Archiv der Kategorie: Aus eigener Feder

Gedanken, Meinungen und Ansichten die ich pflege und hier niederschreibe.

Kurz gesagt: Positive und negative Herzensbrecher

Es gehört zu meiner persönlichen Eigenheit, dass ich – auch für einen Deutschen – emotional recht kühl veranlagt bin.

Diese Eigenart kommt mir zugute, weil ich mich dadurch in die Lage versetzt sehe, meine negativen Emotionen im Zaum zu halten.

Bedauerlicherweise wirkt sich diese emotionale Kühle leider auch auf das Empfinden und Zeigen positiver Gefühle aus. Das ausgelassene und ausgiebige (Mit-)Freuen, Beglückwünschen, Begrüßen und Zuneigungzeigen liegt mir also nicht so sehr.

Was mich seit 2 Jahren überraschenderweise merkbar wärmer und emotionaler werden lässt, ist die Geburt und Gegenwart meiner kleinen Tochter (2).

Ich bin geradezu entsetzt davon, wie sehr dieses kleine Wesen – von meinem eigenen Fleisch und Blute – meine innersten Emotionen weckt und gedeihen lässt. Wenn ich sie auf den Schoß setze und meine Nase in ihre kleine weiche Haarpracht halte, nur um minutenlang ihren ganz eigenen Duft einzuatmen, dann zerspringt mir geradezu das Herz. Und wenn sie dann auch noch mit ihren kleinen Fingerchen meine Hand streichelt und am Nagelbett meines Daumens pult, dann bin ich nahe dran in Tränen auszubrechen und werde von unglaublichen Verlustängsten gepeinigt.

Dieses kleine Wesen hat mein Herz erobert und meine kalte Schale geknackt, allein durch ihre Existenz und ihre natürliche Zuneigung zu ihrem Vater.

Wenn ich daran denke und dann im selben Moment lesen muss, dass es anscheinend Väter gibt, die in der Lage sind ihr eigenes junges Töchterchen mit einem Messer niederzumetzeln, dann bricht für mich eine Welt zusammen.

Das ist so schrecklich. Wie kann man seine eigene 1-jährige Tochter mit einem Messer töten? SubhanAllah, mir liegen Schimpfwörter auf der Zunge, die seit 11 Jahren nicht mehr über selbige gekommen sind.

Ich verstehe die Welt nicht mehr …

 => https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburg-mourtala-m-toetete-ex-frau-und-kind-1-das-ist-der-taeter-vom-jungfernstieg_id_8759544.html

Kurz gesagt: Ist das Kopftuch bei Kindern eine Sexualisierung?

Unsere kleine Tochter Jenna Luise ist jetzt 2 Jahre alt und beginnt langsam ihre Eltern in vielen Alltagssituationen zu imitieren. So hat sie bspw. beobachtet, dass wir uns gegenseitig die Schuhe bringen, wenn wir vorhaben gemeinsam raus zu gehen. Sobald sie also das Gefühl bekommt, dass wir uns bereit machen das Haus zu verlassen, stürmt sie sofort los und bringt meiner Frau und mir die Schuhe.

Sie hat jetzt auch einen Puppen-Kinderwagen bekommen, den sie in der Wohnung bereits fleißig spazieren fährt, ebenso wie es ihre Mutter oder ihr Vater mit ihrem Kinderwagen tut.

Und auch das Gebet, welches bis zu 5 mal am Tag in der Wohnung verrichtet wird, möchte sie schon mitmachen. Hierzu reicht es ihr nicht aus, dass wir ihr einen kleinen Gebetsteppich ausbreiten, nein, sie möchte auch (genauso wie Mama) einen Hijab tragen, also ein weites Gewand mit Kopftuch.

Bei uns zu Hause ist das etwas so normales, diesen Wünschen unserer kleinen Tochter nachzukommen, und niemals wären wir auf die Idee gekommen, dass dies einer Sexualisierung unseres kleinen Lieblings gleichkommen würde – wie es kürzlich die Staatssekretärin Serap Güler (CDU) in den Medien behauptete.

Die Verkürzung religiöser Handlungen auf einen zwingenden weltlichen Sinn ist eine oberflächliche Erscheinung. Viele Dinge tun wir Muslime auch einfach nur, weil es ein Gottesdienst ist. Hierzu gehört das rituelle Gebet ebenso wie das Tragen religiöser Kleidung.

