Archiv für den Monat: Juni 2015

Die Vorstellung von freier Marktwirtschaft im frühen Islam – Das vor-islamische Mekka und sein Hinterland (2. Teil)

Der folgende Text stammt von Suleyman Dost, einem türkischstämmigen Doktoranten des Fachbereichs »Nah-östliche Sprachen und Zivilisationen« an der University of Chicago (hier ein Auszug aus seiner Dissertation), und wurde von mir (Yahya ibn Rainer) in die deutsche Sprache übertragen. Das englischsprachige Original ist »HIER« zu finden.

Das vor-islamische Mekka und sein Hinterland: Ein deutliches Beispiel für einen freien Markt

Der Boden, der eine Weltreligion gebar, Mekka, war auch außergewöhnlich fruchtbar in einer anderen Hinsicht, denn im 6. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung war es ein Hauptknotenpunkt der Handelsrouten auf der arabischen Halbinsel, welche vom heutigen Syrien, im Norden, bis nach Jemen und Abessinien (Äthiopien) im Süden reichte. In der Tat ist es so, dass die unvergleichlich rasche Expansion der frühen islamischen politischen Ordnung am wesentlichsten durch die Existenz dessen erläutert werden kann, was von fast allen Autoren als „the Meccan trade“ (der mekkanische Handel) bezeichnet wird. Dies wird besonders prägnant von dem Historiker M. A. Shaban zum Ausdruck gebracht, der sagt:

„Zu versuchen eine Abhandlung über die Aktivitäten Mohameds in Mekka und Arabien zu verfassen, ohne dabei den Handel zu berücksichtigen, würde einer Studie zum heutigen Kuwait und Saudi-Arabien gleichkommen, ohne dabei Bezug auf den Ölreichtum zu nehmen.“ [1]

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Kurz gesagt: #EheFuerAlle #EheFuerAlleVier #EheFuerAllah

polygamie

In Zeiten, wo weltweit, öffentlich und mit viel Zustimmung – unter dem Motto #MarriageEquaility – die Anerkennung der #HomoEhe gefordert und umgesetzt wird, kann es wohl keine Ungeheuerlichkeit darstellen, unter dem gleichen Motto auch die #PolygameEhe zu legalisieren und anzuerkennen.

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Buchauszug: Betrand de Jouvenel – Was der Politik wesentlich ist

Daß der Mensch frei ist, ist ein unzweifelhaftes Axiom. »Ist«, nicht »sein sollte«: hier ist das kein in Anspruch genommenes positives Recht, sondern ein von Natur gegebenes und anerkanntes Faktum. Selbst der Tyrann nimmt es zur Kenntnis, wenn er die Furcht auf die Waagschale der Entscheidung wirft.

Wenn immer wir einen Menschen bitten oder ermahnen, ihm anraten oer befehlen, eine bestimmte Sache zu tun (oder nicht zu tun), erkennen wir damit an, daß er dies tun oder unterlassen kann; andernfalls wäre unser Versuch, ihn zu beeinflussen, absurd.

Dieser einfache Beweis der Freiheit des Menschen (ein drittes Axiom) bringt ein viertes Axiom mit sich: der Mensch läßt sich beeinflussen. Mit unterschiedlichem Erfolg regen die Menschen sich gegenseitig zu Handlungen an, die jeweils der dazu anregende Teil erstrebt: das werden wir als wesentlich für die Politik erkennen.

(Betrand de Jouvenel, Reine Theorie der Politik, ©1963, Cambridge University, S. 67-68)

Die Vorstellung von freier Marktwirtschaft im frühen Islam – Einleitung (1. Teil)

Der folgende Text stammt von Suleyman Dost, einem türkischstämmigen Doktoranten des Fachbereichs »Nah-östliche Sprachen und Zivilisationen« an der University of Chicago (hier ein Auszug aus seiner Dissertation), und wurde von mir (Yahya ibn Rainer) in die deutsche Sprache übertragen. Das englischsprachige Original ist »HIER« zu finden.

EINLEITUNG

(Verbindliche) islamische Standpunkte für die Ökonomie abzuleiten ist bereits eine anspruchsvolle und schwierige Aufgabe, besonders weil der Islam als Religion viele verschiedene Texte, Überzeugungen, Meinungen und Praktiken kennt, die sich jedoch weder auf die Ökonomie als Gesamtkonzept fokussieren, noch eine aufwändig entwickelte Grundlage liefern, die der Islam als Weltanschauung verbindlich macht.

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Buchauszug: Bertrand de Jouvenel – Statt der Freiheit den Terror

»Alle Autoren von Utopien haben sich ein Paradies der Freiheit ausgedacht, und alle auf dieser Grundlage unternommenen politischen Aktionen haben zu tyrannischen Herrschaftssystemen geführt. Dieser Widerspruch ist leicht zu erklären. Solche Hypothesen setzen bei jedem Staatsbürger ein für alle gleiches inneres Aktionsprinzip voraus, welches sein Verhalten allmächtig bestimmt.

