur um eines gemeinsamen Zieles wegen, n\u00e4mlich zur Herabsetzung, Beleidigung, Widerlegung und Bek\u00e4mpfung des Islams und der Muslime.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Diese kunterbunte Mischung f\u00fchrt allerdings dazu, dass man bei der (ehrlichen und unbedachten) ideologischen Argumentation die Weltanschauung des Mitstreiters in nicht unbetr\u00e4chtlicher Weise tangieren k\u00f6nnte, was im Resultat nat\u00fcrlich zu einer Schw\u00e4chung des gemeinsamen Standpunktes f\u00fchrt und diese fragile Querfront damit zum Scheitern verurteilt. So war es also n\u00f6tig, dass man zugunsten der gemeinsamen Front den eigenen weltanschaulichen bzw. gesellschaftlichen Standpunkt aufweicht und derma\u00dfen anpasst, dass er einem Angriff auf den Islam und die Muslime gen\u00fcge, aber keinem Mitstreiter \u00fcbel aufst\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit, und das ist auch schon einigen wenigen gewahr geworden, ist man einer Praxis verfallen, die gemeinhin als Multikulturalismus verschrien ist: Die Aufweichung eigener kultureller, sittlicher und moralischer Werte, zugunsten eines gro\u00dfen und gemeinsamen Ganzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Querfront hat schon reichlich Fr\u00fcchte getragen, allerdings nicht in der Bek\u00e4mpfung des Islams, der w\u00e4chst n\u00e4mlich unter solcherlei Umst\u00e4nden viel gedeihlicher. Nein, dieser Zusammenschluss von Religi\u00f6sen und Antireligi\u00f6sen, von Liberalen und Antiliberalen, von Sittlichen und Unsittlichen, von Asketen und Hedonisten hat Fr\u00fcchte hervorgebracht, die dem kulturrelativistischem Zeitgeist \u00fcberaus schmackhaft sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Federn musste in dieser schicksalshaften Verbindung bisher der traditionsbewusste Konservatismus lassen. Urspr\u00fcnglich den guten (weil alten) Werten verbunden, sah er sich nun einem Widerspruch ausgesetzt, den eine Kooperation mit sozialdemokratischen, linksliberalen und antireligi\u00f6sen Mitstreitern in sich birgt. Der Journalist <em>Andrea Ricci<\/em> zeigte in einem politischen Magazin dieses Dilemma mal am Beispiel der CSU auf.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cDas, was man fr\u00fcher in jenen Kreisen solide als \u00ab\u00dcberfremdung\u00bb bezeichnet hat, tr\u00e4gt heute den flotten Namen \u00abIslamisierung\u00bb. Man \u00fcbt keine Kritik mehr an der massenhaften Einwanderung, sondern gibt sich \u2013 ganz aufgekl\u00e4rt \u2013 als besorgte Religionskritiker. Dieser Trend reicht bis weit in die Mitte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das f\u00fchrt zu geradezu bizarren politischen Aussagen: Etwa dann, wenn sich CSU-Stammtische \u00fcber die Homosexuellenverfolgung in islamischen L\u00e4ndern Sorgen machen oder christ-soziale Politiker pl\u00f6tzlich den Feminismus f\u00fcr sich entdeckt haben, wenn es gegen das islamische Kopftuch geht. Schwulenrechte und Feminismus sind moderne liberale Steckenpferde, f\u00fcr die sich normalerweise katholische Bisch\u00f6fe genauso wenig begeistern k\u00f6nnen wie muslimische Imame.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Wilders spielt massiv auf dieser postmodernen Klaviatur, wenn es gegen den Islam geht. Gegen den Islam \u2013 wie er selbst stets betont, nicht gegen die Einwanderer. Er verteidigt das, was er \u00abchristlich-j\u00fcdisches Erbe\u00bb nennt \u2013 eine Formulierung, die l\u00e4ngst auch in den bundesrepublikanischen Alltag eingezogen ist. Inwiefern der Christopher Street Day und Frauenquote sich aus dem christlich-j\u00fcdischen Erbe ableiten lassen, sei einmal dahingestellt.