{"id":918,"date":"2014-04-06T10:58:26","date_gmt":"2014-04-06T10:58:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/?p=918"},"modified":"2015-02-19T11:05:00","modified_gmt":"2015-02-19T11:05:00","slug":"hamburg-mein-gestriger-besuch-bei-der-aqida-veranstaltung-der-islamischen-hochschulgemeinde-e-v","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/hamburg-mein-gestriger-besuch-bei-der-aqida-veranstaltung-der-islamischen-hochschulgemeinde-e-v\/","title":{"rendered":"Hamburg: Mein gestriger Besuch bei der &#8218;Aqida-Veranstaltung der Islamischen Hochschulgemeinde e.V."},"content":{"rendered":"<p>von Yahya ibn Rainer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einiger Warnungen zum Trotz besuchte ich gestern <a href=\"http:\/\/www.uni-islam.de\/2014\/02\/27\/aqida-die-grundsaulen-des-islam\/\" target=\"_blank\">die Veranstaltung der <em>Islamischen Hochschulgemeinde e.V.<\/em><\/a> in Hamburg. Der Titel dieser Veranstalung war <em>Aqida &#8211; Die Grunds\u00e4ulen des Islam<\/em> und geladen waren, zu den Themen <em>Identit\u00e4t &#8211; Bewu\u00dftsein als Muslim<\/em>, <em>Sch\u00f6pferbeweis &#8211; Ausf\u00fchrung einer Methodik<\/em>, <em>Qur&#8217;an als Wunder &#8211; Wundercharakter aus linguistischer Sicht<\/em> und <em>Ibadah &#8211; Umsetzung der Islamischen Lebensweise<\/em>, die bekannten Dozenten <em>Mohammed Johari<\/em>, <em>Dr. Abdurrahman Reidegeld<\/em> und <em>Abdelhay Fadil<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Gewarnt wurde ich vor dieser Veranstaltung aus dem \u00fcblichen Grund, wenn es um Themen der Religionsfundamente (&#8218;Aqida) im Islam geht; man solle eben nicht mit den Neuerungstr\u00e4gern sitzen, sei es auch nur bei der Rezitation des Qurans. Eine Warnung die ich durchaus zu sch\u00e4tzen wei\u00df und die auch vollkommen nachvollziehbar ist, besonders f\u00fcr Muslime mit wenig fundiertem Wissen und mangelnden Arabischkenntnissen. Allerdings hadere ich hier eher mit der Definition des Neuerungstr\u00e4gers und hege Zweifel daran, dass die fr\u00fchen Gelehrten, die uns diesen Ratschlag gaben, damit die gleichen Personen meinten, wie sie heute von uns mit diesem Namen betitelt werden. So machte ich also <em>Idschtih\u0101d<\/em> bez\u00fcglich der genannten Personen (da es vor mir anscheinend noch kein Gelehrter tat) und kam zum Ergebnis, dass ich diese Veranstaltung als kritischer Betrachter besuchen darf. \ud83d\ude42<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um es vorweg zu nehmen: Ich habe die Veranstaltung vorzeitig verlassen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings nicht wegen dem schlechten Niveau des Dargebotenen, sondern weil ich leider ein Kr\u00fcppel bin und das Sitzen auf h\u00f6lzernen Klappst\u00fchlen im H\u00f6rsaal der Hamburger Universit\u00e4t &#8211; wo die Veranstaltung stattfand &#8211; leider nicht \u00fcber so langen Zeitraum ertragen kann. Ich musste also notgedrungen nach dem zweiten Vortrag bereits das Feld r\u00e4umen. Was ich jedoch bis dahin f\u00fcr Eindr\u00fccke sammeln konnte, dass m\u00f6chte ich hier gern mitteilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00e4nnlein und Weiblein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allah sei Dank gibt es Facebook, wo Veranstaltungen nicht nur angek\u00fcndigt, sondern praktisch vor Ort auch schon diskutiert werden k\u00f6nnen. So durfte ich im Rahmen einer solchen Diskussion den