Schlagwort-Archive: Moral

Deutsche Sitte und (Leit-)Kultur vor nicht einmal 50 Jahren

Da schau her!

So titelte die BILD-Zeitung im Februar 1968. Das ist nicht einmal 50 Jahre her.

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Damals wäre eine „Integration“ sittsamer Moslems mit Sicherheit leichter gewesen. Es stellt sich nur die Frage, wer heute weiter entfernt ist von dieser deutschen Sitte und (Leit-)Kultur.

Jeder halbwegs konservative Geist wird zugeben müssen, dass – gemessen am Sittenbild der 60er Jahre – die meisten hiesigen Muslime deutscher sind, als viele Deutsche, die sich heute über die Sittenstrenge der Moslems aufregen.

Muslimische Scham-Granaten: Selbstgefälliges Trollen im Netz

Ein interessantes Phänomen auf Facebook & Co, kennt ihr es?

Ihr teilt gerade ein Freizeiterlebnis oder führt eine freundschaftliche Unterhaltung, und auf einmal kommt dieser Beitrag/Kommentar:

»Überall auf der Welt werden unsere Brüder abgeschlachtet und unsere Schwestern vergewaltigt, und du …

… redest hier über Schokoladentorte,
… machst Fotos von Eisbechern,
… guckst Fussball
… usw usw usw.«

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Burkini vs. Badekarre: Die vergessene deutsche Schamhaftigkeit

von Yahya ibn Rainer am 07. Mai 2014

Die Lobby gegen den Islam und die Muslime in Deutschland ist groß und weit gefächert. Allein der Besuch von PI-News offenbart ein wahres Potpourri an unterschiedlichen weltanschaulichen Gesinnungen innerhalb dieses Milieus. Angeführt vom liberalen Geist mit neokonservativem Einschlag, schreiben, werben und kommentieren auf PI-News, Seit an Seit, Liberale, Sozialdemokraten, Nationaldemokraten, Erzkatholiken, Evangelikale, Nihilisten, Neurechte, Altrechte, missionierende Antitheisten uvm., allein nur um eines gemeinsamen Zieles wegen, nämlich zur Herabsetzung, Beleidigung, Widerlegung und Bekämpfung des Islams und der Muslime.

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Auszug aus Heinrich Heines Testament

„Obschon ich durch den Taufakt der lutherischen Konfession angehöre, wünsche ich nicht, daß die Geistlichkeit dieser Kirche zu meinem Begräbnisse eingeladen werde; ebenso verzichte ich auf die Amtshandlung jeder andern Priesterschaft, um mein Leichenbegängnis zu feiern.

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Identität – Ich bin ein Kulturpatriot

von Yahya ibn Rainer (am 16. November 2012)

Unser deutsches kulturelles Erbe ist reichhaltig und durchaus beachtenswertes. Anerkannte Leistungen auf dem Gebiet der Natur- und Geisteswissenschaften gehören ebenso zu unserem kulturellen Erbe, wie gewachsene und tradierte Sitten und Gebräuche.

Besonders die Deutsche Sprache ist eine weltweit hochgeachtete Kultursprache, die mit einer besonders tief gehenden und bedeutungsschweren Etymologie (Usul) gesegnet ist.

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Zitat: Bertrand de Jouvenel – Der moralische Relativismus

«Je mehr der Fortschritt den moralischen Relativismus entwickelt und je mehr die Freiheit des Einzelnen als das Recht aufgefasst wird, seinen Trieben zu gehorchen, desto mehr kann sich die Gesellschaft nur durch eine sehr starke Staatsmacht erhalten.»

(Prof. Bertrand de Jouvenel, Über Souveränität, 1963, Seite 285-286, zitiert aus dem Nachwort von „Die Ethik der Umverteilung“ von Bertrand de Jouvenel)

Buchauszug: Roland Baader – Konstruktivistischer Rationalismus

„Auf Kurzformeln komprimiert, ist mit dem Konstruktivistischen Rationalismus die unter Intellektuellen weitverbreitete Überschätzung der menschlichen Vernunft gemeint, die Tatsache nämlich, daß die meisten Vertreter der „denkenden Zunft“ kulturell-gesellschaftliche Institutionen (wie z.B. Ehe, Familie, Eigentum) und Regeln (Verhaltensnormen, Tabus, geltende Werte) für Einrichtungen halten, die von Menschen bewußt und absichtlich erdacht und eingeführt worden seien (und die man deshlab auch nach Maßgabe rationaler Überlegungen wieder ändern könne).

