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Buchauszug: Oswald Spengler – So entsteht der Nihilismus

«So entsteht der Nihilismus, der abgründige Haß des Proleten gegen die überlegene Form jeder Art, gegen die Kultur als deren Inbegriff, gegen die Gesellschaft als deren Träger und geschichtliches Ergebnis.

Daß jemand Form hat, sie beherrscht, sich in ihr wohl fühlt, während der gemeine Mensch sie als Fessel empfindet, in der er sich nie frei bewegen wird, daß Takt, Geschmack, Sinn für Tradition Dinge sind, die zum Erbgut hoher Kultur gehören und Erziehung voraussetzen, daß es Kreise gibt, in denen Pflichtgefühl und Entsagung nicht lächerlich sind, sondern auszeichnen, das erfüllt ihn mit einer dumpfen Wut, […].

Aber während man hier über die vornehme Form und die alte Sitte lächelt, weil man sie nicht mehr als Imperativ in sich trägt, und ohne zu ahnen, daß es sich hier um Sein oder Nichtsein handelt, entfesseln sie dort den Haß, der Vernichtung will, den Neid auf alles, was nicht jedem zugänglich ist, was emporragt und endlich hinunter soll.

Nicht nur Tradition und Sitte, sondern jede Art von verfeinerter Kultur, Schönheit, Grazie, der Geschmack sich zu kleiden, die Sicherheit der Umgangsformen, die gewählte Sprache, die beherrschte Haltung des Körpers, die Erziehung und Selbstzucht verrät, reizen das gemeine Empfinden bis aufs Blut. Ein vornehm gebildetes Gesicht, ein schmaler Fuß, der sich leicht und zierlich vom Pflaster hebt, widersprechen aller Demokratie.

Das otium cum dignitate statt des Spektakels von Boxkämpfen und Sechstagerennen, die Kennerschaft für edle Kunst und alte Dichtung, selbst die Freude an einem gepflegten Garten mit schönen Blumen und seltenen Obstarten ruft zum Verbrennen, Zerschlagen, Zertrampeln auf.

Die Kultur ist in ihrer Überlegenheit der Feind. Weil man ihre Schöpfungen nicht verstehen, sie sich innerlich nicht aneignen kann, weil sie nicht »für alle« da sind, müssen sie vernichtet werden.»

(Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung – 1. Teil: Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung, 1933, Kap. 11, Seite 57)

Oswald Spenglers Darlegung der verschiedenen kulturellen Geistesepochen

Oswald Spengler unterteilt in seinem monumentalen kulturphilosophischen Geschichtswerk „Der Untergang des Abendlandes“ (1922) die Entwicklungsstadien der allgemeinen Geistesgeschichte in 4 Epochen, die er nach den Jahreszeiten benennt und innerhalb dieser Jahreszeiten in verschiedene Phasen einteilt.

FRÜHLING: Landschaftlich-intuitiv. Mächtige Schöpfungen einer erwachenden traumschweren Seele. Überpersönliche Einheit und Fülle.

  1. Geburt eines Mythus großen Stils als Ausdruck eines neuen Gottgefühls. Weltangst und Weltsehnsucht.
  2. Früheste mystisch-metaphysische Gestaltung des neuen Weltblickes.

SOMMER: Reifende Bewusstheit. Früheste städtisch-bürgerliche und kritische Regungen.

  1. „Reformation“: Innerhalb der Religion volksmäßige Auflehnung gegen die großen Formen der Frühzeit.
  2. Beginn einer rein philosophischen Fassung des Weltgefühls. Gegensatz idealistischer und realistischer Systeme.
  3. Bildung einer neuen Mathematik. Konzeption der Zahl als Abbild und Inbegriff der Weltform.
  4. „Puritanismus“: Rationalistisch-mystische Verarmung des Religiösen. Intellektueller Fanatismus.

HERBST: Großstädtische Intelligenz. Höhepunkt strenggeistiger Gestaltungskraft.

  1. „Aufklärung“: Glaube an die Allmacht des Verstandes. Kultus der „Natur“. „Vernünftige Religion“.
  2. Höhepunkt des mathematischen Denkens. Abklärung der Formenwelt der Zahlen.
  3. Die großen abschließenden Systeme.

WINTER: Anbruch der weltstädtischen Zivilisation. Erlöschen der seelischen Gestaltungskraft. Das Leben selbst wird problematisch. Ethisch-praktische Tendenzen eines irreligiösen und unmetaphysischen Weltstädtertums.

