Amn al-Dawla Leaks II - Abgehört, unterwandert, gefoltert
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- Category: Fundstücke und Presse
- Published on Saturday, 19 March 2011 08:40
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Gefunden am 19.03.2011 auf sueddeutsche.de
Ägypten und die Staatssicherheit
Brutalität, Bestechnung, Günstlingswirtschaft und Spitzel in allen Gesellschaftsschichten: In Ägypten werden schockierende Dokumente der Staatssicherheit veröffentlicht.
"Wie geht es dir, Mutter?" So beginnt ein scheinbar harmloses Telefonat. Die ägyptische Staatssicherheit aber war mit am Draht, wie einst die Stasi in der DDR, sie zeichnete auch Privatestes auf, Gespräche zwischen geschiedenen Eheleuten, das Liebesgeflüster einer kuwaitischen Prinzessin mit einem ägyptischen Geschäftsmann. Und sie tippte das Gehörte fleißig aufs Papier, belauschte Oppositionelle, Künstler, Richter, Islamisten, Christen, Studenten, Gewerkschafter. Vieles davon ist schon verbrannt, geschreddert, zu Konfetti verwandelt, weil die Leute der Staatssicherheit, der Amnal-Dawla, vielerorts schneller und besser organisiert waren als die ägyptische Demokratiebewegung.
Proteste gegen US-Massaker in Pakistan: Drohnenangriff tötete mindestens 43 Zivilisten
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- Published on Saturday, 19 March 2011 05:49
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Gefunden am 19.03.2011 auf hintergrund.de
Nach pakistanischen Militärangaben sind bei einem US-Drohnenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan am Donnerstag mindestens 43 Zivilisten ums Leben gekommen und mehrere weitere schwer verletzt worden. Es handele sich nicht, wie ursprünglich aus Geheimdienstkreisen verlautete, um Taliban-Kämpfer.
Der Westen und die arabischen Revolutionen
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- Published on Thursday, 17 March 2011 20:27
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Gefunden am 17.03.2011 auf imi-online.de
Die Aufstände in arabischen Ländern haben manche überrascht, darunter auch so manche westliche Regierung wie die der Bundesrepublik. Seit Jahren hatte und hat die deutsche Regierung die besten Beziehungen zu den verschiedenen arabischen Herrschern, egal wie brutal und undemokratisch diese herschten oder herrschen. Für Deutschland - wie für die anderen EU-Ländern sowie die USA und Israel - waren und sind die despotischen arabischen Herrscher die Garanten für "Stabilität"in der Region. Jahrelang wurden und werden bis heute diese autoritären arabischen Despoten gestützt gegen eine vermeintliche "islamistische" Gefahr. Davon profitierten Mubarak in Ägypten, Ben Ali in Tunesien und davon profitieren bis heute alle anderen arabischen Herrscher von Marokko über Bahrain und Saudi-Arabien bis Dschibuti (das i.Ü. einen Bundeswehr-Stützpunkt hat). Dafür wurden und werden Wahlergebnisse von Wahlen wie denjenigen in Algerien oder in Palästina dann einfach nicht anerkannt.
Mit der Islamkritik können „sehr stark Emotionen mobilisiert werden“
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- Published on Wednesday, 16 March 2011 06:13
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Gefunden am 16.03.2011 auf islamische-zeitung.de
IZ-Begegnung mit dem FAZ-Feuilletonchef, Patrick Bahners, über seine kritische Analyse einer deutschen Debatte
(iz). Mit seinem Buch „Die Panikmacher" hat der Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), Patrick Bahners, nicht nur ein Buch zur real existierenden Islamkritik geschrieben. Er vertritt damit auch ein Segment der deutschen Intelligenz, die sich bisher nur kaum hörbar kritisch mit einer von Panik getriebenen Kritik am Islam und an den Muslimen zu Wort meldete.
Islamische Zeitung: In Ihrem neuen Buch „Die Panikmacher" setzen Sie sich intensiv mit der Berufssparte der Islamkritiker auseinander. Wieso ist der Islam für bestimmte Kreise das bestimmende Thema unserer Zeit? Ist das Verhältnis zum Islam die wichtigste „Überlebensfrage" unserer Demokratie?
