Frau Dr Sabine Schiffer ist Leiterin des Instituts für Medienverantwortung und gleichsam eine äusserst fähige Publizistin zum Thema Islamophobie/Islamfeindlichkeit. Ich habe hier einen aktuellen Artikel von ihr gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Von SABINE SCHIFFER, 31. August 2010 -
Angesichts unser aller Vorgeschichte kann man sich nur wundern: Eine Wirtschaftskrise wiederbelebt den Antisemitismus und die rechtskonservativen Eliten sind froh, dass sich die Ressentiments der Bevölkerung auf eine bereits stigmatisierte Gruppe von Menschen umlenken lassen. 1874 traf es die Juden, 2008 trifft es noch eine sogenannte „jüdische Hochfinanz", aber vor allem steht nun eine andere religiös markierte Gruppe im Fokus des Hasses. Nicht einmal das Faktum, dass ein Bundesbanker sich an die Spitze der antiislamischen Hetze in Deutschland stellt, scheint als entlarvendes Warnsignal über Ziel und Zweck der Strategie wirklich ernst genommen zu werden. Und historische Lektionen sind wohl in der sogenannten Bildungsreform verschütt gegangen.
Alhamdulillah, es gibt ehrenwerte Geschwister, die sich mit den Lehren der Rafidha-Schiiten auseinandersetzen. Über lange Zeit und auch heute noch unter vielen (maßgeblich sunnitischen) Gemeinschaften wird diese Thematik totgeschwiegen. Besonders die diversen Parteien innerhalb und ausserhalb des Islams bemühen sich lieber um eine Einheit mit den Schiiten, als sich aufrichtig die Frage zu stellen ob man sich damit nicht einen Feind ins Boot holt.
Es gibt unter den Rafidha-Gelehrten einige, die den Takiya-Modus ausgeschaltet haben und die Wahrheit über ihre Religion sagen. Was man von diesem Shayatin zu hören bzw lesen bekommt ist schauderhaft und ekelerregend. Trotz alledem sollte man dergleichen nicht unter den Teppich kehren. Die folgende, auf Video gebannte Rede vom schiitischen Großgelehrten Mojtaba al-Schirazi sollte nicht von minderjährigen Muslimin angeschaut werden.
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Möge Allah -erhaben ist Er- diesen Shaytan bestrafen. Amin
Am 22.08.2010 strahlte das TV-Magazin Dateline des australischen Fernsehsenders SBS eine ganz besondere Reportage aus. Der norwegische Journalist Paul Refsdal durfte für einige Tage eine afghanische Widerstandsgruppe begleiten und ihr Leben sowie ihre militärischen Aktionen filmen. Ein hervorragendes Stück Journalismus und eine denkwürdige Momentaufnahme.
Am 22. März 1982 startete die Raumfähre Columbia ins Weltall und Präsident Ronald Reagan widmete den Start den tapferen Menschen Afghanistans, die sich gegen die sowjetischen Besatzer wehrten. Er sagte:
"Die Columbia repräsentiert der Menschheit grösstes Streben auf dem Feld der Wissenschaft und Technologie. Genau gleich repräsentiert der Kampf der afghanischen Bevölkerung der Menschheit grösstes Streben nach Freiheit." ... "Ich widme den Start der Columbia am 22. März im Namen der amerikanischen Bevölkerung den Menschen in Afghanistan."
Kommentar: Für das Establishment ist es wichtig, dass der gesellschaftliche Zorn sich gegen Ausländer, Muslime und Hartz IV-Empfänger richtet. Von Khalil Breuer
(iz). In der Öffentlichkeit wirkt Thilo Sarazin eher wie ein müder Banker und nicht etwa wie ein neuer, dynamischer Volkstribun. Wäre der gute Mann allein, müsste man sich sicher keine weiteren Gedanken machen. Leider und genau genommen geht es aber gar nicht um ihn, sondern vielmehr um die Kräfte, die den ergrauten Herrn kraftvoll in den Vordergrund schieben.