Beides (Gebet und Hijab) ist für unsere kleine 2-jährige Jenna Luise keine religiöse Pflicht, das ist aber kein Grund für uns, ihr diese Gottesdienste zu verwehren. Wenn sie uns imitieren und mitbeten möchte, dann sei ihr das erlaubt, und wir freuen uns sogar sehr darüber. Und wenn sie dabei wie ihre Mutter aussehen möchte, nämlich mit Hijab, warum sollten wir ihr das verbieten?

Und sie sieht sooo süß aus mit dem Kopftuch – und dabei denkt keiner von uns an Sex oder ähnliches, Gott bewahre, das ist eine böse Unterstellung.

Buchauszug: Gustave le Bon – Der arabische Chirurg Albukassis, die Quelle aus der alle Chirurgen nach dem 14. Jahrhundert schöpften

«Der berühmteste arabische Chirurg war Albukassis von Cordoba, gestorben 1107. Er hat viele chirurgische Instrumente erfunden, die in seinen Werken abgebildet sind. Im übrigen Europa wurde er erst im fünfzehnten Jahrhundert bekannt, dann aber wurde sein Einfluß überaus groß. Der große Physiologe Haller bemerkt, die Werke Albukassis‘ seien die Quelle gewesen, „aus der alle Chirurgen nach dem vierzehnten Jahrhundert schöpften“.»

(Gustave le Bon, La civilisation arabe, 1884 / aus dem Französischen von Peter Aschner, Die mittelalterliche Welt der Araber, F.A. Herbig Verlagsbuchhaltung, München – Berlin ©1974, Seite 92)

Der Meinungswandel des Prof. Dr. de Laveleye (gest. 1892) über den Islam und die Muslime

Ich lese derzeit das 2-bändige Reisetagebuch „Die Balkanländer“ (1886) von Prof. Dr. Émile Louis Victor de Laveleye (gest. 1892 n. Chr.), einem äußerst renommierten belgischen Nationalökonomen und Universalgelehrten seiner Zeit.

Einer der Gründe, weshalb ich diese Lektüre auf mich nehme, ist mein erster Eindruck dieser Persönlichkeit, den ich in der Bandreihe (1903) des deutsch-französischen Islamkonvertiten Muhammad Adil Schmitz du Moulin gewinnen konnte.

Prof. Dr. de Laveleye begab sich auf seiner Balkanreise erstmals persönlich in Gefilde, in denen Muslime heimisch waren. Man merkt anfänglich, dass der Professor mit reichlich Vorurteilen im Gepäck sich auf diese Reise begab, Vorurteile, die sich aus zahlreichen abendländischen Pamphleten nährten, die (ähnlich wie heute) die Schuld am damals schon beginnenden Niedergang der muslimischen Zivilisation (Kranker Mann am Bosporus) eindeutig dem Islam (als Religion und Ordnungsprinzip) andichteten.

So schreibt de Laveleye, als er sich allmählich den bosnisch-muslimischen Siedlungsgebieten näherte:

Sind das vielleicht schon die Vorläufer der einstigen türkischen Provinzen, also der Barbarei, während doch der Weg nach Pest und Wien, das heißt nach der Zivilisation hin, in entgegengesetzter Richtung läuft?

Man wird im Verlaufe der weiteren Lektüre jedoch immer deutlicher der Tatsache gewahr, dass de Laveleye anscheinend mit absolut falschen Erwartungen in diese „muslimische Barbarei“ der ehemaligen türkischen Provinzen des Balkans zog. Sehr schnell, nämlich bereits bei Ankunft in der (zwischen Christen und Muslimen durch den Fluss Save) geteilten Grenzstadt Brod, sieht er sich gemüßigt, als bekennender Christ folgendes über den muslimischen Muezzinruf zu Papier zu bringen:

Das bosnische Brod besteht aus einer einzigen großen Straße, deren Häuser zum Schutze gegen die Überschwemmungen der Save auf Pfählen oder Dämmen ruhen.

Die ganz aus Holz erbaute Moschee wird von einigen Pappeln umgeben, und zu dem in roten, gelben und grünen Farbentönen schimmernden Minarett steigt eben der Muezzin oder Ausrufer hinauf, um aufzufordern zum Gebete des »Aksham« oder der Abenddämmerung, dem letzten des Tages.

Der Metallklang seiner Stimme dringt bis in die umliegenden Fluren, und es sind schöne Worte, die man da vernimmt; selbst bei dem Gedanken an Schillers »Glocke« ziehe ich diese Art der Verkündigung dem gleichförmigen Geläute der Glocken vor.

»Gott ist erhaben und allmächtig«, ruft der Muezzin. »Es gibt keinen anderen Gott als ihn und keinen anderen Propheten als Mohammed. Versammelt Euch im Reiche Gottes, an dem Orte der Gerechtigkeit. Kommt in die Wohnung der Glückseligkeit«.