Patrick Bahners: Mir erscheint es, dass mit der Islamkritik sehr stark Emotionen mobilisiert werden können. Die große Beliebtheit der Islamkritik scheint mit einem großen Misstrauen gegenüber dem politischen System im Allgemeinen und insbesondere gegen den Eliten zu tun zu haben. Dann gibt es auch eine Vorstellung, dass es fast eine Verschwörung oder ein Zusammenwirken von Politikern und den Medien gibt. Manchmal werden auch Wirtschaftsspitzen dazu genommen, wenn es etwa um den Beitritt der Türkei in die EU geht, wo es ein ablehnendes Grundgefühl bei den Leuten gibt.
Einiges Europa gegen Muslime
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- Published on Friday, 11 March 2011 17:41
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Gefunden am 11.03.2011 auf bnr.de
Eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung über das Ausmaß der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit" in Europa.
Ein erschreckendes Ergebnis. Andreas Zick, Beate Küpper und Andreas Hövermann stellten heute in Berlin, im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, ihre neue Studie „Die Abwertung der anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung" vor. Die Zentrale Erkenntnis lautet: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in Europa weit verbreitet".
Die Bielefelder Konfliktforscher untersuchen seit 2002 alljährlich das Ausmaß der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit". Dieses Syndrom, gemeinsamer Kern ist die Ideologie der Ungleichheit, enthält zehn Elemente, darunter Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Für eine europaweite Vergleichsstudie entwickelten die Forscher für die acht Länder, die sie untersuchen wollten, individuelle Messinstrumente. Damit versuchten sie über kulturelle Unterschiede und Ländergrenzen hinweg, die Ergebnisse über Vorurteile, Intoleranz und Diskriminierung vergleichbar zu machen.
Zwielichtige Allianz
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- Published on Friday, 11 March 2011 16:10
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Gefunden am 11.03.2011 auf bnr.de
Demonstration gegen Christenverfolgung - und gegen den Islam.
Für eine Demonstration am Samstag in Frankfurt/Main hat sich eine zwielichtige Allianz zusammengefunden. Das Motto „Religionsfreiheit ist keine Einbahnstraße" soll dabei ein Plädoyer gegen Christenverfolgung und für Menschenrechte sein. Als Beispiele werden die Unterdrückung der christlichen Religionsausübung und Übergriffe in Nigeria, Ägypten, Sudan, Somalia, Irak, Türkei, Afghanistan, Indonesien, Pakistan und Nordkorea angeführt.
Gastbeitrag: Ein Blick in den "Tafsir Ibn Kathir" des Al-Tamhid-Verlags
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- Published on Thursday, 10 March 2011 14:06
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Gastbeitrag / Rezension von Tariq
zum Buch: Tafsir ibn Kathir - Qur´anexegese
Tafsir Ibn Kathir - Qur'anexegese
1. Auflage, übersetzt von Mohamed Benhsain, erschienen im Al-Tamhid-Verlag 2011.
Arme und Ausländer, zu den Waffen und an die Front!
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- Published on Thursday, 10 March 2011 10:20
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Gefunden am 10.03.2011 auf imi-online.de
Die Bundeswehr startet Charme-Offensive für ihre Transformation zur Armee im Einsatz
Gleich mehrere Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine vermeldeten Mitte Februar, dass die Bundeswehr laut eines vom Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Rüdiger Wolf erlassenen „Maßnahmenpakets zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr" in Zukunft auch um „Ausländer" und „Geringqualifizierte" werben will, um ihren wachsenden Personalbedarf zu decken.[1] In der Tat grenzt dieser Vorstoß an einen Tabubruch, wie auch die Reaktionen aus der Regierungskoalition zeigten. Die Financial Times Deutschland (FTD) zitierte den FDP-Generalsekretär Christian Lindner mit den Worten, die Zulassung von Staatsbürgern anderer Nationalitäten passe nicht zur Tradition der Bundeswehr als Parlamentsarmee. Und der Vize-Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach, fabulierte ad hoc von „Loyalitätskonflikten".[2] Die Ziele und der Zweck des Maßnahmenkatalogs gerieten aber ebenso durch die mediale Fokussierung auf diese Teilaspekte in den Hintergrund wie die Gründe für die Ausarbeitung des Papiers und andere bedeutende Reformvorschläge zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes an der Waffe.
