… WEITERLESEN >>„Der Hass auf die Vergangenheit ist ein eindeutiges Symptom einer Gesellschaft, die verpöbelt.“
„Es wird tagtäglich einfacher zu wissen, was wir verachten sollen: was der Moderne bewundert und der Journalist hochlobt.“
„Die Entscheidungen des völlig freien Menschen sind so mühelos
Monatsarchiv: Juni 2014
Buchauszug: José Ortega y Gasset – Wenn die Massen „Ideen“ haben
… WEITERLESEN >>„Bedeutet es nicht einen gewaltigen Fortschritt, wenn die Massen „Ideen“ haben, das heißt gebildet sind? Ganz und gar nicht. Die „Ideen“ dieses durchschnittlichen Menschen sind keine echten Ideen, noch ist ihr Besitz Bildung. Die Idee ist ein Schach, das man
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXVII)
„Aristokratien sind die normalen, die Demokratien die Fehlgeburten der Geschichte.“
„Disziplin, Ordnung, Hierarchie sind ästhetische Werte.“
„In Gesellschaften, in denen sich alle für gleich halten, führt die unvermeidliche Überlegenheit einiger weniger dazu, dass sich die anderen gescheitert vorkommen.“
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXVI)
… WEITERLESEN >>„Zivilisation ist die Summe der inneren und äußeren Repressionen, die der formlosen Entfaltung eines Individuums oder einer Gesellschaft entgegengesetzt werden.“
„Kulturen sind das Werk jener, die dem Menschen ein Ziel jenseits dieser Welt zuweisen.
Ihre Zerstörung ist das Werk derjenigen,
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXV)
… WEITERLESEN >>„Nichts ist so armselig, wie nicht zuzugeben, wie vielen Überlegenheiten wir begegnet sind.
Die Ungleichheit ist die Erfahrung der wohlgeborenen Seele.“„Zivilisierte Individuen sind nicht das Produkt einer Zivilisation, sondern deren Ursache.“
„Die Seele verweichlicht und verkommt, wo alles gesagt
Buchauszug: José Ortega y Gasset – Die ersten beiden Linien im psychischen Diagramm des zeitgenössischen Massenmenschen
… WEITERLESEN >>„Das veranlaßt uns, in dem psychischen Diagramm des Massenmenschen die ersten beiden Linien einzutragen: die ungehemmte Ausdehnung seiner Lebenswünsche und darum seiner Person; und die grundsätzliche Undankbarkeit gegen alles, was sein reibungsloses Dasein ermöglicht hat. Man kennt die beiden Züge
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXIV)
… WEITERLESEN >>„Etikette, Skrupel, Ritus sind die Finger, die den animalischen Teig des Instinkts zu einer Seele formen.“
„Hierarchien sind himmlisch.
In der Hölle sind alle gleich.“„Der Grad der Zivilisation einer Gesellschaft misst sich durch die Zahl der Verbeugungen, die im
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXIII)
… WEITERLESEN >>„Nichts ist wichtig genug, als dass es nicht wichtig wäre, wie es geschrieben ist.“
„Zivilisationen sind Perioden, in denen die Manieren einen Teil der Ethik bilden.“
„Gewalt reicht nicht, um eine Zivilisation zu zerstören.
Jede Zivilisation stirbt an der Gleichgültigkeit
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXII)
„Der wahre Leser klammert sich an den Text, den er liest, wie ein Schiffbrüchiger an eine vorbeitreibende Planke.“
„Der Schriftsteller, der seine Sätze nicht gefoltert hat, foltert den Leser.“
„Schreiben ist oft unvermeidbar, veröffentlichen fast stets schamlos.“
3 mal Nicolás Gómez Dávila (XXI)
„Modern ist, was bleibt, wenn die Poesie getötet wurde.“
„Nur was wir wiederlesen, haben wir selbst bestimmt.“
„Wir stoßen immer wieder auf Leute, die überzeugt sind, ein Buch gelesen zu haben, wenn sie die Übersetzung kennen.“