  1. Materialistische Weltanschauung: Kultus der praktischen Erfahrung des Nutzens, des Glückes.
  2. Ethisch-gesellschaftliche Lebensideale: Epoche der „Philosophie ohne Mathematik“.
  3. Innere Vollendung der mathematischen Formenwelt. Die abschließenden Gedanken.
  4. Sinken des abstrakten Denkertums zu einer fachwissenschaftlichen Kathederphilosophie. Kompendienliteratur.
  5. Das Ende: Ausbreitung einer letzten Weltstimmung.

In einer Schautafel vergleicht Spengler anhand dieser Unterteilung die Geistesgeschichten der indischen, der antiken (griechischen), der arabischen und der abendländischen Kultur.

Was meint ihr, an welcher Stelle er kurz und bündig „Mohammed, 620“ eingetragen hat?

Hier eine Neueditierung der Spenglerschen Schautafel auf http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-untergang-des-abendlandes-erster-band-5332/20

Buchauszug: Oswald Spengler – Die Seele der magischen Kultur fand im Islam ihren wahren Ausdruck

«Der Islam ist eine neue Religion fast nur in dem Sinne, wie das Luthertum eine solche war. In Wirklichkeit setzt er die großen Frühreligionen fort. Und ebensowenig ist seine Ausbreitung, wie immer noch geglaubt wird, eine Völkerwanderung, die von der arabischen Halbinsel ausgeht, sondern vielmehr ein Ansturm begeisterter Bekenner, der lawinengleich die Christen, Juden und Mazdaisten mit sich reißt und als fanatische Moslime alsbald an der Spitze führt.

Es waren Berber aus der Heimat Augustins, die Spanien eroberten, und Perser aus dem Irak, die zum Oxus vordrangen. Die Feinde von gestern wurden die Vorkämpfer von morgen. Die meisten »Araber«, die 717 zum ersten Male Byzanz angriffen, sind als Christen geboren worden. Um 650 erlischt mit einem Schlage die byzantinische Literatur, ohne daß der tiefere Sinn davon bis jetzt bemerkt worden wäre: diese Literatur setzt sich in der arabischen fort; die Seele der magischen Kultur fand endlich im Islam ihren wahren Ausdruck. Damit ist diese Kultur wirklich »arabisch« und endgültig von der Pseudomorphose erlöst worden. […]

Die großen Gestalten der Umgebung Mohammeds wie Abu Bekr und Omar sind durchaus den puritanischen Führern der englischen Revolution wie John Pym und Hampdon verwandt, und diese Ähnlichkeit der Gesinnung und Haltung würde noch größer sein, wüßten wir mehr von den Hanifen, den arabischen Puritanern vor und neben Mohammed.»

(Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Seite 933 f.)

Örtliches Brauchtum als Orientierungspunkt für den eigenen Kleidungsstil

von Yahya ibn Rainer

Themen wie Brauchtum, Sitte, Namensgebung, Ernährung und auch Kleidungsstil, sind besonders für Konvertiten, aber auch für in der Diaspora lebende Muslime ein wichtiges Thema mit teils großen Wissensdefiziten oder Vorurteilen.

Was ist erlaubt, anempfohlen oder sogar eine Pflicht? Und was ist verpönt oder verboten? Muss ich meine Kultur ablegen, mein Brauchtum und meine Sitte, wenn ich Muslim werde? Und inwiefern und inwieweit muss man sich von den Nichtmuslimen unterscheiden, wenn man unter ihnen als religiöse Minderheit lebt?

Bereits im April 2014 publizierte ich zu diesem Thema einen Beitrag mit dem Namen „Arabischer Name, arabisches Essen und arabische Kleidung – Ist das Islam?“; hier auf diesem Blog erschien er unter dem Titel „Ist die Namensänderung bei Islamkonvertiten eine Unsitte?“.

Nun möchte ich noch einige kurze Gelehrtenaussprüche zum Gegenstand kredenzen, die mir freundlicherweise von den Brüdern Behzad Zibari, Ibn Jalil und Taariq ibn Lahsan zur Verfügung gestellt bzw. übersetzt wurden.

Der Hanbali-Gelehrte Imam Mansur Ibn Yunus al Buhuti [Gest. 1015 n.H.] schrieb:

«Es ist verpönt, sich entgegen dem Brauch der Leute eines Landes oder in etwas zu kleiden, worüber sich lustig gemacht wird, da dies eine Art der Zurschaustellung ist.»