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine besondere Tugend, die in Deutschland vollkommen abhanden gekommen zu sein scheint, ist die Schamhaftigkeit. Im gemeinsamen Kampf gegen Burka, Kopftuch und weite Kleidertracht sind auch die (r)echten Traditionalisten zu Wahrern des modernen Zeitgeistes mutiert. Die Frau sieht man am liebsten hauteng oder halbnackt gekleidet, nat\u00fcrlich in Hosen; Vulva und Porille m\u00f6glichst erkennbar, aber auch die Br\u00fcste sollten bitte drapiert und aufgerichtet in ihrer G\u00e4nze optisch nachvollziehbar sein. Nichts ist zu schade um es den l\u00fcsternen Blicken des m\u00e4nnlichen Geschlechtes auszuliefern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch besser gef\u00e4llt das Ganze dann im Schwimmbad. Hier sind es nur noch hauchd\u00fcnne Stofffetzen, die sich elastisch \u00fcber die prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Geschlechtsmerkmale spannen. Dem geneigten Betrachter bietet sich hier auch ein \u00e4u\u00dferst vielschichtes Anschauungsmaterial. F\u00fcr jeden etwas dabei, vom Hetero- bis zum Homosexuellen, vom P\u00e4do- bis zum Gerontophilen usw.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch sogar noch hier findet der (r)echte Abendl\u00e4nder die Gef\u00e4hrdung der christlich-j\u00fcdischen Tradition aufkeimen, durch das Aufkommen von muslimischen Burkinis, einem eher schlechten als rechten Versuch halbschamhafte Muslimas ins uringef\u00fcllte und chlorverseuchte Schwimmbecken zu locken. Eine Gef\u00e4hrdungstufe h\u00f6her thront da noch die muslimische Frau, die sich komplett verweigert und \u00fcberhaupt nicht an Badeaktivit\u00e4ten im gemischten Geschlechterzoo teilnehmen m\u00f6chte. Eine bare Katastrophe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem ganzen Kampfgeschwafel gegen Islamisierung und f\u00fcr eine \u2013 angeblich \u2013 christliche-j\u00fcdische Leitkultur, wird die eigene, traditionelle deutsche Auffassung von Schamhaftigkeit vollkommen unterschlagen. So wie das Kopftuch auch integraler Bestandteil christlicher und j\u00fcdischer Tradition ist, gab es fr\u00fcher auch eine gesellschaftliche Verpflichtung zur Schamhaftigkeit, vor allem f\u00fcr das weibliche Geschlecht. Und wir m\u00fcssen daf\u00fcr nicht einmal bis ins vorindustrielle Zeitalter abschweifen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Seeb\u00e4der im 19. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ging man denn fr\u00fcher in Deutschland dem Badespa\u00df nach? Im Laufe des 19. Jahrhunderts etablierten sich an Nord- und Ostsee diverse Seeb\u00e4der.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cDer Badeaufenthalt auf der Insel gestaltete sich etwas anders als heute: Das Baden als medizinische Anwendung geschah durch schlichtes Eintauchen \u2013 Schwimmen konnte kaum jemand. Frauen und M\u00e4nner hatten streng getrennte Str\u00e4nde, M\u00e4nner badeten nackt oder in Unterw\u00e4sche, Frauen voll bekleidet. Frauen und Kinder nutzten Badekarren als Umkleidem\u00f6glichkeit. Die Karren wurden ins tiefere Wasser gezogen, so dass die Frauen vom Karren aus ins Wasser gelangten.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(<a href=\"http:\/\/www.nwzonline.de\/friesland\/wirtschaft\/vom-badekarren-aus-direkt-ins-meer_a_1,0,2662448978.html\">http:\/\/www.nwzonline.de\/friesland\/wirtschaft\/vom-badekarren-aus-direkt-ins-meer_a_1,0,2662448978.html<\/a>)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese sogenannten <em>Badekarren<\/em> waren weit verbreitet und sind ein gutes Beispiel f\u00fcr die Schamhaftigkeit zur damaligen Zeit.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cDie Badekarre stand zun\u00e4chst am Strand und wurde von den Benutzern in Stra\u00dfenkleidung betreten, wobei eine Karre stets nur f\u00fcr Frauen oder nur f\u00fcr M\u00e4nner bestimmt war. Im Inneren der fensterlosen Kabine zogen sich die Badeg\u00e4ste dann um, gesch\u00fctzt vor neugierigen Blicken. Es gab B\u00e4nke, die vier bis sechs Personen Platz boten. Die Karre wurde dann von einem Kutscher mit Pferdegespann ins tiefere Wasser gezogen. [\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der hinteren T\u00fcr, dem Strand abgewandt, ging es dann \u00fcber eine kleine Treppe ins Meer, wobei \u00fcber diese auch noch eine Plane gespannt war. Ein an der Karre befestigtes Tau diente den Nichtschwimmern als Halteleine. Zu dieser Zeit konnten vor allem die meisten Frauen der besseren Gesellschaft nicht schwimmen, es wurde lediglich gebadet. W\u00e4hrend des Bades diente die Karre als Sichtschutz. Danach ging es auf die gleiche Weise zur\u00fcck zum Strand.