Da dieses Prinzip in der Wirklichkeit seine Allmacht meist nicht unbedingt erweist, sieht man sich genötigt, einen jeden zu dem zu zwingen, was man vorausgesetzt hatte; dadurch wird aber etwas ganz anderes konstruiert, als man ursprünglich vorgehabt hatte. Statt einer Gesellschaft, in der alle Handlungen freiwillig geschehen, hat man jetzt eine Gesellschaft, in der keine Handlung mehr freiwillig erfolgt; statt der Freiheit den Terror.«

(Prof. Bertrand de Jouvenel, Über Souveränität – Auf der Suche nach dem Gemeinwohl, Seite 306)

Kurz gesagt: Das nächstes Jahr ist ein ‪#‎Leibniz‬-Jahr

Das nächstes Jahr ist ein ‪#‎Leibniz‬-Jahr
http://leibniz-2016.de

2016 jährt sich der Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz zum 300. Mal.

Ich habe von ihm bisher zwar noch kein Gesamtwerk gelesen, aber einige Autoren die ich las, haben ihn gern und teils ausführlich zitiert.

Ich werde in schaa Allah in nächster Zukunft auf diesem Blog einige Zitate und Auszüge dieses großen deutschen Denkers bemühen. Manches davon dürfte sicherlich auch Muslimen gefallen.

Zitat: Gottfried Wilhelm Leibniz – Die wahre und vollkommene Freiheit

»Es ist vielmehr die wahre und vollkommene Freiheit, seinen freien Willen zum Besten gebrauchen zu können, und diese Freiheit stets auszuüben, ohne, weder durch äußere Gewalt noch durch innere Leidenschaften,  von denen die eine die Knechtschaft des Leibes bewirkt und die anderen die der Seelen, abgelenkt zu werden. Es gibt nichts weniger Knechtisches und dem höchsten Grade der Freiheit Ziemlicheres, als immer zum Guten geführt zu werden, und zwar immer durch eigene Neigung und ohne irgendwelches Mißvergnügen.«

(Gottfried Wilhelm Leibniz, Abrégé de controverse avec M. Bayle, Ed. Janet. Bd II, S. 367 f. / zitiert aus Bertrand de Jouvenel, Über Souveränität – Auf der Suche nach dem Gemeinwohl, S. 239)

Zitat: François Fénelon – Die Menschen sind wahrlich unglücklich

»Die Menschen sind wahrlich unglücklich, weil sie von einem König regiert werden, der bloß ein Mensch wie sie ist […] Aber die Könige sind nicht weniger unglücklich, weil sie als bloße Menschen, das heißt als schwache und unvollkommene Wesen, diese unzählbare Menge verderbter und betrügerischer Menschen regieren sollem.«

François de Salignac de La Mothe-Fénelon (1651-1715)

Das „Kalifat“, ein diesseitiges Paradies? (Teil 1)

Erst kürzlich erdreistete ich mich, hier auf meinem Blog, eine deutliche Distanzierung auszusprechen. Für den ein oder anderen mag dieser Schritt ein wenig befremdlich wirken, vor allem, weil es doch noch zahlreiche weitere Gruppierungen und Parteien gibt, die einer solchen Distanzierung bedürften.

Der Grund dafür, dass ich so etwas normalerweise nicht tue, ist, dass ich dieses ständige Lossagen, Distanzieren und Widerlegen von (uns) Laien eher als lästig empfinde, weil damit irgendwie der Eindruck erweckt wird, als hätten diese Verlautbarungen von Abu Unwichtig & Co. irgendwelche Bedeutung.

Dass ich mich in diesem Fall dazu entschloss, es trotz alledem bezüglich der Hizbut Tahrir zu tun, hat den Grund, dass ich mich in den letzten Jahren sehr intensiv mit den Themen Sozio-Ökonomie, Volkswirtschaft und Staatsgeschichte auseinandergesetzt habe und mir in diesem Zusammenhang eine äußerst starke Politisierung und Ideologisierung des zeitgenössischen muslimischen Staats- und Wirtschaftsbegriffes aufgefallen ist.

Speziell in der Staats- und Wirtschaftsideologie Hizbut-Tahrir-naher Web- und Facebookseiten meine ich in dieser Hinsicht hegelianische  und neo-marxistische Grundzüge vorgefunden zu haben. Die Außendarstellung ihres «Kalifats» weißt geradezu paradiesische Züge auf, klammert wirtschaftliche Schwankungen nahezu aus und stellt in beängstigender Weise den Staat als Regulator und Garanten dieser Utopie in den Mittelpunkt.

