Oswald Spengler: Das Gefühl des Menschen, wenn er eine gesetzliche Ordnung hinnimmt

vom Jens Ranft

Der deutsche Kulturphilosoph Oswald Spengler (gest. 1936) schrieb in seinem Opus Magnum „Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte“ (1918) folgendes darüber, welchen Unterschied es im Gefühl des Menschen macht, die göttliche Ordnung hinzunehmen.

»Es ist aber ein gewaltiger Unterschied im Gefühl des Menschen, ob er ein Gesetz als Willensausdruck eines MItmenschen oder als Bestandteil der göttlichen Ordnung hinnimmt. Im einen Falle sieht er das Richtige ein oder weicht der Gewalt, im andern beweist er seine Ergebung („islam“).«

Nicht das einizige Mal, dass Spengler in seinem Werk den Begriff „islam“ als ein Gefühl oder eine Fühlweise umschreibt. In einem anderen Blogbeitrag wies ich bereits auf einen anderen Buchauszug in seinem Hauptwerk hin:

>> Buchauszug: Oswald Spengler – Islam war die beständige Fühlweise Jesu und die jeder andern Persönlichkeit von religiösem Genie <<

Interessant!