… WEITERLESEN >>„Das veranlaßt uns, in dem psychischen Diagramm des Massenmenschen die ersten beiden Linien einzutragen: die ungehemmte Ausdehnung seiner Lebenswünsche und darum seiner Person; und die grundsätzliche Undankbarkeit gegen alles, was sein reibungsloses Dasein ermöglicht hat. Man kennt die beiden Züge
Alle Beiträge von Jens Yahya Ranft
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXIV)
… WEITERLESEN >>„Etikette, Skrupel, Ritus sind die Finger, die den animalischen Teig des Instinkts zu einer Seele formen.“
„Hierarchien sind himmlisch.
In der Hölle sind alle gleich.“„Der Grad der Zivilisation einer Gesellschaft misst sich durch die Zahl der Verbeugungen, die im
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXIII)
… WEITERLESEN >>„Nichts ist wichtig genug, als dass es nicht wichtig wäre, wie es geschrieben ist.“
„Zivilisationen sind Perioden, in denen die Manieren einen Teil der Ethik bilden.“
„Gewalt reicht nicht, um eine Zivilisation zu zerstören.
Jede Zivilisation stirbt an der Gleichgültigkeit
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXII)
„Der wahre Leser klammert sich an den Text, den er liest, wie ein Schiffbrüchiger an eine vorbeitreibende Planke.“
„Der Schriftsteller, der seine Sätze nicht gefoltert hat, foltert den Leser.“
„Schreiben ist oft unvermeidbar, veröffentlichen fast stets schamlos.“
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXI)
„Modern ist, was bleibt, wenn die Poesie getötet wurde.“
„Nur was wir wiederlesen, haben wir selbst bestimmt.“
„Wir stoßen immer wieder auf Leute, die überzeugt sind, ein Buch gelesen zu haben, wenn sie die Übersetzung kennen.“
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XX)
… WEITERLESEN >>„Man darf nicht schreiben, damit wir Leser haben, sondern so, als ob wir einen Leser haben würden.“
„Die literarische Avangarde füllt mit ihren Leichen die feindlichen Schützengräben, damit sie der einsame Autor in Ruhe überqueren kann.“
„Die Schriftsteller, die mich
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XIX)
„Solange ein Buch nicht seine Aktualität eingebüßt hat, weiß niemand, ob es wichtig ist.“
„Das Thema des authentischen Schriftstellers sind seine Probleme, die des unechten die seiner Leser.“
„Am ehrlichsten denunziert eine Epoche der Tonfall ihrer Texte.“
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XVIII)
… WEITERLESEN >>„Der geistige Aufstieg besteht nicht darin, allmählich von der Lektüre mittelmäßiger Bücher zur Lektüre hervorragender Bücher überzugehen, sondern plötzlich unfähig zu sein, mittelmäßige zu lesen.“
„Journalismus bedeutet, ausschließlich für die anderen zu schreiben.“
„Unsere Meinung über ein großes Buch ist
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XVII)
… WEITERLESEN >>„Die Kulturen sind Gebäude, die aristokratische Hände errichten und die Demokratien mit Gewalt niederreißen.“
„Die Rhetorik ist die einzige Blume des demokratischen Gartens.“
„Die Sätze sind Steinchen, die der Schriftsteller in die Seele des Lesers wirft.
Der Durchmesser der konzentrischen
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XVI)
„Der Demokrat liest in den Meinungsumfragen, als seien es heilige Schriften.“
„Der Demokrat ist nicht der Ansicht, dass seine Kritiker Unrecht haben, sondern dass sie Blasphemie betreiben.“
„Geifer ist das Schmierfett demokratischer Gesellschaften.“