Entnommen aus [كشاف القناع عن متن الإقناع]

Der Hanbali-Gelehrte Imam Abu al Wafa‘ Ibn ‚Aqil al Hanbali [Gest. 513 n.H.] schrieb:

«Es ziemt sich nicht, den Bräuchen der Menschen zuwider zu handeln, aus Rücksichtnahme ihnen gegenüber und für die Vereinigung ihrer Herzen, außer hinsichtlich verbotenen Handlungen, deren Umsetzung zu einem Brauch geworden ist […]»

Entnommen aus [مطالب أولي النهى]

Und Imam Ibn Hajar al ‚Asqalani [Gest. 852 n.H.] schrieb:

«Die Rücksichtnahme auf den Kleidungsbrauch einer Zeit gehört zur Ritterlichkeit, solange es sich nicht um etwas Sündhaftes handelt. Das Zuwiderhandeln gegen den Kleidungsbrauch ist eine Art der Zurschaustellung [الشهرة].»

Entnommen aus Fath Al Bari

Imam Ibn Taymiyyah sagte über die Gefährten:

«Als sie die Länder erobert hatten, verzehrte jeder von ihnen die Nahrung seiner Heimat und trug die Kleidung seiner Heimat, ohne jedoch die Nahrung und Kleidung von Medinah zu meinen.»

Entnommen aus [غذاء الألباب في شرح منظومة الآداب]

 und des Weiteren schrieb Imam Ibn Taymiyyah:

«Wenn der Muslim sich in einem Kriegsgebiet befindet oder in einem anderen Land des Unglaubens, das kein Kriegsgebiet ist, wird ihm nicht anbefohlen, sich vom äußerem Erscheinungsbild (der dortigen Bevölkerung) zu unterscheiden, wegen den Nachteilen, die sich daraus ergeben könnten. Vielmehr könnte es [sogar] für eine Person empfohlen oder eine Pflicht sein, sich ihrem äußerlichen Erscheinungsbild anzugleichen, falls darin ein religiöser Vorteil liegt, wie z.B. die Einladung zum Glauben.»

Ein herzlicher Dank - für Übersetzung und Unterstützung - geht raus an die Brüder der avantgardistischen Telegram-Gruppe "Denkfabrik RÖG" (Religion, Ökonomie & Gesellschaft).

Auszug: Ewa Zajaczkowska – Wo waren denn die deutschen Männer?

Man kann zu dieser Aussage von Frau Zajaczkowska inhaltlich stehen wie man will. Vor allem die plakative Verallgemeinerung „von den Muslimen“ ist sicherlich unreflektiert – wir reden bei den Horden von Auto- & Altmetalldieben aus Polen ja auch nicht von den Katholiken, aber der letzte Satz regt auf jeden Fall zum Grübeln an.

«[Es] scheint mir, dass sich die Deutschen im Zuge der allgegenwärtigen Propaganda einer Gehirnwäsche unterzogen und von ihren traditionellen, konservativen Werten verabschiedet haben, sodass ein neuer Typus des modernen Deutschen entstanden ist, der für alles Toleranz aufbringt und die Multikulti-Politik unterstützt.

Sinnbildlich hierfür sind die Frauen, die am Kölner Hauptbahnhof belästigt und vergewaltigt worden sind, aber schon wenige Tage später mit Blumen in den Händen weitere Flüchtlinge begrüßten. Das zeigt doch nur, wie grotesk und dumm eine Politik der für alle offenen Grenzen ist. Außerdem frage ich mich: Wo waren denn die deutschen Männer, als ihre Frauen von den Muslimen beraubt und vergewaltigt worden sind?»

[Ewa Zajaczkowska, studierte Lehrerin für Geschichte und Sozialkunde sowie führendes Mitglied der polnischen KORWiN-Partei (Koalition der Erneuerung der Republik Freiheit und Hoffnung) in einem Interview mit dem Magazin eigentümlich frei, Nr. 160, Seite 37]

Buchauszug: Ibn Khaldun – Eine Kultur, ohne individuelles Streben nach Profit, eigenem Interesse und Vorteil, geht unter

«Wisse, daß Übergriffe auf das Vermögen der Menschen ihnen die Hoffnung nehmen, dieses zu erwerben und zu gewinnen. Denn die Leute gelangen dann zu der Ansicht, daß der Erwerb von Vermögen damit endet, daß es ihnen (wieder) entrissen wird. Und wenn ihre Hoffnungen, Vermögen erwerben und gewinnen zu können, dahin sind, bemühen sie sich auch nicht mehr darum.

