Archiv für den Monat: November 2014

WAHNSINN: Ein Einblick in die kruden Lehren des Salafismus

von Jens dem Preußen

Spätestens seit dem heldenhaften Einsatz deutscher Ballsportenthusiasten für Frieden, Freiheit und Demokratie in Köln, weiß nun auch der letzte verträumte Gutmensch von der salafistischen Gefahr. Endlich wachen sie auf und erkennen, welchen Wandel diese Steinzeit-Islamisten in unserer abendländischen Heimat einläuten wollen.

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Buchauszug: Sigrid Hunke – Die arabische Ritterlichkeit und das germanische Rittertum

„Diese arabische Ritterlichkeit hat das germanische Rittertum unmittelbar angesprochen und tief beeindruckt. In der Gestalt des „edlen Heiden“, der im Verzicht auf den Sieg das Schwert fortwirft und dem tapferen Gegner über alle nationalen und religiösen Schranken hinweg die Hand reicht, hat der ritterliche Wolfram von Eschenbach der arabischen Ritterlichkeit ein ergreifendes, unvergängliches Denkmal gesetzt: erst der „Heide“ Feirefiz lehrt seinem Helden Parzival die letzte Stufe wahren Rittertums erklimmen.“

(Dr. Sigrid Hunke, Allahs Sonne über dem Abendland – Unser arabisches Erbe, Seite 200)

Imam al-Ghazali: Von den Übeln des Disputierens und Mahnens

Der folgende Text ist ein Schreiben von Imam al-Ghazali – Allah sei ihm gnädig -, das von den Übeln des Disputierens (Diskutierens) und Mahnens handelt und erläutert, inwieweit daran verwerfliche Triebe teilhaben.

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

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Demokratie – Die Religion des Terrors?

von Yahya ibn Rainer

Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten. Und kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie aber gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

(Al-Quran al-Karim, Sure al-Baqara, Ayah 191)

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Das Töten von Gläubigen im Gebet – Die Causa Baruch Goldstein

von Yahya ibn Rainer

Nach dem Überfall zweier Palästinenser auf eine Synagoge in Jerusalem, wobei 4 Rabbiner, ein Polizist und die beiden Attentäter starben, stand es für einige PImaten wohl recht schnell fest. Wenn Araber töten, dann natürlich ausschließlich aus religiösen Motiven und damit ist natürlich die Religion Islam daran schuld. Anstatt diesen typisch islamophoben Analogieschluss von sich zu weisen, war man bei der Islamischen Zeitung – und hier explizit in der Person Tarekbär – jedoch recht schnell darum bemüht, seinem Bedauern Ausdruck zu verleihen und ausgerechnet den Islam von dieser Tat freizusprechen.

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Auszug: Robert Grözinger – Der Westen hat den Geist aufgegeben

„Der Westen hat den Geist aufgegeben. In Syrien und im Irak kämpfen Leute, die glauben, Gott sei auf ihrer Seite. Wie das auf die Einsatzbereitschaft wirkt, hat schon Paulus gewusst: „Ist Gott für uns, wer kann dann gegen uns sein?“

Der Glaube, Gottes Werk auf Erden zu erfüllen, verbunden mit dem Versprechen, nach dem irgendwann unvermeidlichen Tod in ein wie auch immer geartetes Himmelreich zu gelangen, ist spirituell unschlagbar. Das Versprechen des Westens dagegen, die Freiheit zu haben, sich seinen irdischen Ausbeuter selbst auszusuchen, auch Demokratie genannt, wirkt dagegen nicht einmal erbärmlich. Schon gar nicht, wenn Wahlen ohnehin kaum etwas ändern.

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#HoGeSa – Hooligans gegen Salafisten – Eine indirekte Gewaltandrohung

von Yahya ibn Rainer

Es wird immer kolportiert, dass an der ‪#‎HoGeSa‬-Demo in Köln auch „normale Menschen“ teilgenommen haben. Doch wie „normal“ sind denn solche Menschen, die an einer Demo von Hooligans teilnehmen?

Ist Hooliganismus mittlerweile zu einer öffentlich unterstützenswerten Gesellschaftsauffassung geworden? Ich hoffe nicht!

Vielmehr ist es doch so, dass eine Demo mit diesem Titel eine indirekte Gewaltandrohung transportiert. Für jeden aufrichtigen Verächter des medial lancierten „Salafismus“ muss doch klar sein, dass er sich hier mit den „Salafisten des Fußballs“ verbündet.

Seit dem Bestehen dieser „Randsportart Hooliganismus“ gab es weltweit hunderte Todesopfer durch gewalttätige Hooligan-Ausschreitungen.

Am 29. Mai 1985 starben an einem Tag allein 39 Menschen (und 454 wurden verletzt) als Hooligans den neutralen Zuschauerblock im Brüsseler Heysel-Stadion stürmten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Heysel

Aber auch deutsche Hooligans sind nicht ohne, wie die Fälle Maleika (http://de.wikipedia.org/wiki/Hooligan…) und Nivel (http://de.wikipedia.org/wiki/Hooligan…) belegen.

Wer sich allein durch eine Drohkulisse von Hooligangewalt gegen den pösen „Salafismus“ zu erwehren weiß, der greift auf die gleichen Stilmittel zurück, die dem ‪#‎IS‬ vorgeworfen werden.