Es handelt sich beim Konstruktivistischen Rationalismus also um die Unkenntnis (oder um die Erkenntnisverweigerung) der Tatsache, daß viele – und gerade die für das gesellschaftliche Leben bedeutsamsten – dieser Institutionen, Regeln und Werte „zwar das Ergebnis menschlichen Handelns, aber nicht das Ergebnis menschlichen Entwurfs sind“ (Hayek).

Nicht nur ein Gutteil dessen, was Gesellschafts- und Staatsphilosophen von sich gegeben haben, sondern auch ein Großteil dessen, was Macht- und Medien-Eliten unter Politik verstehen, beruht auf diesem Aberglauben, gesellschaftliche Verhältnisse und Verhaltensmuster seien rational konstruierbar und planerisch zu verändern (zu „verbessern“).“

(Roland Baader, Geld, Gold und Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise, Seite 290)

Weitere Auszüge aus „Ein Ausflug nach Kleinasien und Entdeckungen in Lycien“ von Sir Charles Fellows (1853)

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„Wie ganz anders urteile ich jetzt über die Türken, die ich bei meiner ersten Ankunft hier mit so lieblosen Vorurteilen betrachtete ! Mit ihren Sitten, Gewohnheiten und ihrem Charakter bin ich jetzt, ebenso wie mit ihrer Tracht, nicht allein ausgesöhnt, sondern aufrichtig befreundet ; denn ich habe Wahrheitsliebe, Rechtschaffenheit und Freundlichkeit gefunden, die achtungswertesten und liebenswürdigsten Eigenschaften, bei einem Volke, wo ich sie noch wenig erwartet hatte. […]

Der allgemeine Charakter dieses Volks ist vollständige Ergebenheit in die Vorschriften ihrer Religion. Diese bildet ebensowohl das bürgerliche wie das sittliche Gesetz, und ist, anstatt durch weltliche Geschäfte und Interessen unterbrochen, unaufhörhch mit den täghchen und stündlichen Beschäftigungen, ja mit jeder Handlung des Lebens verknüpft. Das Gebet ist bei ihnen nicht auf einen bestimmten Ort beschränkt, — und wird ebensowohl auf dem Felde und in der Kammer gehalten, wie in der Moschee. Jeder verrichtet seine Andacht, unabhängig von einer Priesterschaft (die hier nicht existiert) in vollkommener Einfalt und ohne Ostentation. Charakter, Sitten und Gebräuche, körperliche Gesundheit und das ganze Leben des Volkes scheinen durch die Religion gebildet. Ich habe den Koraan nicht gelesen, und mein Urteil über die Religion ist daher nach ihren Lehrern gebildet, die in der Tat nicht blosse Lehren zu sein scheinen. […]

Dass die Religion alle bürgerlichen Verhältnisse und Pflichten regelt, habe ich stets an den Antworten auf meine Fragen, warum dies oder jenes geschehe, bemerkt, wo die beständige Antwort war, ihre Religion befehle es ihnen. Gesetz und Religion sind eines und werden den Kindern von Jugend auf zusammen gelehrt, und bei einer Verletzung der so eingeschärften Pflichten, hat der Sultan absolute Gewalt zu strafen, und die Ausübung derselben ist sicher. […]

Der Zug im Charakter des Volkes, welcher dem Fremden, der unter ihnen verweilt, zuerst auffällt, ist Gastfreundlichkeit. Diese wurde mir von allen Ständen erwiesen, vom Pascha bis zu dem Bauer in seinem Zelte im Gebirge, — und als etwas, das sich ganz von selbst versteht, ohne den Gedanken an eine Vergeltung. Keine Frage ward getan; an einen Unterschied der Nation oder Religion, von reich oder arm, wurde nicht gedacht; sondern „speise den Fremden“ war das allgemeine Gesetz. […]

Zunächst fällt dem Reisenden die Ehrlichkeit des Volkes auf. Ich liess stets Sättel, Riemenzeug, Kochgeräte und alles, was ich nicht im Zelte brauchte, wo ich und mein Diener schliefen, draussen vor demselben, ohne die geringste Furcht, dass wir etwas verlieren könnten, obgleich hin und wieder jemand vorbeiging und neugierig mein Eigentum untersuchte; aber auch nicht ein Stück Schnur ist mir weggekommen. […]