In dem Maße, wie sich die Übergriffe häufen und ausweiten, lassen die Menschen in ihrem Streben, Vermögen zu erlangen, nach. Denn wenn so etwas häufig geschieht und alle Bereiche des Lebensunterhaltes betrifft, läßt man den Vermögenserwerb ganz und gar sein, da es keinerlei Hoffnung (auf Gewinn) mehr gibt. […]

Die menschliche Kultur, ihr Reichtum und das Gedeihen ihrer Märkte hängen nämlich von der fortwährenden Tätigkeit und dem ständigen Streben der Menschen für ihre eigenen Interessen und Vorteile ab.

Und wenn sich die Menschen nicht mehr um die Erwirtschaftung des Lebensunterhaltes kümmern und nichts mehr unternehmen, um Gewinne zu erzielen, florieren die Märkte nicht mehr, verschlechtern sich die Lebensverhältnisse und gehen die Menschen außer Landes, um ihren Lebensunterhalt anderenorts zu erwerben. Die Einwohnerzahl der Region geht zurück, ihre Wohnstätten veröden und ihre Städte verfallen.

Mit der Beeinträchtigung der menschlichen Kultur nehmen auch die Dynastie und der Herrscher Schaden, denn die Dynastie bildet die Form der menschlichen Kultur, die mit Notwendigkeit bei der Zerstörung ihrer Substanz ebenfalls zugrunde geht.»

(Ibn Khaldun, Buch der Beispiele – Die Einführung / al-Muqaddima, übersetzt von Mathias Pätzold, Reclam-Verlag Leipzig ©1992, Seite 158)

Buchauszug: Ibn Khaldun – Die Besteuerung und Ursachen ihrer unterschiedlichen Höhe

In diesem kurzen »VIDEO« hört man, wie Ronald Reagan - der 40. Präsident der USA (von 1981-1989) - den großen muslimischen Gelehrten Ibn Khaldun zitiert. Folgend könnt ihr nun den gesamten Abschnitt in deutscher Übersetzung lesen, der auf diese kurze Phrase in der Muqaddima folgt.

«Wisse, daß die Besteuerung am Beginn der Dynastie aus wenigen Anteilen große Einnahmen erbringt. Am Ende der Dynastie bringen viele Anteile nur geringe Einnahmen.

Die Ursache hierfür ist darin zu suchen, daß die Dynastie, wenn sie sich an die Religion hält, nur die im religiösen Gesetz festgelegten Zahlungen erhebt, d. h. die Armensteuer, die Grund- und die Kopfsteuer. Dies sind nur wenige Steueranteile, denn der Anteil der Armensteuer, bezogen auf das Vermögen, ist bekanntlich gering. Ebenso verhält es sich bei der Armensteuer auf Getreide und Vieh, desgleichen bei der Kopf- und Grundsteuer und allen anderen vom religiösen Gesetz festgelegten Zahlungsverpflichtungen. Sie sind Festwerte, die nicht überschritten werden können.

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Auszug: Ibn Khaldun – Einleitende Bemerkungen zur menschlichen Kultur

Der folgende Auszug stammt aus der berühmten Muqaddima, der Einführung in das mehrbändige Geschichtswerk des muslimischen Universalgelehrten Ibn Khaldun (1332-1406). Diese einleitenden Bemerkungen zur menschlichen Kultur lassen jeden Leser aufhorchen, der sich für Soziologie und Volkswirtschaft begeistern kann. Besonders die Kenner von Adam Smith und seiner Darlegung der menschlichen Arbeitsteilung, werden hier überraschende Parallelen vorfinden.

Einleitende Bemerkungen zur menschlichen Kultur im allgemeinen

Zu allererst muß festgestellt werden, daß der menschliche Zusammenschluß notwendig ist. Die Philosophen geben dem mit ihrer Aussage, daß der Mensch von Natur aus gesellschaftlich sei, Ausdruck. Das heißt, daß für ihn der Zusammenschluß, den sie mit dem Terminus <Stadt> umreißen, unumgänglich ist. Das ist auch der Sinn des Wortes ‘umran – menschliche Kultur. Die Erklärung ist darin zu suchen, daß Allah – gepriesen sei er – den Menschen schuf und ihn so gestaltete, daß dieser ohne Lebensmittel nicht leben und existieren kann. Er führte ihn dazu, durch seinen natürlichen Trieb nach diesen Lebensmitteln zu suchen, und stattete ihn mit der Kraft aus, diese zu erlangen. Doch ist die Kraft eines einzelnen Menschen nicht imstande, seinen Bedarf an allem zu decken, und sie reicht für ihn als Lebenssubstanz nicht aus.

