Schlagwort-Archive: Aphorismus

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LXVI)

«Selbst wenn die Aufrichtigkeit nicht ausreicht, gibt es keine andere noble Art, an sich zu arbeiten.»

«Mit einer langen Reihe berühmter Namen verwischt der Unwissende die Risse in seinen Gedankengängen.»

«Andere Epochen waren vielleicht vulgär wie die unsere, aber keine hatte den fabelhaften Resonanzboden, den unerbittlichen Verstärker der modernen Industrie.»

3 mal Roland Baader (I)

»Man hilft den Armen nicht, wenn man dafür sorgt, dass sich Armut lohnt.«

»Das Höchstmaß an „sozialer Gerechtigkeit“ ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Straßen irren.«

»Versklavung kann man definieren als die Enteignung von Lebenszeit und Arbeitsleistung. Nichts anderes sind Steuern und Abgaben.«

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LXIV)

»Die nahe Zukunft wird wahrscheinlich extravagante Katastrophen mit sich bringen, aber was die Welt am sichersten bedroht, ist nicht die Gewalttätigkeit hungerleidender Volksmengen, sondern die Übersättigung sich langweilender Massen.«

»Der Preis der intellektuellen Authentizität ist, gefühllos und egoistisch zu erscheinen.«

»Was macht es, daß uns die verurteilen, die unsere Einsichten nicht teilen?«

 

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LXIII)

»Weil er den Einwand, der ihn widerlegt, nicht versteht, glaubt der Schwachkopf sich bestätigt.«

»Die moderne Industrie strotzt von Artikeln, die weder, wie offensichtlich, zur geistigen Perfektionierung des Menschen, noch zur materiellen Vervollkommnung der Zivilisation taugen.«

»Der pädagogische Eifer war Ratgeber der schlimmsten Dummheiten der Geschichte und seiner schrecklichsten Verbrechen.«

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LX)

„Unsere wahre Autonomie besteht darin, nur vom Willen Gottes abhängig zu sein.“

„Erziehen ist heute eine spezialisierte und problematische Aufgabe.
Eine hierarchische Gesellschaft hingegen erzieht spontan.“

„Kultur ist das, was den Alten gelingt, vor dem Angriff der jungen Idealisten zu retten.“

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LIX)

„Unerfahrene Überzeugungen sind schwatzhaft und zerbrechlich.“

„Ein wechselnden Gesetzen unterworfenes Individuum schafft es nicht, sich mit der Ungerechtigkeit jedes Gesetzes zu arrangieren.“

„Die politischen Parteien entstehen, wenn der Staat untergeordnete Probleme zu lösen sucht. Solange der Staat sich darauf beschränkt, die Existenz der Gesellschaft sicherzustellen, sind die politischen Kämpfe bloße persönliche Konflikte.“

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LVIII)

„Nur der führt sein Leben, der es beobachtet, denkt und in Worte faßt, die übrigen treibt das Leben vor sich her.“

„Den Menschen zu erziehen heißt, ihn an der ‚freien Entfaltung seiner Persönlichkeit‘ zu hindern.“

„Die Zukunft ist abstoßend, weil nichts den Schwachkopf hindert, dort seine Träume unterzubringen.“

3 mal Nicolás Gómez Dávila (LVII)

„Eine gleichförmige Menge verlangt nicht nach Freiheit.
Die hierarchisch gegliederte Gesellschaft ist nicht nur die einzige, in der der Mensch frei sein kann, sondern auch die einzige, in der es ihn drängt, frei zu sein.“

„Die größte List des Bösen ist sein Wandel in eine zahme und diskrete Gottheit, deren häusliche Präsenz kräftigt.“

„Ungehorsam, der nicht argumentiert, ist nicht Rebellion.
Ungehorsam, der weiß, daß er nicht statthaft ist, ist menschlich, jener, der sich für legitim hält, diabolisch.“