Dies sollte nicht der erste positive Eindruck gewesen sein, den de Laveleye im weiteren Verlauf seines Reisetagebuches über den Islam und die Muslime auf dem Balkan zu Papier brachte.

In schaa Allah werde ich einen umfangreichen Beitrag verfassen, der all diese Äußerungen des Professors in Auszügen zur Verfügung stellt.

Ich freue mich schon.

Ibn Khaldun geht hart mit seinen Volksgenossen, den Arabern, ins Gericht

Der Universalgelehrte  Ibn Khaldūn (gest. 808 n.H.) geht in der legendären Muqaddimah zu seinem Geschichtswerk sehr hart mit seinen Volksgenossen, den Arabern, ins Gericht.

Hier nur einige wenige Auszüge, beginnend mit dem 25. Abschnitt des 2. Kapitels:

«Die Araber vermögen nur über flaches Land Obmacht zu erlangen. Das ist deshalb so, weil die Araber aufgrund ihrer wilden und ungebundenen Natur ein Menschenschlag von Räubern und Zerstörern sind, die alles plündern, was sie ohne Kampf und ohne sich einer Gefahr auszusetzen, bekommen können, […]

Länder, die von Arabern erobert wurden, ereilt alsbald der Ruin. Die Ursache hierfür ist darin zu suchen, dass die Araber ein wild und ungebunden lebendes Volk sind, bei dem die Gewohnheiten und Gebräuche dieser Lebensform fest verwurzelt sind. Sie ist für die Araber zur Wesensart und zweiten Natur geworden. Sie empfinden dies als sehr angenehm, da sie auf diese Weise dem Joch der Herrschaft entgehen und sich nicht politischer Autorität unterzuordnen brauchen. Eine solche Veranlagung ist das Gegenteil des zivilisierten Lebens und mit diesem unverträglich. […]

Ebenso liegt es in der Natur der Araber, andere ihres Besitzes zu berauben. Ihren Lebensunterhalt erwerben sie mit Hilfe ihrer Lanzen. Wenn es darum geht, Menschen ihr Eigentum fortzunehmen, gibt es für sie keine Schranke, vor der sie halt machen würden. Vielmehr rauben sie alles, was ihr Blick an Geld, Gütern und Geräten erspäht. […]

Des weiteren beauftragen sie die Handwerker und Gewerbetreibenden mit Arbeiten, für die diese keinen Gegenwert und weder Lohn noch Preis sehen. Die Arbeit aber ist, wie wir später ausführen werden, die Quelle und das eigentliche Wesen des Gewinns. Wenn nun die Arbeit entwertet wird und unentgeltlich erfolgt, schwinden die Hoffnungen auf Gewinn und ziehen sich die Hände von der Arbeit zurück. Die Bevölkerung flieht (aus der Stadt), und die Zivilisation geht schließlich zugrunde.

Auch kümmern sich die Araber nicht um gesetzliche Vorschriften oder fühlen sich veranlasst, die Menschen von Untaten abzuhalten und die einen vor den anderen zu schützen. Sie begehren lediglich das Eigentum der Menschen, das sie durch Raub und Schutzgeld an sich bringen. […]

Des weiteren rivalisieren die Araber untereinander um die Führerschaft. Kaum jemand wird die Macht einem anderen überlassen, es sei selbst der Vater, der Bruder oder ein bedeutender Mann der eigenen Sippe, und wenn, dann nur selten und widerwillig. Emire und (andere) Befehlshaber gibt es viele bei den Arabern. Für die Untertanen wechseln (nur) die Hände, die die Steuern einnehmen und die Gesetze schreiben. Die Zivilisation aber verfällt und geht zugrunde. […].»

Das ist längst nicht alles. Ibn Khaldun lässt beinah kein gutes Haar an seinen Volksgenossen. Doch es ist nicht aller Tage Abend, denn Ibn Khaldun schreibt bereits im 27. Abschnitt folgendes:

«[…] die Araber [sind] aufgrund ihres wilden und ungestümen Naturells unter allen Völkern am wenigsten bereit […], sich einander unterzuordnen, da sie roh, stolz und ehrgeizig sind und um die Führerschaft wetteifern. Nur selten kommen sie in ihren Wünschen überein. Doch wenn sie die Religion durch einen Propheten oder Heiligen erfahren, wirkt der Einfluß, der sie zu zügeln vermag, in ihnen selbst. Hochmut und Rivalität fallen dann von ihnen ab, und es wird für sie leicht, sich unterzuordnen und zueinander zu finden. Dies rührt von der sie umfangenden Religion her, die Grobheit und Stolz bei ihnen schwinden läßt und ihre Mißgunst und Rivalität in Schranken zwingt. […]»

Gewiss reichen hierzu nicht allein das Bekenntnis zum Islam, die äußerlichen Merkmale und die Verrichtungen der rituellen Pflichthandlungen. Der Islam muss allumfänglich verinnerlicht werden und sich durchweg im Handeln des Muslims zeigen, besonders im Umgang mit anderen Menschen.