Ein islamisches Gemeinwesen wird von ihnen in sträflicher Weise hoch-etatistisch dargestellt und es wird der Eindruck erweckt, als würde uns der Islam ein hochkomplexes Staats- und Wirtschaftssystem auferlegen.

Der Staat wird nicht nur als Hüter und Walter des Rechts verstanden, sondern auch als Versorger- und Wohlfahrtsstaat in beinah allumfassender Weise, sowie als Monopolist im Bildungswesen und als Mitbewerber (oder ebenfalls Monopolist) in Industrie und Wirtschaft. (Hierzu: Wieso Ibn Khaldun der Laissez-faire-Politik so sehr zugeneigt war)

Die gewaltigen Kosten dieser Utopie werden entweder nicht wahrgenommen oder sträflich unterschlagen. Zu guter Letzt wird jedoch auf das Recht des «Kalifen» verwiesen, in Notlagen auch zusätzliche (und normalerweise illegale) Abgaben erheben zu dürfen. Dass unter den gegebenen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Notlage im Dauerzustand erzeugt wird, bedeutet nichts anderes, als ein ungezügeltes Enteignen privaten Eigentums zur Aufrechterhaltung der Utopie.

Da Deutschland in Sachen islamkonformer Ökononie und Staatslehre weithin literarisches Ödland ist, haben die Muslime hierzulande häufig leider keine andere Wahl, als sich am bestehenden kleinen Angebot zu bedienen. Dieses überschaubare Angebot jedoch stammt leider nicht aus den Federn hochqualifiziertes Gelehrter, sondern ist vielmehr das Werk muslimischer Intellektueller, die zwar überaus gebildet und eloquent sind, aber ebenfalls nicht selten einer bestimmten religiös-politischen Bewegung nahe stehen und deshalb häufig auch hochgradig ideologisch motiviert sind.

Besonders hier in Deutschland stechen in dieser Hinsicht die Ikhwān al-Muslimūn (Muslimbrüder) und die Ḥizb at-Taḥrīr (Partei der Befreiung) heraus. Beide Bewegungen sind straff organisiert und finanziell gut ausgestattet. Beides sind ganz klar konstituierte politische Parteien, die sich (teils direkt, teils indirekt) auch um staatliche Macht bewerben. (Weshalb ich persönlich derlei Gruppierungen kategorisch ablehne, legte ich bereits in meinem Beitrag vom 10 Mai. 2015 dar)

Der politische Wettbewerb jedoch, vor allem wenn er unter Parteien stattfindet, ist ein schlechter Wettbewerb, da um Sympathisanten (oder Wähler) im Volke nun einmal nicht ausschließlich mit Konzepten, sondern vor allem auch mit Versprechungen und (un-)möglichen Resultaten – also quasi mit Utopien – geworben wird.

Solche Utopien finden bei der Ausgestaltung von „Fachliteratur“ aus diesem Milieu natürlich ebenfalls ihren Platz. Hierbei haben sogenannte „Islamische Parteien“ noch den Vorteil, mit einem sogenannten „islamischen“ und somit angeblich „göttlichen“ Konzept glänzen zu können. Der Vorteil solcher Konzepte ist u.a., dass eine inhaltliche Kritik daran recht schnell als „gotteslästerlich“ verunglimpft und im besten Falle somit mundtot gemacht werden kann.

Ähnliches passierte kürzlich erst auf Facebook, als ich es wagte die Behauptung (einer HT-nahen Seite) in Frage zu stellen, dass in einem islamischen Kalifat stets „ein starkes Wirtschaftswachstum und eine hohe Beschäftigungsrate garantiert (sei), weil das Vermögen der Bürger immer im Umlauf ist, da der Islam das Horten von Geld und Zinssparen verbietet“.

Der erste HT-Symphatisant, der auf diese Kritik hin einen Kommentar hinterließ, wurde dann auch recht deutlich:

hizbi

Hier wird die Gefahr geradezu greifbar, die entsteht, wenn man politische Motivation mit religiösem Eifer vermischt. Kritik an der Partei oder auch nur an Parteimeinungen wird quasi mit Kuffr gleichgesetzt oder zumindest mit einem amtlichen Shitstorm entlohnt.

Deshalb werde ich in Zukunft versuchen, nach und nach, einige bekannte staatspolitische und ökonomische Konzepte aus diesem Milieu auf meinem Blog zu behandeln, wo ich eine bessere Kontrolle über die Kommentarfunktion ausüben kann.

