
Islamismus in Hamburg - Das Gotteshaus, aus dem die Krieger kommen
http://www.welt.de/hamburg/article4882584/Das-Gotteshaus-aus-dem-die-Krieger-kommen.html
Unter dem Kapitel „Die Moschee hat sich weitgehend abgeschottet“ steigt nun auch die Milli Görüs- und die SCHURA-Hamburg, in Person des Vertreters und Vorsitzenden Herrn Dr M. Y., in die Hetze der Medien und Behörden mit ein. Bereits am 15.09.2009 läutete er in einer Jubiläumsansprache vor hohen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Hetze gegen die Masjid Taiba ein (>>hier die komplette Rede). Aus (bis heute noch) unerfindlichen Gründen, fiel Herrn Dr M. Y. nichts besseres ein, als vor versammelter nichtmuslimischer Gesellschaft ein Haus Gottes und seine Betreiber und Besucher zu verunglimpfen.
Jetzt, mehr als einen Monat später, sieht er wieder die Chance vor einem geeigneten und (vor allem) sehr zahlreichem Publikum seine Profilierungssucht zu stillen und gibt der WELT bereitwillig Informationen aus seinem (sehr) begrenzten Wissenschatz über die Masjid Taiba.
So kann man folgendes auf WELT-ONLINE lesen:
Längst hat sich die Moschee auch gegenüber der islamischen Gemeinde in Hamburg abgeschottet. „Nach dem 11.September haben wir versucht, die Moschee in die Strukturen der Schura einzubinden“, sagt Mustafa Yoldas, Vorsitzender der Schura, dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg. Ein einziges Mal beteiligte sich al-Kuds am „Tag der offenen Moschee“, dann blieben die Tore wieder geschlossen. Mittlerweile sei das Verhältnis „eher distanziert und kühl“.
Kommentar:
Die Masjid Taiba hat sich niemals gegenüber der islamischen Gemeinde in Hamburg abgeschottet. Die Masjid Taiba hat jedoch die SCHURA-Hamburg (die keinesfalls die islamische Gemeinde Hamburgs repräsentiert) kritisiert und ihre Mitgliedschaft in diesem Konglomerat beendet. Die SCHURA ist eine Milli-Görüs dominierte Gemeinschaft aus Moschee-Vereinen in Hamburg. Zudem ist auch der Einfluss der 12er-Schiiten, vertreten durch das schiitische und irantreue Islamische Zentrum, sehr groß. Für viele Muslime wären diese Umstände schon Grund genug, um nicht dieser SCHURA beizutreten. Aber auch die Methodik zur Rechtsfindung ist durchaus fraglich. So werden Urteile nicht auf Basis von Quran und Sunnah und von Gelehrten gefällt, sondern demokratisch von Moschee-Vorstehern abgestimmt.
Absolut selbstverständlich muß da doch das „eher distanzierte und kühle“ Verhältnis nachvollziehbar sein.
Die Masjid Taiba braucht auch keinen „Tag der offenen Moschee“, denn unsere Moschee ist jeden Tag offen...geöffnet für jeden. Im Gegensatz zu den meisten Milli-Görüs-Moscheen, gibt es bei uns jeden Tag die Möglichkeit die Moschee zu betreten und in deutscher Sprache Fragen zum Islam beantwortet zu bekommen.
Weiter im Text der WELT-ONLINE:
Die Taiba-Moschee sieht sich nach eigenem Bekunden als einzig wahre Moschee in Hamburg an, daraus spricht eine gewisse Arroganz. „Erschwert werden die Zusammenarbeit und die Transparenz durch unklare Strukturen im Vorstand, deren Mitglieder oft wechseln“, sagt Yoldas. In letzter Zeit ist die salafitische Richtung in der Moschee dominant, auch wenn viele der Gläubigen ihr nicht angehören.
Kommentar:
Niemals hat die Masjid Taiba bekundet sie sei die einzig wahre Moschee in Hamburg. Das ist schlicht und einfach eine Lüge. Das es vielleicht Besucher gibt die ein solches Urteil fällen, dass widerum ist teil der hiesigen Meinungsfreiheit und sollte gerade von Herrn Dr M. Y. toleriert werden.