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Badekarre\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Badekarre<\/a>)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0In <em>Das Wasser-Buch: Kultur, Religion, Gesellschaft, Wirtschaft<\/em> schreibt <em>Frank K\u00fcrschner-Pelkmann<\/em> auf Seite 40 folgendes:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201cUndenkbar, dass die G\u00e4ste einfach in die Fluten stiegen und welche Bl\u00f6\u00dfe auch immer zeigten. Zur Bewahrung des Anstandes wurden Badekarren entwickelt, in die die G\u00e4ste einzeln stiegen und dann einige Meter ins Meer gerollt wurden. [\u2026]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit war der Sittlichkeit Gen\u00fcge getan, k\u00f6nnte man denken, aber die Seeb\u00e4der wollten keinen Zweifel am Anstand aufkommen lassen. Sie unterteilten den Strand in drei Bereiche: einen f\u00fcr die Badekarren der M\u00e4nner, einen f\u00fcr die der Frauen und einen neutralen Bereich in der Mitte, in dem nicht gebadet werden durfte. In Travem\u00fcnde durften M\u00e4nner und Frauen erst 1927 gemeinsam im Strandkorb sitzen und am gleichen Strandabschnitt baden. Noch 1914 schrieb Franz Kafka, dass er in diesem Seebad \u201cdurch die nackten F\u00fc\u00dfe als unanst\u00e4ndig aufgefallen\u201d sei.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offiziell fiel das Verbot von geschlechtergemischten Familienstr\u00e4nden im Jahre 1902 und ab 1918 durfte von diesen Familienstr\u00e4nden aus auch gemeinsam gebadet werden. Allerdings gab es strenge Kleidungsvorschrift. 1932 gab es unter Innenminister Dr. Bracht einen sogenannten Zwickel-Erlass, dieser legte fest, dass die Damen einen Badeanzug tragen m\u00fcssen, \u2026<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 der Brust und Leib an der Vorderseite des Oberk\u00f6rpers v\u00f6llig bedeckt, unter den Armen fest anliegt sowie mit angeschnittenen Beinen und einem Zwickel versehen ist. Der R\u00fcckenausschnitt des Badeanzuges darf nicht \u00fcber das untere Ende der Schulterbl\u00e4tter hinausgehen.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und in einem offiziellen Ostsee-Badef\u00fchrer konnte man im Jahre 1926 noch folgendes lesen:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEine wichtige Konzession haben sich die Ostseeb\u00e4der durch den Umsturz (gemeint ist der Fall des Verbotes f\u00fcr geschlechtergemischtes Baden 1918) abringen lassen: sie mu\u00dften das Freibaden vom Strandkorb aus gestatten. Gern haben sie das nicht getan, denn sie mu\u00dften mit einem starken Widerspruch sittenstrenger Zeitgenossen rechnen, die von der neuen, freien Mode keineswegs erbaut waren. Aber die moderne Richtung wu\u00dfte ihre Sache mit so beredtem Ausdruck zu f\u00fchren, da\u00df schlie\u00dflich die zust\u00e4ndigen Regierungspr\u00e4sidenten dem Antrag stattgaben\u2026\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab also nachweislich, bis ins letzte Jahrhundert, eine starke Sittlichkeit und Schamhaftigkeit in Deutschland, die sicherlich keine Phase war, sondern gesellschaftlicher Usus. Der Verfall der tradierten Sitten und Moralvorstellungen ging einher mit dem Niedergang des Kaiserreiches und dem Beginn des ersten demokratischen Experiments auf deutschem Boden. Dieser Verfall fand bis dato kein Ende und richtet sich heute, leider auch im Verein mit pseudo-konservativen und -traditionellen Kr\u00e4ften, gegen den Islam und die Muslime.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nackte Haut, vorzugsweise weibliche, ist l\u00e4ngst keine linke oder libertine Protestform mehr. Auch junge konservative und neurechte Bewegungen verlassen ihre sittlichen und moralischen Wurzeln und nutzen das aufreizende Potenzial weiblicher Kurven f\u00fcr ihre Zwecke, die eben dadurch nicht mehr wirklich konservativ und traditionell sind.<\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_1762\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"1762\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Yahya ibn Rainer am 07. 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