Kurz gesagt: Keine oder zu wenige Muslime auf Friedens- und Anti-Terror-Demonstrationen

Es gibt hierzulande den weit verbreiteten Vorwurf gegen uns Muslime, dass wir uns nie oder nur selten (und dann mit geringer Beteiligung) an hiesigen Friedens- und Anti-Terror-Demonstrationen beteiligen würden.

Nun ja, bei mir ist es so: Bevor ich zum Islam konvertierte, war ich Mitglied in der DKP und nahm treu ergeben alljährlich am 1-Mai-Demontrationszug teil, für den Kommunismus.

Gott sei Dank, muss ich heute sagen, hat meine Teilnahme an diesen Demonstrationen der Sache keinerlei Erfolg beschert.

Das ist nun auch der Grund, warum ich nicht mehr an Demonstrationen teilnehme.

Weder bringen sie Frieden, noch besiegen sie den Terrorismus.

Buchauszug: Prof. Dr. Gustav Kafka – Der Zusammenhang zwischen musikalischer Rhythmik und Faulheit

Als amtlich indoktrinierter Salafist wurde ich natürlich sorgfältig darauf geimpft, dass Musik verboten sei und dass hierin keine anerkannte Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten der Ahlus Sunnah wal Jama’a besteht.

Heute denke ich da ein wenig anders: Ich erkenne den Meinungsunterschied an, der aufgrund der Urteile einiger Gelehrter zustande kam, auch wenn es nur wenige unter den großen Autoritäten (wie Ibn Hazm & al-Ghazali) waren.

Trotz alledem bin ich noch immer der festen Überzeugung, dass der absichtliche Konsum von Musik (vor allem zum Zeitvertreib) verboten und schädlich ist. Mir hat der freiwillige Verzicht auf Musik – die bis zu meiner Konversion zum Islam ein überaus wichtiger und prägender Teil meines Lebens war – sehr dabei geholfen, mich dem Studium der Bücher zu widmen. Während ich als Musikkonsument nicht einmal ein Bücherregal besaß, kann ich heute, nach etwa 10 Jahren, eine beachtliche Bibliothek mein Eigen nennen.

Dies ist – und davon bin ich felsenfest überzeugt – vor allem auch meiner rhythmischen Abstinenz zu verdanken. Ich hatte das Gefühl, dass Musik nicht nur ablenkt, sondern auch Wesenszustände erzeugt, die einerseits animalisch anmuten, andererseits aber auch eine intellektuelle Faulheit förderten. Dieses Gefühl fand vor einigen Jahren eine überraschende Bestätigung, nämlich als ich das Buch „Freiheit und Anarchie“ (1949) des Psychologen Prof. Dr. Gustav Kafka las.

Hier der Auszug zum Gegenstand:

«Aber da der Mensch nun einmal kein rein vegetatives Dasein führt, verliert das far niente [das Nichtstun] für ihn sehr bald seine dolcezza [Süße] und er beginnt sich zu langweilen, nicht bloß, wenn er keinen Schmerz empfindet – wie Schopenhauer gelegentlich übertreibt -, sondern schon, wenn er wirklich „nichts zu tun hat“.

Was ist nun einer der einfachsten Kunstgriffe, die der Mensch anwendet, um sich die Langeweile zu vertreiben, wenn ihm kein anderes Mittel dafür zur Verfügung steht? Er beginnt mit den Fingern rhythmisch auf einer Unterlage zu trommeln und erreicht damit ein Doppeltes: einmal drückt er damit das biologische Niveau seiner Lebensäußerung herab, denn Rhythmik der Bewegung ist nicht nur ein Kennzeichen der niederen Organismen, sondern auch derjenigen Organe, die nicht unter der unmittelbaren Kontrolle des Zentralnervensystems stehen (wie etwa Herz und Darm), zum anderen gleicht er die körperliche Untätigkeit durch eine geistige, wenn auch sehr tiefstehende geistige Tätigkeit aus, nämlich durch die Formung des Zeitablaufes zu rhythmischen Gestalten.