Nu´aimân: Sinn für Humor
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- Category: Fundstücke und Presse
- Published on Tuesday, 08 March 2011 06:36
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Gefunden am 08.03.2011 auf islamweb.net
Nu´aimân lebte noch nach dem Propheten und genoss weiterhin die Zuneigung der Muslime. Er war stets humorvoll und zum Lachen bereit. Während des Kalifats von ´Uthmân saß eines Tages eine Gruppe von Prophetengefährten in der Moschee. Da sahen sie Machrama ibn Naufal, einen hochbetagten Mann, der ungefähr 115 Jahre alt war und offensichtlich ziemlich senil. Er war mit der Schwester von ´Abdurrahmân ibn ´Auf verwandt, die eine Frau von Nu´aimân war.
Gastbeitrag: Fotostrecke - Kairo Tahrir-Platz im Februar 2011
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- Published on Sunday, 06 March 2011 17:47
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Gastbeitrag von Zeitzeuge
Ich freue mich, die Reihe der Gastbeiträge hiermit fortsetzen zu können, heute mit bisher unveröffentlichten Fotos der denkwürdigen Ereignisse in Kairo.
Es sind bewegende Momentaufnahmen vom Tahrir-Platz und dessen unmittelbarer Umgebung, insbesondere vom 5. und 6. Februar 2011, welche uns ein muslimischer Augenzeuge freundlicherweise zur Verfügung stellte. Dafür ein herzliches Dankeschön - es sind aus meiner Sicht bewegend ehrliche Bilder, die uns auf diesem Wege erreichten, von z. T. beeindruckender (emotionaler) Tiefe und Ausdruckskraft. Bilder, geprägt von der Tragweite und Brisanz des Geschehens - Bilder gegen das Vergessen. Bilder von Menschen, die den Tahrir-Platz, Symbol des Aufbegehrens gegen Ungerechtigkeit und Tyrannei, unter Einsatz ihres Lebens behaupteten, in Nächten unter scharfem Beschuss, während ringsum Verteidiger starben... Unvergessen!
Einfach wirken lassen ...
Ausgrenzung und Realitätsverweigerung. Innenminister Friedrich schürt Ängste vor dem Islam
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- Published on Sunday, 06 March 2011 10:58
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Gefunden am 06.03.2011 auf hintergrund.de
Schon bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Donnerstag in Berlin ging der neue Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gegenüber Bürgern muslimischen Glaubens auf Konfrontationskurs.
Friedrich wiederholte seine Kritik an der Aussage von Bundespräsident Christian Wulff, der im vergangenen Jahr in seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit gesagt hatte, auch der Islam gehöre zu Deutschland. „Ich habe keinen Grund, meine Auffassung von damals zu verändern", sagte der bisherige CSU-Landesgruppenchef. Die in der Bundesrepublik lebenden Menschen islamischen Glaubens gehörten natürlich zu Deutschland. „Aber dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt."
Antwort der Bürgermeisterin von Pinneberg auf meinen Offenen Brief
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- Category: Hamburger Jama'a
- Published on Wednesday, 02 March 2011 07:57
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Am 21.02.2011, also einen Monat nach meinem Offenen Brief an die Bürgermeisterin und einen Tag nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg, erreichte mich eine Email von einer Mitarbeiterin des Büros der Bürgermeisterin:
Sehr geehrter Herr R***t,
vielen Dank für Ihre Mail vom 20.01.2011.
Frau Alheit hat mich darum gebeten einmal nachzufragen, ob Sie auf diese eine Antwort bekommen haben.
Die Bürgermeisterin ist sich sicher, dass sie einen Antwortentwurf gefertigt hat, kann aber leider nicht mehr nachvollziehen, ob sie diesen versandt hat und möchte dies nicht versäumen.