Verantwortlichen &#8211; einem Studenten namens Hussein (wenn ich mich nicht irre) &#8211; bei der Aussage lesen, dass bei der gesamten Veranstaltung M\u00e4nnlein und Weiblein getrennt sein werden, wie es sich f\u00fcr Islamische Veranstaltungen geh\u00f6rt. Dazu sollten die Herren der Sch\u00f6pfung im unteren Teil des H\u00f6rsaals Platz finden und s\u00e4mtliche Damen der selbigen auf einer Empore, die praktisch den gesamten Saal auf H\u00f6he des 2. Stockwerks umkreiste; beide wohlgemerkt mit eigenen Zug\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit zur Ank\u00fcndigung. Die Wahrheit sah leider ein wenig anders aus. Die wirklich reichlich anwesenden und z.T. recht h\u00fcbsch gemachten Damen waren viel zu zahlreich f\u00fcr die schmale Empore. So musste also &#8211; notgedrungen, aber anscheinend ohne jeglichen Einspruch &#8211; mindestens die H\u00e4lfte (die hintere, zu meiner Freude) des H\u00f6rsaals mit h\u00fcbsch gemachten muslimischen Studentinnen und G\u00e4stInnen besetzt werden. Das lie\u00df sich anscheinend wirklich nicht vermeiden, es sei denn man wollte etwa 2 Drittel aller Damen des Hauses verweisen. So sa\u00dfen dann also eine recht gro\u00dfe Menge an weiblichen Wesen &#8211; sch\u00f6n aufgef\u00e4chert, wie es eine H\u00f6rsaal hergibt &#8211; direkt hinter z.T. oder gar mehrheitlich unverheirateten jungen M\u00e4nnern, die sich\u00a0 ihrerseits nat\u00fcrlich auch recht h\u00fcbsch gemacht hatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Typisch morgenl\u00e4ndisch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider, muss ich zugeben, kam ich etwa 20 Minuten zu sp\u00e4t am Veranstaltungsort an, was mir unangenehm war, wollte ich doch nicht bei laufendem Programm durch die Reihen konzentrierter H\u00f6rer warten. Doch, oh Wunder, auch die Veranstaltung hatte Versp\u00e4tung. In meinem Fall h\u00e4tte das jetzt ausnahmsweise kein Anlass zur Beschwerde sein k\u00f6nnen, wenn nicht nach meiner Ankunft viele weitere Minuten ins Land ziehen mussten, bis sich endlich jemand auf das Podest verirrte. Ich habe \u00fcbrigens <em>noch NIE<\/em> eine Islamische Veranstaltung besucht die p\u00fcnktlich angefangen h\u00e4tte. Mich pers\u00f6nlich regt das immer wieder auf und ich frage mich ob das tats\u00e4chlich eine morgenl\u00e4ndische Eigenheit ist &#8230; und warum?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Discomisco Pardyhardy<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann, ich habe leider nicht auf die Uhr geschaut, ging es los, gef\u00fchlt etwa 1 Stunde zu sp\u00e4t und leider nicht mit einem Vortrag. Man hatte zu Beginn der Veranstaltung noch die Vorstellung des ersten staatlich anerkannten Muslimischen Studienwerkes eingeschoben, wozu es, nach kurzer Ank\u00fcndigung des kopfschmerzengeplagten Verantwortlichen &#8211; Hussein &#8211; , einen Videoeinspieler gab. Naja, was soll ich sagen? Verst\u00e4rkt \u00fcber die H\u00f6rsaal-Audioanlage gab es nun laute und basslastige Musik zu h\u00f6ren. Im Video stellte sich das Muslimische Studienwerk vor, dass sich nach <em>Avicenna (Ibn Sina)<\/em> benennen lie\u00df, einem Mediziner und Philosophen den u.a. auch <em>Imam Abu Hamid al-Ghazali<\/em> <em>&#8211; Allah sei ihm gn\u00e4dig &#8211;<\/em> zum Ungl\u00e4ubigen erkl\u00e4rte. Im Video als besonders f\u00f6rderungswert gelten u.a. die Musikwissenschaften, was durch einen dementsprechenden Schriftzug und eine kopftuchtragende Kontrabassspielerin dargestellt wurde, die im teiltransparenten Kleid und mit gespreizten Bein lautstark ihr Instrument in freier Natur maltr\u00e4tierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Genug gemeckert?