Zu nichts anderem als zur Ausfüllung einer Tätigkeitspause dienen aber sämtliche Veranstaltungen, die als „Unterhaltung“ bezeichnet werden und die nur jenes Mindestmaß geistiger Tätigkeit voraussetzen, dessen es bedarf, um die durch völlige Untätigkeit erzeugte Langeweile zu bannen.»

(Gustav Kafka, Freiheit und Anarchie, ©1949, Seite 51)

Kurz gesagt: #Islam und #Aufklärung

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der große deutsche Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker Oswald Spengler (gest. 1936) in seinem opus magnum „Der Untergang des Abendlandes – Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte“ (1918) die Sendung des Gesandten Allahs – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – („622“ n. chr. Zeitr.) in den geistesgeschichtlichen „Sommer“ der „arabischen Kultur seit Chr.“ einordnete.

Die darauf folgende geistesgeschichtliche Epoche des „Herbstes“ beginnt mit der Aufklärung. Hier verortet Spengler die arabisch-muslimische Kultur bereits etwa 200 Jahre später, und zwar parallel mit dem Auftreten der „Mutazilisten“ und des „Sufismus“, sowie der Gelehrten an-Nazzâm und Alkindi.

Die abendländische Aufklärung hingegen findet laut Spengler erst mit dem Auftreten von Locke (gest. 1704), Voltaire (gest. 1778) und Rousseau (gest. 1778) statt.

Letztendlich bedeutet dies, dass die muslimische Aufklärung bereits 200 Jahre nach der Sendung des „Religionsstifters“ ihren Beginn nahm, während die christlich-abendländische Aufklärung nach der Sendung ihres „Religionsstifters“ über 1700 Jahre dafür brauchte.

Kommentar: Das muslimische Morgenland am zivilisatorischen Tiefpunkt

Ich hab da wieder einen ellenlangen Diskussionsbeitrag in meiner Kommentarspalte verfasst, obwohl ich doch weiß, dass die meisten Kontrahenten in den sozialen Netzwerken niemals die Absicht haben sich auf ein gewisses Niveau einzulassen.

Damit es aber nicht vollends vergebene Liebesmüh war, habe ich mich entschlossen, den Kommentar hier auf meinen Blog zu kopieren. Für den Zusammenhang werde ich den Link zum Facebookbeitrag hinzufügen.

Lieber Sven,

jeder ehrliche und aufrichtige Muslim, mit ein wenig Wissen um Geschichte, Soziologie und Ökonomie, wird nicht bestreiten können, dass sich die muslimische Zivilisation auf einem kulturellen, ökonomischen und wissenschaftlichen Tiefpunkt befindet. Ebenso wird er nicht bestreiten können, dass dahingegen das sogenannte christliche Abendland derzeit sicherlich seinen zivilisatorischen, kulturellen, ökonomischen und wissenschaftlichen Höhepunkt beschreitet.

Man könnte jetzt so vermessen sein und behaupten, dass das Morgenland danieder ist, weil es muslimisch ist und dass das Abendland obenauf ist, weil es christlich ist. Ich denke, dass sich nicht wenige Islamkritiker derzeit auf diesem hohen Ross befinden und diesen Umstand allumfassend auskosten.

Mich juckt das (ehrlich gesagt) recht wenig, denn neben der Erkenntnis, dass das Morgenland danieder und das Abendland obenauf ist, weiß ich auch um den Umstand, dass Zivilisationen zyklisch sind und dass es vor einiger Zeit genau andersherum war, trotz Islam und Christentum.

Eine wunderbare Lektüre zu diesem Thema sind die Geschichtswerke von Oswald Spengler und Ibn Khaldun. Spengler bspw sieht die Kreuzzüge aus diesem Blickwinkel:

«Der Islam hat dieser Welt endlich und viel zu spät das Bewußtsein der Einheit verliehen, und darauf beruht das Selbstverständliche seines Sieges, das ihm Christen, Juden und Perser fast willenlos zuführte.

Aus dem Islam hat sich dann die arabische Zivilisation entwickelt, die in ihrer höchsten geistigen Vollendung stand, als vorübergehend die Barbaren des Abendlandes hereinbrachen und nach Jerusalem zogen. Wie mag sich dies Schauspiel in den Augen vornehmer Araber ausgenommen haben? Etwas bolschewistisch vielleicht?

Für die Politik der arabischen Welt waren die Verhältnisse in „Frankistan“ etwas, auf das man herabsah.»

(Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Seite 606)

Wir sehen, es war einmal andersherum, und die Muslime waren diejenigen, die mit Hochmut auf das Abendland schauten.

Ich, als biodeutscher Muslim, entstamme der Tradition und Kultur dieses Abendlandes, und ich verbinde damit weitaus mehr positives, als mit den Sitten und Traditionen des Morgenlandes (es sei denn sie sind fest begründet in den religiösen Schriften).. Aber ich bin auch realistisch und erkenne, dass der Zenit, auf dem sich das Abendland derzeit befindet, nicht nur der Höhepunkt ist, sondern auch der Punkt, an dem es wieder bergab geht; und der Nadir, in dem sich das Morgenland befindet, ist nicht nur der Tiefpunkt, sondern auch der Punkt an dem es wieder aufwärts geht.

Ich kann mit vielen der derzeit enttäuschten Deutschen mitfühlen, wenn sie den Verfall von Religion, Sitte und Tradition hierzulande beweinen und eine gewisse Schwäche beim allgemeinen Volk diagnostizieren. Dies sind die Vorboten des Niedergangs.

Der Fehler jedoch, den die meisten heutigen sogenannten „Rechtspopulisten“ um AfD, Pegida und Co machen, ist, dass sie sich den Islam als Feindbild auserkoren haben, anstatt das Geschwür das im eigene Körper Metastasen streut.

Anstatt die eigene Schwäche zu bekämpfen, verliert man seine Kraft darin zu versuchen, diejenigen zu bekämpfen, die allmählich wieder zu eigener Kraft finden.

Der Herausgeber des Magazins eigentümlich frei, André F. Lichtschlag, schrieb in seinem Buch „Feindbild Muslim“:

«Gerade die Angst aber vor der Machtübernahme durch künftige muslimische Mehrheiten im alten Europa zeigt, dass wir es auch heute lediglich mit einem Blick in den Spiegel zu tun haben. Denn würden die westlichen Gesellschaften nicht selbst absterbende sein und wäre die Geburtenrate bei den Einheimischen nicht tendenziell eine Selbstmordrate, so würden nicht andere jene Macht an sich reißen können.

Mohammedaner vermehren sich, der Westen ist verbraucht, alt, gebrechlich, lendenarm und überlebt nur noch auf Pump. In einer solchen Gesellschaft wird die Selbsttötung eines unscheinbaren und vergleichsweise wenig bekannten Torhüters als kollektives emotionales Großereignis zelebriert wie andernorts und zu anderer Zeit der im Kampf gefallene «unbekannte Soldat». Was zuweilen als „Landnahme“ bezeichnet wird, ist deshalb eher eine milde „Landgabe“.

Doch schauen wir uns die Vorwürfe der Spiegelfechter noch einmal genauer an: Im ehemals christlichen Westen folgten nach der Aufklärung Kommunismus, Nationalsozialismus und Sozialdemokratismus – und in der Folge dieser Ideologien das inflationäre Papiergeldsystem sowie Abermillionen Ermordete und Beraubte. Wo finden wir mit dem Gulag, dem ‚großen Sprung nach vorn‘ und dem Holocaust auch nur entfernt Vergleichbares im «unaufgeklärten moslemischen Kulturraum»? Die schlimmsten Verbrechen, die gegen die Armenier, wurden auch dort ausgerechnet von den «aufgeklärten» Jungtürken begangen, die sich an westlichen Modernisierern orientierten.

Und was den aggressiven, kriegerischen und terroristischen Islam betrifft: Wessen Armeen stehen seit mehr als 100 Jahren in wessen Kulturraum?»

So viel Ehrlichkeit beeindruckt mich.

Kommentar auf Facebook hier => https://www.facebook.com/JensYahyaRanft/posts/2004515129780941?comment_id=2004527243113063&reply_comment_id=2006259019606552&comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R%22%7D

Kurz gesagt: Kein religiöses Lob für neue Konvertiten

Ein Tipp für Geschwister die Umgang mit Konvertiten pflegen:

Das Schlimmste für die gesunde Entwicklung des Konvertiten ist das Lob seines Umfeldes. Konvertiten starten nicht selten mit Vollgas und erwecken in diesem frühen Stadium den Eindruck, als seien sie besonders gläubig und streng mit sich selbst.

Mit dem übermäßigen Loben jedoch werden Konvertiten häufig unter Druck gesetzt, was schlimme Folgen haben kann, besonders wenn sich mal ein Imantief ankündigt. Dann nämlich fangen nicht wenige Konvertiten mit dem heucheln an, um nicht die Erwartungshaltung ihres Umfeldes zu enttäuschen und um weiterhin den gleichen hohen Rang zu bekleiden.