Als ich gegen meinen Diener, einen Griechen, darüber eine Bemerkung äusserte, entschuldigte er die Ehrlichkeit der Türken, in dem er meinte, ihre Religion erlaube ihnen nicht zu stehlen. An Versuchungen zur Übertretung fehlt es keineswegs, denn die gewöhnlichen Anzüge der Frauen und Kinder sind reich mit der kurrenten Goldmünze des Landes besetzt, aber das Gesetz „Du sollst nicht stehlen!“ scheint unbedingten Gehorsam zu finden. Wahrheitsliebe, die Zwillingsschwester der Ehrlichkeit, tritt ebenfalls scharf bei ihnen hervor, und hier verteidigt der Grieche sie wieder, — das moslimsche Gesetz erlaubt nicht zu lügen; ihre Religion verbietet es. […]

Die Nationalsitte, welche es zu einem besondern Vorrechte des Sohnes macht, dem Vater aufzuwarten, flösst dem Volke von Jugend auf die Pflicht ein, ihre Eltern zu ehren. In allen Lagen und Umständen wo ich sie sah, in ihren Familien und unter Fremden, schien Liebe und Zärtlichkeit gegen einander zu herrschen. Aufrichtigkeit verscheucht allen Verdacht, und Ehrbarkeit und Biederkeit erzeugen Offenheit in allen ihren Handlungen. […]

Ihrer Religion gehorsam, welche, eben so wie das jüdische Gesetz, für Geld Zinsen zu nehmen verbietet, enthalten sie sich vieler einträglicher Gewerbe, welche mit Darlehn verbunden sind; daher kommt es, dass andere Nationen, in der Regel die Armenier, die Bankiersgeschäfte betreiben. […]

Ihre religiöse Ergebenheit gibt ihnen eine solche Unterwerfung unter den göttlichen Willen, dass man sie sogar fälschlicher Weise als Fatalisten dargestellt hat. Allein sie sind ebenso bedacht, Übel zu vermeiden, wie andere. Ich habe gesehen, dass sie alle Kräfte anwandten, um eine Feuersbrunst zu löschen; oft bin ich von ihnen um Arznei gebeten worden, und sie nehmen gern Rat, um Krankheit zu verhüten; wenn aber dem Feuer nicht Einhalt getan werden kann, so unterwerfen sie sich und sagen : „Gott ist gross !“ und wenn die Krankheit mit dem Tode endet, sei es bei einem Kinde oder den Eltern, so zeigt das kräftige Auge allein, was im Herzen vorgeht, und der Leichnam wird dem Grabe überliefert, mit der unterwürfigen Betrachtung „Gott ist gross und barmherzig. […]

Die Erlaubnis der Mehrehe, welche das muselmansche Gesetz gestattet, hat zu einer der strengsten Anklagen gegen den sittlichen Charakter ihrer Bekenner Grund gegeben. Aber obwohl das Gesetz erlaubt, mehrere Frauen zu haben, so macht doch das Volk selten Gebrauch von dieser Freiheit. In tausend Fällen habe ich den Türken in seinem Zelte mit einer Frau gesehen, der er mit eben solcher Zärtlichkeit anhing, wie ein Bauer seiner Frau in einem christlichen Lande, […]

Ehe ich dieses Volk besuchte, bildete ich mir ein, ein Zug seines Charakters sei Grausamkeit; ich habe aber sowohl in ihrer Behandlung der Tiere, als in ihrem Betragen gegen einander selbst gerade das Gegenteil gefunden. Instrumente zur Züchtigung der Lasttiere kennt man kaum. Über das Kameel erlangen sie allen Einfluss durch Freundlichkeit und Belohnungen, und der Gehorsam desselben ist vollkommen. Dem Europäer fällt es sehr auf, dass die Vögel durchaus keine Furcht haben, und dies allein reicht hin, die Osmanen von jeder Beschuldigung frei zu sprechen. […]