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es mag f\u00fcr einige Mitanwesende der Veranstaltung als boshafte Schlechtmacherei wirken, wie ich hier in den ersten Abs\u00e4tzen dieser Berichterstattung schreibe. Ich gebe allerdings nur meine eigene Wahrnehmung wieder und die ist nun einmal typisch deutsch und \u00fcberaus kritisch &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johari<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber Schlechtmacherei ist eben nicht meine Absicht und so kommen wir nun zu den lobenswerten Momenten dieser Veranstaltung. Hier ist klipp und klar der erste Dozent zu nennen, der leider &#8211; laut Vorank\u00fcndigung &#8211; nur eine einleitende Funktion zu erf\u00fcllen hatte. <em>Mohammed Naved Johari<\/em> ist ein begnadeter Redner. Er hat eine klare und korrekte Aussprache, bedient sich einer gepflegten und gebildeten Rhetorik und hat zudem noch einen anst\u00e4ndigen und zur\u00fcckhaltenden Humor. Von ihm h\u00e4tte ich mir mehr anh\u00f6ren k\u00f6nnen, als nur diesen viel zu kurzen Vortrag \u00fcber <em>Identit\u00e4t<\/em> im Islam. Trotz alledem konnte ich etwas mitnehmen und f\u00fchlte mich in vielerlei Hinsicht best\u00e4tigt. Vor allem auch beim Thema der kulturellen Zugeh\u00f6rigkeit, wozu auch Speise- und vor allem Kleidungsgewohnheiten geh\u00f6ren, sprach er mir aus der Seele und f\u00fchrte z.T. gleiche Begr\u00fcndungen an. W\u00e4hrend seiner knappen Stunde kam gewisserma\u00dfen das st\u00e4ndige Kopfnicken zum Einsatz, dass ich zuvor beim lautstarken Musikeinsatz erfolgreich unterdr\u00fccken konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr Dr. Reidegeld<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann kam diejenige Person zum Einsatz, die eigentlich meine Hauptmotivation f\u00fcr den Besuch der Veranstaltung war. <em>Dr. Abdurrahman Reidegeld<\/em>, der bekannte Verfasser des <em>Handbuch Islam<\/em> und sonst als sogenannter Islamologe bekannt. Ich sch\u00e4tze ihn als intelligenten und redegewandten Referenten und nat\u00fcrlich als Artgenossen, also als Deutschen Islam-Konvertiten. Herr Dr. Reidegeld, so f\u00f6rmlich m\u00f6chte ich ihn weiterhin nennen, ist der typisch Deutschen Art treu geblieben. Er ist deutlich und geradlinig in seinen \u00c4u\u00dferungen, fordert Disziplin und Aufmerksamkeit von seinen Zuh\u00f6rern und ist korrekt und f\u00f6rmlich im Umgang (er hat z.B. die Zuh\u00f6rerschaft durchweg gesiezt). Ich mag das sehr und w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass auch zeitgen\u00f6ssische Konvertiten der Art und Form ihrer Herkunft mehr Platz in ihrer Aussenwirkung einr\u00e4umen w\u00fcrden, denn das ist u.a. <em>Identit\u00e4t.