Über eine kurze Rückmeldung unter den unten genannten Kontaktdaten würde ich mich freuen.
Vielen Dank und viele Grüße aus dem Rathaus
Im Auftrag
A. S****t
Büro der Bürgermeisterin
Stadtverwaltung Pinneberg
Bismarckstraße 8
25421 Pinneberg
Ich hatte mir schon gedacht, dass das politische Handeln in Pinneberg auch stark vom Wahlkampf zur Bürgerschaftswahl beeinflußt war, deswegen war ich über diese Email schon ein wenig amüsiert. Natürlich antwortete ich umgehend:
Wer ist Allâh?
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- Published on Monday, 28 February 2011 14:32
- Hits: 1405
Gefunden am 28.11.2011 auf islamweb.net
Bodentruppen der Besatzung: Polizeiaufbau in Afghanistan
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- Published on Monday, 28 February 2011 12:37
- Hits: 1738
Gefunden am 28.02.2011 auf imi-online.de
Nachdem der Deutsche Bundestag den Afghanistan-Einsatz am 28. Januar erneut mit großer Mehrheit um 12 Monate verlängert hatte, taten die deutschen Medien gerade so, als wäre damit der Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan eingeleitet. Dass dies mitnichten der Fall ist, wurde während der Debatte im Bundestag mehr als deutlich. Man hat sich zwar das Ziel gesetzt, möglichst bis 2014 die „Verantwortung" der afghanischen Regierung und den Sicherheitskräften zu „übergeben" und damit einen Großteil der eigenen Truppen abziehen zu können. Dies sei allerdings stark davon abhängig, ob Afghanistan bis zu diesem Zeitpunkt dazu „bereit" sei. Um die „Übergabe in Verantwortung" vollziehen zu können, wird der afghanischen Regierung ein riesiger Sicherheitsapparat an die Hand gegeben, der im Sinne der NATO die Aufständischen in Afghanistan bekämpfen und die Bevölkerung unter Kontrolle halten soll. Um allerdings zu gewährleisten, dass die afghanische Polizei und Militär den Krieg im Interesse des Westens weiterführen werden, sollen auf unbestimmte Zeit Spezialeinheiten und Geheimdienste im Land bleiben, wie Verteidigungsminister Guttenberg schon im Juli 2010 deutlich machte: „Wir müssen uns schon jetzt Gedanken machen über Nachsorgeelemente. [...] Wenn man dauerhaft keine Gefährdung für die internationale Gemeinschaft wünscht, beinhaltet das auch die internationale Koordination des Einsatzes von Nachrichtendiensten und Spezialkräften". [1]
Graue Wölfe heulen wieder
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- Published on Friday, 25 February 2011 19:44
- Hits: 3080
Gefunden am 25.02.2011 auf bnr.de
Der nationalistische Dachverband „Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Europa" verfügt bundesweit über rund 7500 Anhänger.
Die „Grauen Wölfe" („Bozkurtlar") oder auch „Idealisten" („Ülkücüler") genannt, türkische Nationalisten in der Bundesrepublik Deutschland, sorgen seit einiger Zeit wieder für Schlagzeilen in den Medien. Durch Parteibeitritte und Ehrenämtern in kommunalen Ausländervertretungen wollen sie mehr Einfluss in der Gesellschaft gewinnen.
Bei den Ausländerbeiratswahlen im November 2010 wurden in den hessischen Städten Frankfurt, Wiesbaden, Wetzlar und Aßlar auch Personen in die Ausländerbeiräte gewählt, die den „Grauen Wölfen" oder deren Umfeld entstammen. In Wetzlar wollte jetzt zu der hessischen Kommunalwahl am 27. März gar ein Anhänger der „Grauen Wölfe" auf der SPD-Liste kandidieren. Bayram Serin (Jg. 1973), Vorsitzender des Wetzlarer Ausländerbeirats, ist Berater des Vereins Bizim Ocak („Unser Ofen"). Der türkische Sozialdienstverein, dem Serin zeitweilig als Vorsitzender vorstand, wird den „Grauen Wölfen" zugerechnet. Im Vereinsheim sind Symbole der „Grauen Wölfe" zu sehen.