Und zum Abschluss noch eine verkürzte Darstellung, wie ich ein islamisches Staats- und Wirtschaftswesen verstehe:

Es gibt im Islam, die weltlichen Angelegenheiten in einer Gesellschaft betreffend, in erster Linie absolute Handlungsfreiheit. Diese Freiheit findet lediglich ihre Einschränkung durch bestimmte Rechte und Pflichten, die eingefordert und auferlegt werden (können), und einige wenige explizite Verbote. Dies alles (Rechte/Pflichten, Verbote) ist aus den primären Quellen der Religion herzuleiten. Der Amir herrscht und richtet ausschließlich mit der Scharia, welche den Zweck hat, die Rechte der Individuen zu schützen, die Pflichterfüllungen (wenn nötig) zu erzwingen und eine Übertretung der Verbote zu vermeiden oder zu ahnden.

Es gilt im Islam eine freie Marktwirtschaft und ein großes Vertrauen in die natürlichen Mechanismen der Schöpfung Allahs. Gelehrte waren sich der Tatsache bewusst, dass sich durch die Lebensbedürfnisse der Menschen von ganz allein soziale und wirtschaftliche Strukturen herausbilden und es keiner allumfassenden Ideologie, irgendwie gearteten Planwirtschaft oder Umverteilung bedarf, damit prosperierende Zivilisationen entstehen.

Die Staatsgewalt, die der Amir/Imam/Kalif in Form von quwwah (Macht/-befugnis) und imarah (Autorität) inne haben muss, wird nicht zum Selbstzweck eingesetzt, sondern als letztes Mittel um das Recht  durchzusetzen, dem das Oberhaupt selbst im vollem Umfang unterworfen ist.

Darüber hinaus ist jeder weitere willkürliche (Staats-)Zwang schon eine Ungerechtigkeit und der Beginn zur Tyrannis. Der weise und gerechte Führer ist sich der Tragik bewusst, die aus der Zwangsgewalt gegen die Menschen resultiert, denn dadurch gehen diejenigen Merkmale  der Handlungen (wie Niyya und Ikhlas) verloren, die bei Allahs Abrechnung von Wert sind.

Auszug: Abdul Azim Islahi – Die Formen wirtschaftlichen Handelns und wirtschaftlicher Beziehungen

„Es sollte ein für alle Mal klargestellt werden, dass der Islam nicht offenbart wurde um die Formen wirtschaftlichen Handelns oder wirtschaftlicher Beziehungen zu erneuern – dies bleibt der Sitte, dem menschlichen Einfallsreichtum und seiner Fähigkeit überlassen, aus Erfahrungen zu lernen. Genau in diesem Kontext ist vom Propheten – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – überliefert, dass er zu seinen Gefährten sagte:

«Ihr wisst über eure eigenen weltlichen Angelegenheiten am besten Bescheid, aber was eure religiösen Fragen angeht, so wurden sie an mich delegiert.»“

(Prof. Dr. Abdul Azim Islahi, Economic Concepts of Ibn Taimiyah, Seite 180 / übertragen in die deutsche Sprache von Yahya ibn Rainer )

Zitat: Roland Baader – Mit dem Niedergang des religiösen Glaubens und der fraglos geltenden Moralregeln schwindet auch die Karitas

“Mit dem Niedergang des religiösen Glaubens und der fraglos geltenden Moralregeln schwindet auch die Karitas, die freiwillige Hilfsbereitschaft der Menschen für ihre in Not und Elend lebenden Mitbürger. Schon im Griechenland des Aristoteles war das Zeichen des eleutheros, des Freien, die Freigiebigkeit, die freiwillige Bereitschaft, anderen zu geben. Schwindet sie, schwindet auch die Freiheit. Und umgekehrt! Auch deshalb ist der Wohlfahrtsstaat, das politische Raubsystem des erzwungenen “Gebens” seinem innersten Wesen nach ein System der Freiheitszerstörung.”

(Roland Baader, Das Kapital am Pranger, Seite 277)

Fundstück: BVerfG – Inzestverbot gilt in Deutschland nicht für Homosexuelle

Ja, tatsächlich. Das Bundesverfassungsgericht, Deutschlands höchste Verfassungsinstanz, beschreibt es in ihrem «L e i t s a t z  zum Beschluss des Zweiten Senats vom 26. Februar 2008» (Absatz 56) folgendermaßen:

„Der Umstand, dass beischlafähnliche Handlungen und sexueller Verkehr zwischen gleichgeschlechtlichen Geschwistern nicht mit Strafe bedroht sind, andererseits der Beischlaf zwischen leiblichen Geschwistern auch in den Fällen, in denen eine Empfängnis ausgeschlossen ist, den Straftatbestand erfüllt, stellt die grundsätzliche Erreichbarkeit der (Teil-)Ziele des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung und der Vorsorge vor genetisch bedingten Krankheiten nicht in Frage.“

Fundstück: BVerfG – Inzestverbot gilt in Deutschland nicht für Homosexuelle weiterlesen