Diese Heuchelei kann zu einer großen Belastung werden und im schlimmsten Fall kann es auch zu einem Abfall vom Islam kommen. (Ich kenne Beispiele)

Wer es der Heuchelei gestattet, sich fest in der religiösen Praxis einzunisten, der beginnt auch andere Muslime der Heuchelei zu bezichtigen. Jede Person, die nach außen eine vorbildliche Praxis zeigt wird quasi im negativen Sinne beneidet oder man projiziert den eigenen Zustand auf sie.

So lieb und nett der Lob einiger Muslime auch gemeint sein mag, er stiftet häufig mehr Schaden als Erfolg.

`Abd al-Qadir al-Jilani: 10-Punkte-Leitfaden für eigenverantwortliches Handeln

10-Punkte-Leitfaden für selbstverantwortliches Handeln, zusammengefasst von Sh. Joe Bradford aus Al-Ghunya li-Talibi Tariq al-Haqq von Imam `Abd al-Qādir al-Jīlānī:

  1. Gebrauche Allahs Namen nicht unbedacht.
  2. Gib das Lügen auf.
  3. Breche niemals deine Versprechen.
  4. Verfluche niemanden und füge keinem anderen Schaden zu.
  5. Auch wenn dir Unrecht widerfährt, sei niemals selbst ungerecht zu anderen.
  6. Urteile nicht über andere und stempele sie nicht ab.
  7. Unterlasse es, auf die Sünden anderer zu schauen.
  8. Bürde anderen nichts auf, mache es ihnen nicht schwer.
  9. Beneide andere nicht, missgönne oder begehre nicht ihr Eigentum.
  10. Zeige Menschlichkeit der gesamten Schöpfung gegenüber.

Kurz gesagt: Die Egozentrik der religiösen Strenge

Wisst ihr was ich schade finde?

In meinen jetzt fast 10 Jahren als Muslim habe ich zahlreiche muslimisch-religiöse Werdegänge mitverfolgen können. Besonders bei Konvertiten und Revertiten fällt mir auf, dass sie sich nach einiger Zeit gewissermaßen religiös einpendeln bzw. mit dem Diesseits wieder erden.

Viele lassen in diesem Zusammenhang in ihrer Strenge und Kompromisslosigkeit nach. Dies ist in vielerlei Hinsicht natürlich zu befürworten, allerdings beginnen die meisten damit anscheinend erst, wenn sie für sich selbst das Bedürfnis danach verspüren. Ihre Strenge anderen gegenüber bleibt also genau so lange erhalten, bis sie selbst ihrer eigenen Strenge nicht mehr gerecht werden können.

Dies finde ich schade und ehrlich gesagt auch ungerecht. Es gibt leider nur wenige Muslime, die diesen Wandel in der religiösen Strenge nur anderen gegenüber vollziehen, während sie sich selbst gegenüber streng bleiben können.

So siehst du also nur wenige Muslime, die anderen das Kürzen des Bartes gestatten, ohne es bei sich selbst zu tun, oder die es anderen gestatten Musik zu konsumieren, ohne selbst damit anfangen zu müssen.

Dieser Egozentrismus ist meines Erachtens eines der großen Probleme der Ummah heutzutage.

Buchauszug: Oswald Spengler – Khawarij, die muslimischen Jakobiner

Es gibt Momente im Leben eines Autodidakten, die ihn mit unglaublicher Befriedigung erfüllen. Einer dieser Momente ist, wenn man im Werk eines bedeutenden Gelehrten eine bisher ungeläufige fachliche Einschätzung vorfindet, die man zuvor- völlig unabhängig davon – bereits selbst in Erwägung zog.

Dies erlebte ich bspw. kürzlich, als ein auf Facebook mit mir befreundeter Muslimbruder einen Auszug aus Oswald Spenglers kulturphilosophischen Geschichtswerk Der Untergang des Abendlandes publizierte. Spengler selbst bezeichnet dieses sein Hauptwerk als eine Morphologie der Weltgeschichte. Er vergleicht darin das Abendland unter kulturhistorischen Gesichtspunkten mit anderen großen Hochkulturen der Weltgeschichte.

Interessanterweise ist Spengler der Ansicht, dass es sich beim Aufkommen der Charidschiten (Khawarij) um das Inerscheinungtreten eines demokratisch-puritanischen Jakobinertums handelte; ein Gedanke, der vor über einem Jahr mein Antrieb zum Blogbeitrag „ISIS vs. Frankreich: Wenn Terror die historische Grundlage eines Staates ist“ war.