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3 mal Nicolás Gómez Dávila (LX)

„Unsere wahre Autonomie besteht darin, nur vom Willen Gottes abhängig zu sein.“

„Erziehen ist heute eine spezialisierte und problematische Aufgabe.
Eine hierarchische Gesellschaft hingegen erzieht spontan.“

„Kultur ist das, was den Alten gelingt, vor dem Angriff der jungen Idealisten zu retten.“

Video: Der Alles-Esser – Andrew Zimmern – in Syrien

„Ich bin sicher der Falsche, um über internationale Politik zu reden, aber die Begegnung mit den Menschen in Syrien waren die herzlichsten, freundlichsten und lustigsten die ich je hatte, und das Essen war auch noch Klasse.“

Das sind die Worte des jüdischen us-amerikanischen Showmasters und Journalisten Andrew Zimmern, mit denen er die Syrien-Folge seiner Sendereihe Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt beendete. Eine schöne Sendung …

https://www.youtube.com/watch?v=e2nYfyJPylo

Burkini vs. Badekarre: Die vergessene deutsche Schamhaftigkeit

von Yahya ibn Rainer am 07. Mai 2014

Die Lobby gegen den Islam und die Muslime in Deutschland ist groß und weit gefächert. Allein der Besuch von PI-News offenbart ein wahres Potpourri an unterschiedlichen weltanschaulichen Gesinnungen innerhalb dieses Milieus. Angeführt vom liberalen Geist mit neokonservativem Einschlag, schreiben, werben und kommentieren auf PI-News, Seit an Seit, Liberale, Sozialdemokraten, Nationaldemokraten, Erzkatholiken, Evangelikale, Nihilisten, Neurechte, Altrechte, missionierende Antitheisten uvm., allein nur um eines gemeinsamen Zieles wegen, nämlich zur Herabsetzung, Beleidigung, Widerlegung und Bekämpfung des Islams und der Muslime.

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Kurz gesagt: Pluralismus vs Multikulti

Es ist eigentlich ganz leicht:

Wer ethnischen und religiösen Pluralismus zu schätzen weiß, der akzeptiert auch Parallelgesellschaften.

Wer Parallelgesellschaften jedoch ablehnt, ist ganz offensichtlich ein Anhänger der multikulturellen Einheitsgesellschaft und somit ein kulturmarxistischer Kollektivist.

Wer Kultur und Religion erhalten möchte, muss verhindern, dass sie in einer zwangskollektivierten Einheitsgesellschaft mit anderen vermengt werden. Unterschiedliche Gesellschaftsauffassungen, die nun einmal vor allem aus tradierter Kultur und offenbarter Religion resultieren, können nur in parallel getrennten Lebensräumen bestmöglich geschützt und praktiziert werden.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Pegidaisten um ihre Kultur fürchten, weil zunehmend andere Gesellschafts- und auch Rechtsauffassungen Eingang in das öffentliche Leben finden und dort in Einklang mit dem Zwangskollektiv gebracht werden, aber anderseits Rückzugsorte (sprich parallele Gesellschaften) für diese unterschiedlichen Auffassungen strikt ablehnen.

Nur ethnischer und religiöser Pluralismus ermöglicht ein friedliches Leben nebeneinander, während der multikulturelle Zwangskollektivismus Kultur und Religion zerstört und für gesellschaftlichen Sprengstoff sorgt.

Zitat: Angelika Neuwirth – Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung

„Die Behauptung, dem Islam fehle die Aufklärung ist auch ein uraltes Klischee. Der Stolz auf die Aufklärung, wenn er sich inzwischen allerdings auch etwas gelegt hat, verleitet immer wieder dazu, der westlichen Kultur gegenüber dem Islam einen erheblichen Vorsprung zuzumessen. In der islamischen Geschichte hat es zwar keine flächendeckende Säkularisierungsbewegung gegeben, dies aber deshalb nicht, weil Sakrales und Säkulares im Islam bereits nebeneinander existierten.

(Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Deutsche Geistes- und Kulturwissenschaftlerin)

Identität – Ich bin ein Kulturpatriot

von Yahya ibn Rainer (am 16. November 2012)

Unser deutsches kulturelles Erbe ist reichhaltig und durchaus beachtenswertes. Anerkannte Leistungen auf dem Gebiet der Natur- und Geisteswissenschaften gehören ebenso zu unserem kulturellen Erbe, wie gewachsene und tradierte Sitten und Gebräuche.

Besonders die Deutsche Sprache ist eine weltweit hochgeachtete Kultursprache, die mit einer besonders tief gehenden und bedeutungsschweren Etymologie (Usul) gesegnet ist.

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