Schlagwort-Archive: Ehrenmord

Kurz gesagt: Positive und negative Herzensbrecher

Es gehört zu meiner persönlichen Eigenheit, dass ich – auch für einen Deutschen – emotional recht kühl veranlagt bin.

Diese Eigenart kommt mir zugute, weil ich mich dadurch in die Lage versetzt sehe, meine negativen Emotionen im Zaum zu halten.

Bedauerlicherweise wirkt sich diese emotionale Kühle leider auch auf das Empfinden und Zeigen positiver Gefühle aus. Das ausgelassene und ausgiebige (Mit-)Freuen, Beglückwünschen, Begrüßen und Zuneigungzeigen liegt mir also nicht so sehr.

Was mich seit 2 Jahren überraschenderweise merkbar wärmer und emotionaler werden lässt, ist die Geburt und Gegenwart meiner kleinen Tochter (2).

Ich bin geradezu entsetzt davon, wie sehr dieses kleine Wesen – von meinem eigenen Fleisch und Blute – meine innersten Emotionen weckt und gedeihen lässt. Wenn ich sie auf den Schoß setze und meine Nase in ihre kleine weiche Haarpracht halte, nur um minutenlang ihren ganz eigenen Duft einzuatmen, dann zerspringt mir geradezu das Herz. Und wenn sie dann auch noch mit ihren kleinen Fingerchen meine Hand streichelt und am Nagelbett meines Daumens pult, dann bin ich nahe dran in Tränen auszubrechen und werde von unglaublichen Verlustängsten gepeinigt.

Dieses kleine Wesen hat mein Herz erobert und meine kalte Schale geknackt, allein durch ihre Existenz und ihre natürliche Zuneigung zu ihrem Vater.

Wenn ich daran denke und dann im selben Moment lesen muss, dass es anscheinend Väter gibt, die in der Lage sind ihr eigenes junges Töchterchen mit einem Messer niederzumetzeln, dann bricht für mich eine Welt zusammen.

Das ist so schrecklich. Wie kann man seine eigene 1-jährige Tochter mit einem Messer töten? SubhanAllah, mir liegen Schimpfwörter auf der Zunge, die seit 11 Jahren nicht mehr über selbige gekommen sind.

Ich verstehe die Welt nicht mehr …

 => https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-mourtala-m-toetete-ex-frau-und-kind-1-das-ist-der-taeter-vom-jungfernstieg_id_8759544.html

Mordaufruf gegen über 100.000 Facebook-Fans von Pierre Vogel

von Yahya ibn Rainer

Ein ehemaliger Schiite hat mir am Donnerstag recht interessantes Material zukommen lassen. In einer geschlossenen Facebook-Gruppe namens Aktiv gegen Salafismus, die von Schiiten betrieben und auch mehrheitlich besucht wird, hat ein Aktivist mit dem Profilnamen Hassoun Al-Akil recht freimütig offenbart, was er mit den über 100.000 Fans der Facebookseite PierreVogel.de machen würde, wenn ihm Hacker die Namen und Anschriften besorgen würden.

Zuerst spricht er eine Tatsache an, die auch ich schon mehrfach in Unterhaltungen betont habe. Während nämlich muslimischen Räte, Verbände und Vereine von einer verschwindenen Minderheit reden und auch bundesdeutsche Behörden noch im Oktober 2014 von 6.300 Salafisten in Deutschland fabulierten, verbuchen „salafistische“ Facebookseiten, wie etwa die von Pierre Vogel, mehr als 100.000 Likes.

AlAkilPierreVogel

Seine Ergüsse zu dieser unverschämt großen Anzahl an Facebook-Fans und seine Pläne, diese irgendwann nutzen zu wollen, lesen sich folgendermaßen:

AlAkil1

Das klingt doch schon recht konkret. Im Irak kosten derzeit tausende Sunniten die Realität solcher schiitischen Rachephantasien. Dort, wo der IS besiegt oder vertrieben werden kann, müssen Sunniten, die nicht fliehen, mit Raub, Mord und Totschlag rechnen. Männer, Frauen und auch Kinder werden erniedrigt, gefoltert und bestialisch zu Tode gebracht, weil sie Sunniten sind und Fanatiker wie dieser Hassoun ihre perfide Logik einsetzen um angebliche IS-Sympathisanten zu entlarven.

AlAkilBild

Dabei sieht dieses geschniegelte Milchgesicht doch so harmlos aus …

Zitat: Markus v. Hänsel-Hohenhausen – Der für Kinder gefährlichste Ort der Welt

„Im Jahr 2011 wurden für Deutschland 662.000 Geburten und 108.000 Abtreibungen erfaßt, d.h. 16% aller ungeborenen Kinder werden in der Gebärmutter getötet. Damit ist die Gebärmutter für Kinder der gefährlichste Ort der Welt. Die Zahl der weltweit Getöteten soll jedes Jahr über der Zahl der Opfer des Zweiten Weltkrieges liegen.“

(Dr. Markus von Hänsel-Hohenhausen, Hitler und die Aufklärung – Der philosophische Ort des Dritten Reiches, Seite 18, Fußnote)

Auszug: SPIEGEL – Ehrenmord an Osama bin Laden völkerrechtlich umstritten

„Sie durften ihn töten, wenn Bin Laden wirklich ihr Feind war. Doch abseits aller Rhetorik des Weißen Hauses ist diese Frage womöglich zu verneinen. Zum Feind und damit zum legitimen Ziel tödlicher Schüsse macht das Völkerrecht nur jene Menschen, die in einem Krieg als organisierte Kämpfer agieren oder im Hintergrund die Befehle geben. Alle anderen Personen am Rande der Schlachtfelder, und seien sie noch so mörderisch, gelten als Zivilisten – ihre absichtliche Tötung ist verboten.
.
Ob sich die unendliche Jagd auf das Oberhaupt der globalen Terrorbande noch immer als Krieg einordnen lässt, in dem das Gesetz des Tötens gilt, wird inzwischen von einer Mehrzahl der Völkerrechtler bezweifelt. Terrorismusexperten halten al-Qaida für ein eher locker verknüpftes Netzwerk des Bösen, und ein Netzwerk, so folgern die Juristen, ist als Kriegspartei untauglich. […]
.
Ein „Feind“ im Sinne des Kriegsrechts war der Flüchtling von Abbottabad kaum, viel spricht dafür, dass er – wie alle Zivilisten, seien sie auch Verbrecher – den Schutz des Menschenrechts auf Leben für sich beanspruchen konnte. Im Krieg wie im Frieden gilt: Vergeltung für schweres Unrecht, wie es dem Top-Terroristen zur Last zu legen ist, geschieht, so Völkerrechtler Claus Kreß, „nicht durch summarische Hinrichtungen, sondern durch Verhaftung, Verurteilung, Bestrafung“ – und sei es auch, wie in Amerika, durch die Todesstrafe.“
.
(DER SPIEGEL Nr. 19 / 17.5.11 / Seite 91)