Mehr noch: Er greift ein Gewaltphänomen auf, dass vor 10 bis 20 Jahren von Deutschen noch empört zurückgewiesen wurde, nämlich die gewalttätige Auseinandersetzung durch Gruppen. Was man früher den „Kanaken“ vorgeworfen hat, nämlich dass sie keine Schlägerei Mann-gegen-Mann kennen, sondern immer im Rudel gegen eine Minderzahl vorgehen, scheint sich erfolgreich zur deutschen Sitte entwickelt zu haben … behaupten die Hooligan-Rudelboxer doch freimütig sich für Deutschland und seine Traditionen, Sitten und Gebräuche einzusetzen.

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Buchauszug: Prof. Dr. Islahi – Es gibt nichts Gutes an einer Person die Reichtum verabscheut

„Die Verpflichtung eines Mannes, sich und seine unterhaltsberechtigten Angehörigen zu versorgen, erfordert u.a. weltliche Mittel, was ihren Erwerb zu einem (religiösen) Gebot werden lässt.

Ibn Taimiyah stützt diese Ansicht, indem er einen der frühesten Fiqh-Gelehrten zitiert, nämlich (den Tabi’in) Sa’id bin al-Musayyib, der sagte, dass nichts Gutes an einer Person sei die Reichtum verabscheut, wo doch eine Person damit in der Lage sei seinem HERRN zu dienen, seine Verbindlichkeiten zu begleichen, sich selbst zu beschützen und unabhängig von anderen zu bleiben.“

(Prof. Dr. Abdul Azim Islahi, Economic Concepts of Ibn Taimiyah, Seite 118)
– übertragen in die deutsche Sprache von Yahya ibn Rainer

Das islamische Urteil über die Teilnahme an Streiks

Die folgende Fatwa stammt von Sheikh Muhammad al-Mahmood al-Najd und ist zu finden auf islamqa.info. Es handelt sich um eine englischsprachige Übersetzung des arabischen Originals. Für eine Übersetzung in die deutsche Sprache wäre ich überaus dankbar und würde sie nachträglich zu diesem Beitrag hinzufügen.

5230: Ruling on going on strike

What is the ruling on going on strike to attain some workers’ demands or to improve their situation?

Praise be to Allaah.

[Hier gehts zur Fatwa >>]

Sind Flüchtlinge automatisch gute Menschen?

von Yahya ibn Rainer

Sind Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzen um in den reichen Westen zu gelangen, automatisch gute und unterstützenswerte Menschen? Die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden steigt und steigt und gleichzeitig werden wir in den Medien regelmäßig mit Horrormeldungen aus dem Mittelmeer konfrontiert, wo immer öfter überladene Flüchtlingsboote kentern und Menschen ertrinken. Dieser Umstand lässt natürlich Mitleid entstehen und verleitet dazu, Kritiker des staatlichen Asyls als Nazis oder Rassisten zu diffamieren.

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Auszug: Der Begriff „Salafi(s)ten“ in der dt. Islamwissenschaft

Erst kürzlich wurde das Buch „Salafismus in Deutschland – Ursprünge und Gefahren einer islamisch-fundamentalistischen Bewegung“ des Journalisten Thorsten Gerald Schneiders publiziert. Im Grunde handelt es sich um eine wissenschaftliche Fachlektüre, aber durch den momentanen Medienhype um Scharia-Polizisten und Hooligans gegen Salafisten, erlangte dieses Band eine recht hohe Nachfrage und der Herausgeber findet sich als Salafismus-Experte in TV und Radio wieder.

Der folgende kurze Auszug stamm aus der Einleitung des Buches und nimmt Bezug auf die Wortschöpfung Salafisten.

„Der große deutsche Islamwissenschaftler Josef van Ess ist verstimmt. Der Tübinger Emeritus, dessen fundierte Kenntnisse des klassischen arabisch-islamischen Schriftkorpus wohl tiefgründiger sind als die der meisten anderen Islamwissenschaftler, ärgert sich über das plötzliche Auftauchen der »Salafisten (mit s)«. In einer Korrespondenz mit dem Herausgeber dieses Bandes räumt er freimütig ein, er könne mit dem Terminus nichts anfangen: »Bisher kannte ich nur Salafiten (ohne s); den Begriff gab es (als Eindeutschung von ahl as-salaf [Anhänger der Altvorderen]) schon in meiner Jugend. Aber er war positiv besetzt und ist nun sang- und klanglos aus dem Verkehr gezogen worden.« Spöttisch fragt er: »Wer hat sich denn diesen Begriff nun wieder ausgedacht? Und wer bestimmt, wie man ihn definiert?« Die Islamwissenschaft nach seiner Einschätzung offenbar nicht, was van Ess zu dem Lamento führt, seine Disziplin habe die Deutungshoheit über die Moderne offenbar völlig verloren.“

(Thorsten Gerald Schneiders, Salafismus in Deutschland, transript Verlag, Seite 9)

Zitat: Bertrand de Jouvenel – Der moralische Relativismus

«Je mehr der Fortschritt den moralischen Relativismus entwickelt und je mehr die Freiheit des Einzelnen als das Recht aufgefasst wird, seinen Trieben zu gehorchen, desto mehr kann sich die Gesellschaft nur durch eine sehr starke Staatsmacht erhalten.»

(Prof. Bertrand de Jouvenel, Über Souveränität, 1963, Seite 285-286, zitiert aus dem Nachwort von „Die Ethik der Umverteilung“ von Bertrand de Jouvenel)