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Thema, n\u00e4mlich <em>der Sch\u00f6pferbeweis (der logische, wie sich sp\u00e4ter herausstellte)<\/em>, war ein sehr anspruchsvolles und erforderte tats\u00e4chlich die von ihm mehrfach gew\u00fcnschte Aufmerksamkeit. W\u00e4hrend dieser Zeit standen in meinem direkten Umfeld mehrere junge M\u00e4nner auf und verlie\u00dfen den Saal. Ob sie das Thema einfach \u00fcberforderte oder ob sie aufgrund der mehrfachen Lobpreisung des <em>Herrn Dr. Reidegeld<\/em> auf die <em>Kalamwissenschaften<\/em> den Vortrag verlie\u00dfen, dass wurde mir nicht gewahr. Auch mich wurmte diese recht laute und sicherlich auch absichtlich betonte Gutstellung des <em>&#8218;Ilm al-Kalam<\/em> durch den Herrn Dr., aber das war bei diesem Thema wohl nicht zu vermeiden. <em>Herr Dr. Reidegeld<\/em> war der festen \u00dcberzeugung, dass es allein das Verdienst der Kalamwissenschaften &#8211; im Verein mit den &#8218;Aqida-Wissenschaften nat\u00fcrlich &#8211; sei, dass man heute einen rein logischen Sch\u00f6pferbeweis erlangen konnte. Ein solch rein logischer Sch\u00f6pferbeweis, und das impfte er uns mehrfach und eindringlich ein, k\u00f6nne nat\u00fcrlich niemals eine Rechtleitung ersetzen, sondern sei eher f\u00fcr den Disput mit fr\u00fcheren und zeitgen\u00f6ssischen Atheisten, Deisten und Agnostikern usw. geeignet und ggf. als Heilmittel f\u00fcr Momente des Zweifels.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Tatsache, die <em>Herr Dr. Reidegeld<\/em> bereits zu Beginn seines PowerPoint-gest\u00fctzten Vortrages erw\u00e4hnte, war mehr als zutreffend. Er \u00fcberlegte n\u00e4mlich ob er \u00fcberhaupt zu diesem Thema referieren solle. Nicht wegen der Brisanz dieser Thematik <em>(immerhin haben nicht wenige Gelehrte die Anwednung der Logik in &#8218;Aqida-Angelegenheiten klar abgelehnt)<\/em>, sondern wegen der kurzen Zeit die ihm daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stand. Zur Abarbeitung dieses Themas hatte er weit \u00fcber 40 Power-Point-Folien vorbereitet, von denen er knapp 60-70% nur wegen des Zeitmangels \u00fcberspringen musste. Es fiel z.B. eine Erw\u00e4hnung der Gelehrten unter den Tisch, die eben diese Herangehensweise anhand der reinen Logik als kritisch betrachteten oder g\u00e4nzlich ablehnten, aber auch die Herausarbeitung der Pr\u00e4missen und Schl\u00fcsse wurde zum Ende hin einfach \u00fcbersprungen und war deshalb f\u00fcr viele Zuh\u00f6rer ganz gewiss nicht g\u00e4nzlich nachvollziehbar. Und zu guter Letzt hatten wir nicht einmal den tats\u00e4chlichen logischen Sch\u00f6pferbeweis erlangt, sondern lediglich eine f\u00fcr diese Beweisf\u00fchrung n\u00f6tige Definition der <em>Ilahiyya<\/em>, also der <em>G\u00f6ttlichkeit<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als \u00fcberzeugter <em>Salafist <\/em>und <em>Schl\u00fcsselfigur der Salafisten in Norddeutschland<\/em> lehne ich die Anwendung der reinen Logik in den Angelegenheiten der &#8218;Aqida nat\u00fcrlich kategorisch ab und auch das Lob auf die Kalamwissenschaften kann ich so, wie Herr Dr. Reidegeld, nat\u00fcrlich nicht teilen. Trotz alledem habe ich die Sitzung genossen. Allein seine typisch deutsche Art und Form des Referierens war gen\u00fcsslich schlicht und sachlich, eine willkommene Abwechslung bei all dem z.T. emotional \u00fcberladenen Angebot was unsere salafistischen Lehrer zu bieten haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Stelle in <em>Herrn Dr. Reidegelds<\/em> Vortrag m\u00f6chte ich aber noch erw\u00e4hnen. Ich hoffe nat\u00fcrlich auf eine Audio- oder Videoaufnahme, um das folgende Geh\u00f6rte zu konkretisieren, aber zumindest von der Bedeutung her kann ich es wiedergeben. An einer Stelle, wo der Herr Dr. \u00fcber die Machbarkeit des Sch\u00f6pferbeweises referierte, erw\u00e4hnte er ausdr\u00fccklich und mit erhobener Stimme, dass dieses ausschlie\u00dflich f\u00fcr den