Zitat: Muhammad ash-Sha`rawi – Das Töten in einer Discothek

«Ich diskutierte einst mit einem extremistischen Jugendlichen und fragte ihn, ob das Sprengen einer Diskothek in einem muslimischen Land erlaubt oder verboten sei. Er sagte, dass es selbstverständlich erlaubt und ihre Tötung legitim sei. So fragte ich ihn, was ihr Ausgang wäre, wenn er sie töten würde, während sie Allah ungehorsam sind und er sagte, dass sie selbstverständlich in die Hölle kommen würden. So fragte ich, wohin der Satan sie mitnehmen möchte und er sagte, dass er sie in die Hölle mitnehmen möchte.

Ich sagte dann: ‹Somit verfolgt ihr und der Satan das gleiche Ziel, und zwar die Menschen ins Feuer zu bringen.› Sodann erwähnte ich die Überlieferung des Propheten ﷺ, als der Leichnam eines Juden ihn passierte, und er zu weinen begann. So fragten sie ihn: ‚Was bringt dich zum Weinen, o Gesandter Allahs?!‘ Er sagte: ‚[Es ist] eine Seele, die mir entkam und ins Feuer geht.‘

So sagte ich: ‹Merkst du den Unterschied zwischen euch und den Propheten ﷺ, der sich innig bemühte, um die Menschen auf den richtigen Weg zu bringen und sie vor dem Feuer zu erretten? Ihr seid in einem Tal und der geliebte Prophet Muhammad ﷺ befindet sich in einem anderen Tal.›»

— Sheikh Muhammad ash-Sha´rawi [Gest. 1419 n.H.] رحمه الله.

Ein herzlicher Dank - für Übersetzung und Unterstützung - geht raus an den Bruder Behzad Zibari.
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Jens Yahya Ranft

Über Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft, Jahrgang 1975, verheiratet, 3 Kinder, Geschäftsführer und Prokurist in einem kleinen deutsch-arabischen Unternehmen. Urheber dieses Blogs. Liest und publiziert vor allem in den Bereichen Staats- und Religionsgeschichte, (Sozio-)Ökonomie, politische Philosophie und Soziologie.

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