Sollte die Jüdische Gemeinde Pinneberg jetzt dicht gemacht werden?
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- Published on Wednesday, 23 February 2011 12:18
- Hits: 4830
"Diese Moschee sollte dicht gemacht werden." So sagte es der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Pinneberg, Herr Wolfgang Seibert, vor etwa einem Monat gegenüber den Medien. Gemeint hatte er damit den kleinen Gebetsraum in der Dingstätte in Pinneberg, dessen Träger die Muslimische Vereinigung Pinneberg e.V. ist. Wieso und weshalb, dass kann man in meinen bisherigen Artikeln zur Thematik nachlesen:
Samstag Abend in Pinneberg - Eine Hasspredigt ganz nach meinem Geschmack
Offener Brief an die Bürgermeisterin von Pinneberg
Verhindert der Staatsschutz einen Dialog?
Jetzt läßt sich natürlich vorzüglich darüber spekulieren, wieso gerade der Vorsitzende einer Jüdischen Gemeinde zu einer solchen Angelegenheit Stellung bezieht bzw beziehen soll, und wieso er ein solch drastisches Resümee zum Besten gibt. Aus meiner Sicht war und ist das ein großer Fehler des Herrn Seibert gewesen, speziell als Angehöriger einer religiösen Minderheit in Deutschland, übereilt und ohne näheres Wissen die Schliessung einer Gebetsstätte zu fordern.
Ein wenig Schadenfreude darf gestattet sein
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- Published on Sunday, 20 February 2011 17:27
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Es ist jetzt etwas länger als 6 Monate her, als einem hamburger Innensenator namens Christoph Ahlhaus ein großer Coup gelang. Am 09.08.2010, also 2 Tage vor Beginn des gesegneten Monats Ramadan, gab er bekannt, dass er den Trägerverein der hamburger Taiba-Moschee verbieten ließ. Am Morgen des selben Tages wurde die Taiba-Moschee sowie Privatwohnungen durchsucht und hunderte von Kisten mit Datteln, Gebäck, Oliven und anderen Ramadaneinkäufen für die muslimische Gemeinde kurzerhand beschlagnahmt. (Hier die damalige Stellungnahme des ehemaligen Vereinsvorstandes>>)
Seit diesem Zeitpunkt sind hunderte von Muslimen ihrer Gebets- und Versammlungsstätte beraubt und werden bis dato systematisch einer Hexenjagd ausgeliefert. Egal wo man jetzt auftaucht oder sich trifft, werden die Medien und Behörden informiert und man findet haarstreubende Geschichten in den Schmierblättern a la BILD, WELT, SPIEGEL & Co.
Gastbeitrag: Eine Schule für Deutschland: Die Islamschule Braunschweig
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- Published on Saturday, 19 February 2011 19:22
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Gastbeitrag von Abdullah al-Maghrebi
Der folgende Gastbeitrag stammt vom Bruder Abdullah Al-Maghrebi, der u.a. auch bei dawa-news.net schreibt. Ich hatte erst Bedenken diesen Gastbeitrag zu veröffentlichen, weil man in diesen Zeiten doch schnell Gefahr läuft in diese DWR vs. EZP-Fitna reingezogen zu werden. Ich bin kein Fan von Abu Anas, es ist jedoch eine Tatsache, dass seine Islamschule in Deutschland fast alternativlos (?!?>>) dasteht wenn es um ein reguläres Studium des Islams geht.
Salaamu alaikum liebe Geschwister und Hallo allerseits,
viele Muslime haben angefangen sich ihres Glaubens bewusst zu werden und ihn besser zu praktizieren. Viele Menschen anderen Glaubens werden sich der Wahrheit des Islams bewusst und finden für sich diesen Glauben. Die Gebetsräume sind zum Freitagsgebet überfüllt. Immer mehr muslimische Frauen fangen an den Hijab, die islamische Bedeckung, zu tragen. Und die muslimische Jugend fängt an, sich von "Vorbildern" wie Bushido und Azad abzuwenden und einzig und allein den Gesandten Gottes Muhammed - Friede und Segen seien auf ihm - als Vorbild zu nehmen. Man kann sagen vieles verbessert sich wieder in der Umma, in der islamischen Gemeinschaft. Ach ja...und auch Diktatoren der sogenannten "islamischen Länder" beginnen neuerdings, auf ihren Regierungssessel nervös zu werden.