islamischen Sch\u00f6pferbegriff m\u00f6glich w\u00e4re und definitiv nicht f\u00fcr den christlichen Sch\u00f6pferbegriff, der w\u00e4re n\u00e4mlich schon in sich unlogisch und somit f\u00fcr eine logische Beweiskette nicht geeignet. In diesem Zusammenhang sagte er etwas, was mich kurzzeitig tief erschrak aber letztendlich in meiner Sichtweise best\u00e4tigte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abfall von allem<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer n\u00e4mlich die reine Logik zum Sch\u00f6pferbeweis anerkennt oder gar seinen Iman darauf basieren l\u00e4sst, dessen Glauben ist lediglich so stark wie sein Beweis. So kann eine unterlegene Diskussion in diesem Bereich schnell zu einem Abfall vom Glauben f\u00fchren, es sei denn man verwirft in diesem Moment der Niederlage die Anerkennung der Logik. So meinte <em>Herr Dr. Reidegeld<\/em> (ungef\u00e4hr wiedergegeben) an einer Stelle seines Vortrages \u00fcber die Machbarkeit eines logischen Sch\u00f6pferbeweises am christlichen Sch\u00f6pferbegriff folgendes:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Eine solcher (christlicher) Sch\u00f6pferweweis ist nicht m\u00f6glich und wenn es jemand schaffen sollte, dann falle ich von allem ab.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hoffe nat\u00fcrlich das ich mich verh\u00f6rt habe oder der Herr Dr. sich versprochen hat, aber auch wenn diese Aussage so nicht auf ihn anwendbar ist, so birgt die Kalamwissenschaft solchen Grades f\u00fcr schwache Imane genau dieses Risiko, n\u00e4mlich dass man durch die Wiederlegung der eigenen logischen Beweise, rein aus der Logik heraus, auch das Ergebnis in Frage stellen m\u00fcsste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00fcckenschmerzen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das war dann der 2. von 4 angek\u00fcndigten Vortr\u00e4gen. Ich musste bereits beim 1. Vortrag abwechselnd meine Beine durchstrecken und meine Sitzhaltung st\u00e4ndig \u00e4ndern, was in diesem engen Uni-H\u00f6rsaal recht unangenehm f\u00fcr mich und meine direkten Nachbarn war. So musste ich nach Beendigung des 2. Vortrages leider die Veranstaltung verlassen und mich auf den Heimweg machen. Leider, muss ich sagen, denn das Niveau und die rhetorische G\u00fcte der Dozenten war sehr ansprechend und ich f\u00fchlte mich durchaus zum Nachdenken angeregt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solcherlei Veranstaltungen m\u00fcssten meiner Ansicht nach in Moscheen stattfinden. Dort ist erstens eine r\u00e4umliche Trennung von M\u00e4nnlein und Weiblein viel besser m\u00f6glich, man kann die anfallenden Gebete in angemessener Atmosph\u00e4re verrichten und auch die Sitzgelegenheiten sind anpassbarer. Ein H\u00f6rsaal hingegen ist mir einfach zu kalt, eng und unpers\u00f6nlich. Vielleicht sind derartige Happenings zuk\u00fcnftig auch im angemessenen Umfeld m\u00f6glich, wenn irgendwann die Al-Nour-Moschee endlich in die Kapernaumkirche eingezogen ist.<\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_918\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"918\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"http:\/\/www.al-adala.de\/Neu\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Yahya ibn Rainer Einiger Warnungen zum Trotz besuchte ich gestern die Veranstaltung der Islamischen Hochschulgemeinde e.V. in Hamburg. 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