Auch sind die Strukturen im Vorstand sicherlich alles andere als unklar. Wie in jedem Verein, finden auch bei uns Vorstandswahlen statt. Diese Wahlen sind frei und ohne jeglichen Fraktionszwang. Im Gegensatz zur SCHURA wechseln auf diese Weise auch mal die Vorstände, denn unsere Kriterien richten sich nach Qualifizierung und Leistungsvermögen und nicht nach Mehrheitsislam und Dominanzgebären.
Alhamdulillah, dass was hier als „salafitische Richtung“ bezeichnet wird, ist seit jeher dominant in unserer Moschee...und das bedeutet nichts anderes, als das wir den Islam so verstehen und praktizieren wollen, wie die Generationen die den Islam am besten kannten, nämlich die drei nachfolgenden Generationen nach dem Propheten -Allahs Friede und Segen auf ihm-.
Weiter im Text:
Die Salafiten betreiben eine an den frommen Altvorderen orientierte fundamentalistische Auslegung des Korans. „Die Ideologie dieser Moschee lässt sich derzeit nicht mit den Grundsätzen der Schura in Einklang bringen. Wer sich geistig nicht hierzulande verorten kann, wird sich nicht mit Deutschland identifizieren. Das ist elementar für die grundsätzliche Ausrichtung und die tägliche Arbeit in der Gemeinde. Diese Leute müssen sich ideologisch von den politischen und anderen Bewegungen ihrer Herkunftsländer lösen, um glaubhaft in Deutschland als muslimische Ansprechpartner anerkannt zu werden“, sagt der Schura-Vorsitzende.
Kommentar:
Wir nennen uns nicht „Salafiten“, sondern schlicht und einfach MUSLIME. Und nicht nur unsere Auslegung des Qurans orientiert sich an den frommen Altvorderen, sondern unser komplettes Verständnis vom Islam. Das schließt den Quran und auch die Sunnah ein. Und wenn in diesem Zusammenhang die ersten Generationen von Muslimen (nach dem Propheten -Allahs Friede und Segen auf ihm-) als Fundamentalisten bezeichnet werden, dann sind auch wir als solche zu bezeichnen.
Der Anteil an „hierzulande verorteten“ ist bei uns garantiert höher als bei den SCHURA-Vereinen. Schon alleine der Anteil an Konvertiten (die nicht nur hier „verortet“, sondern gar hier geboren sind) übersteigt die Anteile in den türkischen und schiitischen Moscheen allemal. In der Masjid Taiba ist die deutsche Sprache mittlerweile die vorwiegende Sprache der gemeinschaftlichen Kommunikation.
Im Gegensatz zur Milli-Görüs und zum irantreuen, schiitisch-Islamischen Zentrum hängen wir auch keinerlei politischen und ideologischen Heimatparteien an. Dieser Vorwurf geht ohne jegliche Wirkung an den Absender zurück...Necmettin Erbakan und Ayatollah Khomeini lassen grüßen.
Also wieder mal alles ohne Hand und Fuß. Vom Neid getrieben, vom Wissen gemieden und von Profilierungssucht geprägt, sucht er mit allen Mitteln die Öffentlichkeit, um die Hetze gegen die Muslime noch weiter anzufachen.
Dabei weiß er doch selber am besten wie die Behörden und die Medien arbeiten. Man erinnert sich noch allzu gut an seinen emotionalen Rundbrief, als er Anfang 2005 auf die Nennung der Milli Görüs im Verfassungsschutzbericht reagiert (siehe hier>>).
Damals waren die „Kemalistischen Stalinisten“, die „Raki-Brüder“, die hier in Deutschland als „Sozialdemokraten“ gegen die Muslime der Milli-Görüs Stimmung machten, noch die bösen. Heute hat es Herr Dr M. Y. selber zu einem Handlanger der hiesigen Politik gemacht und seine Milli-Görüs ist handzahm geworden. Jetzt kann man selber in die Rolle des Mehrheitsislam-Stalinisten schlüpfen und in Einheit mit den Behörden und Medien gegen die Glaubensbrüder hetzen.
Was soll man da noch sagen...