Vieles verbessert sich und man sieht Licht am Ende des Tunnels. Hierbei sagt Allah im Quran:
"Allah ändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist." (Sure 13:11)
Das Motto der deutschen Militärseelsorge?
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- Published on Thursday, 17 February 2011 17:01
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Überraschung! Soeben bekam ich eine mail von einem „Militärdekan", also einem Pastor, der an der Seite unserer Bundeswehrsoldaten Seelsorge betreibt, zu Hause und im Auslandseinsatz: mit einem unglaublichen Logo mit Anklängen an das bekannte „Bundeswehr-Design". Lateinisches Motto: „Domini Sumus", zu deutsch: „Wir gehören Gott" oder: „Wir sind in Gottes Obhut". Peinlich daran ist allerdings: „Domini" kann sowohl Genitiv Singular als auch Nominativ Plural sein. Als Nominativ Plural hieße das Motto dann jedoch: „Die Herren sind wir".Alle Pastoren müssen Latein können. Bleibt die Frage: Ist es ihnen peinlich, unter einem derart fatal missverständlichen Logo zu dienen?
Hörstel zu den Vorkommnissen in Ägypten III
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- Published on Saturday, 12 February 2011 16:09
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Gefunden am 12.02.2011 auf hoerstel.ch
Ägypten (3): USA wollen keinen echten Wandel
Es ist ein Irrtum einzuräumen: US-Sonderbotschafter Wisner und seien Unterstützungsaktion für Präsident Mubarak war kein außenpolitischer Betriebsunfall (engl. „gaffe“), sondern nur die etwas voreilige Preisgabe der tatsächlichen US-Politik.
Wichtiger Gradmesser: Wisner wurde für seine Eigenmächtigkeit nicht gefeuert. Die „junge welt“ bringt die Lage auf den Punkt (pdf): Der politische Frühling in Ägypten ist zuende - falls nicht das Volk in den kommenden Stunden und tagen massiv auf die Barrikaden geht. Der oberste Gefängniswärter des Landes heißt irgendwann nicht mehr Mubarak, sondern womöglich El Baradei. Großartig. Dafür lohnt es sich doch, zu hungern, frieren, schlaflos zu bleiben, zu bluten und zu sterben. Robert Fisk hatte es vorausgesagt (pdf): Wenn die alte Clique nicht rasch und endgültig verschwindet, wird nachts wieder an die Türen geklopft, abgeholt und gefoltert.
Hörstel zu den Vorkommnissen in Ägypten II
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- Published on Sunday, 06 February 2011 08:27
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Gefunden am 06.02.2011 bei hoerstel.ch
Ägypten (2): Soeben wird das Volk erneut betrogen - und wir auch
Der Druck aus Washington mit seinem sattsam bekannten Echo aus Europa hat gewirkt, Mubarak musste am Freitag seine Schlägerbanden zurückhalten, die tags zuvor das Blut der tapferen Demonstranten vergossen hatten. Das Militär stellte sich erst zwischen die Fronten auf Kairos Tahrir-Platz, dann vor die Demonstranten. Unterdessen werden wir von den großen Medien in grotesker Weise durch den Kakao gezogen.
Die „Süddeutsche Zeitung" (SZ) muss hier wieder als schlechtes Beispiel herhalten - aber FAZ, ARD und ZDF verschaukeln ihr Publikum wahrscheinlich insgesamt kaum weniger.
Da wundert sich ein Autor (pdf), der immer wieder einmal neben der Sache berichtet: „Seit Beginn des Aufstands aber fehlt der Opposition eine Führungsfigur, ein Gesicht, eine Stimme. Eine Person, die die Massen führt und deren Wortführer am Verhandlungstisch ist."
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