Dem Verbote des Weines (und aller berauschender Getränke), welches dem muselmanschen Gesetze eigentümhch ist, ist vielleicht zum grossen Teil die moralische und physische Gesundheit des Volkes zuzuschreiben. Der Unmässigkeit, welche alle jene guten Grundsätze zu Schanden machen würde, wird dadurch entgegengetreten. Die physischen Folgen dieses Gesetzes sieht man deutlich daran, dass es keine Krüppel gibt und die Türken fast keine Krankheit kennen; Zahnschmerz ist fast das einzige Übel, dem sie oft unterworfen sind. Eine der wohltätigen sittlichen Folgen der Mässigkeit zeigt sich darin, dass man bei dem Volke durchaus keine verworfene Armut findet. Ich habe keine Bettler gesehen, ausser Blinden, und einige wenige Personen, denen man die Armut ansah. Die Bedürfnisse des Volkes sind gering, und in der Regel leicht zu befriedigen, und in jedem Zelte findet man ein Mahl für den Fremden, welches Standes er auch sein mag. Ich habe nie einen Türken von Opium berauscht gesehen, und ich glaube, der Gebrauch dieses Reizmittels beschränkt sich auf die üppigen Bewohner der Hauptstadt. […]

Muss sich nicht das christliche Europa vor diesen Bekennern des falschen (?) Propheten schämen? Wären wir unserer Religion ebenso ergeben, wie die Muselmanen der ihrigen, — welch ein Himmel auf Erden würden unsere Länder sein! Der Aberglaube und gänzliche Mangel an Moralität bei den Bekennern der griechischen Kirche kann die Osmanen wohl von einem Wechsel ihrer Religion abschrecken. Die Bekenner der griechischen Kirche werden oft Anhänger des Propheten, wenn sie dabei für ihren Handel oder ihre bürgerliche Stellung Vorteile sehen; aber wohl nie kommt der Fall vor, dass ein Türke zu diesem sogenannten Christentum übertritt.“

(Sir Charles Fellows, Ein Ausflug nach Kleinasien und Entdeckungen in Lycien, 1853)

Ein deutsch-französischer Islamkonvertit beschreibt im Jahre 1904 die Gegensätze zwischen Europa und dem Orient

„Noch viele andere Gegensätze bestehen zwischen dem Orient und Europa.

Bei den Orientalen ist der Bart ein Zeichen der Würde, in Europa ein Merkmal der Vernachlässigung.

Im Orient schneidet man Brot u. s. w. von sich ab, in Europa zu sich her.

Im Orient winkt man mit der Hand nach unten, in Europa nach oben.

Im Orient ist es Gebrauch, den Kopf zu rasieren; in Europa gilt das als Strafe.

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Buchauszug: Roland Baader – Was die öffentlichen Bildungsanstalten wirklich machen

„Was die öffentlichen Bildungsanstalten mit ihren politisierten Pädagogenriegen wirklich machen […]: Den in ihre Indoktrinationsanstalten hineingezwungenen Jugendlichen treiben sie die sogenannte „traditionelle Moral“ (die angeblich „veralteten, repressiven Verhaltensmuster“) aus – also vor allem religiösen Glauben, sexuelle Zurückhaltung, Arbeitsdisziplin, Höflichkeit, Umgangsformen, Eigenverantwortung – und impfen ihnen statt dessen die „neue Moral“ ein, bestehend aus Umwelthysterie, Zukunftspessimismus, Unternehmer- und Marktfeindschaft, wohlfahrtsstaatlichem Anspruchsdenken, Multikulturalismus, Tugendverachtung, Feminismus, sexuelle Unbeschränktheit, Elternfeindschaft und Werte-Beliebigkeit – sprich: Nihilimus.

Kein „Moraldiktat“? Von wegen! In Wahrheit ist dies das Diktat einer vollständig pervertierten „Moral“. Früher nannte man das ‚Unmoral‘.“

(Roland Baader, Die belogene Generation – politisch manipuliert statt zukunftsfähig informiert, Seite 35)

Von Kopfschüttlern, Augenrollern, Gaffern und Tuschlern

von Yahya ibn Rainer

Es gab sie schon immer und es war eine Minderheit unter den Einheimischen. Wenn sie etwas sehen was ihnen nicht gefällt, dann schütteln sie offen sichtbar mit verzogener Miene den Kopf oder rollen demonstrativ mit den Augen. Im Vorbeigehen hört man dann noch wie sie irgendetwas tuscheln. In den 60er und 70er Jahren regten sie sich über den Minirock, lange Haare und Rockmusik auf. Später, in den 80er Jahren, sah man sie aufgeregt kopfschütteln und augenrollen beim Anblick von Punkern, Drag-Queens und ähnlichen europäischen subkulturellen Erscheinungsformen.

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