Ebenfalls erwähnenswert ist auch seine Einschätzung, dass das Schiitentum direkt etwas mit dieser Entwicklung zutun hatte und dass sich hieraus letztendlich auch ein früher (Proto-)Kommunismus generierte.

Aber lest selbst:

«Von Kufa geht die Bewegung aus, welche zum Untergang der Ommaijaden und ihres ancien régime führt, und sie hat, was in seiner ganzen Tragweite bis jetzt noch nie erkannt worden ist, den Charakter einer sozialen, gegen die Urstände und die vornehme Tradition überhaupt gerichteten Revolution. […]

Schon im Heere Alis hatten sich die ganz demokratischen und puritanischen Charidschiten abgesondert. In ihren Kreisen erscheint jetzt zum erstenmal die Verbindung von fanatischem Sektenwesen und Jakobinertum.

Hier ist damals nicht nur die schiitische Richtung entstanden, sondern auch der früheste Ansatz zur kommunistischen Churramija, die sich bis auf Mazdak zurückleiten läßt und später die ungeheuren Aufstände unter Babak hervorrief.»

(Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, Seite 1091 f.)

Generationenkonflikt: Projizierter Selbsthass bei erprobten Muslimen

von Yahya ibn Rainer

Mir ist aufgefallen, dass viele aktive Muslime (besonders Konvertiten und Revertiten), wenn sie sich religiös weiterentwickeln, vieles von dem was sie früher sagten und taten zu bereuen beginnen und sich sogar dafür schämen.

Leider führt das bei einigen dazu, dass sie für andere noch jüngere Muslime eine Art Abneigung entwickeln, weil sie dieselben oder ähnlichen Aussagen und Taten bei ihnen vorfinden. Diese reiferen Muslime projizieren sozusagen ihren Selbsthass auf andere Muslime, was sich u.a. darin äußert, dass sie sehr aktiv darin sind, diese jüngeren Muslime online zu provozieren, zu beleidigen oder sich öffentlich über sie lustig zu machen.

Es gehört einfach zur Aufrichtigkeit auf dem Wege der Selbsterkenntnis («Wisse: Der Schlüssel zur Erkenntnis Allahs ist die Selbsterkenntnis.» – Imam al-Ghazali), sich solcherlei Schwächen einzugestehen und sie zu bekämpfen.

Ich sehe dieses oben genannte Phänomen bei vielen Muslimen in meinem Umfeld und auch bei mir selbst. Das Problem hierbei ist, dass wir durch dieses Vorgehen keine Nähe schaffen zwischen den Generationen, sondern, ganz im Gegenteil, noch mehr Spaltung hervorrufen.

«Die Beziehung zwischen Alt und Jung ist immens wichtig und zeichnet sich durch gegenseitigen Respekt aus, welcher aber zugunsten des Älteren überwiegen muss, da die religiöse Weisheit (Hikma) im Islam einen ganz besonderen Stellenwert hat.»

Diesen Respekt erlangen wir jedoch nicht, wenn wir die Jugend provozieren, beleidigen oder uns über sie echauffieren … und ganz besonders nicht, wenn wir sie uns zum öffentlichen Feindbild erklären. Manchmal müssen wir uns einfach eingestehen, dass mancherlei Dummheit wohl zu einer gesunden religiösen Entwicklung dazugehört, sonst wären wir selbst heute nicht dort wo wir sind.

Wa Allahu 3alem.

Einige Gedanken zu #Nafris, #RacialProfiling, #Vorurteilen und dem modernen #Rassismus|begriff allgemein

von Yahya ibn Rainer

Ich persönlich bin ein großer Freund von Vorurteilen und ein vehementer Kritiker des modernen Rassismusbegriffes.

Ich finde es beispielsweise schade, dass die Frage nach der Herkunft oder Abstammung bei vielen (vor allem asiatischen und afrikanischen) Personen hierzulande als rassistisch empfunden wird, obwohl Abstammung und Herkunft doch etwas so Wichtiges, Interessantes und Gottgegebenes (49:13) ist.

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Herkunft und Abstammung Einfluss auf die körperliche und geistige Beschaffenheit eines Menschen ausüben können. So halte ich es absolut nicht für rassistisch (im Gegensatz zu vielen anderen meiner Mitmenschen), wenn man bestimmten Menschen gemäß ihrer Volkszugehörigkeit bestimmte gute oder schlechte Eigenschaften zuspricht. (Dies natürlich nur in Form eines Vorurteils, welches im tatsächlichen Umgang entweder bestätigt oder widerlegt werden kann.)

Und so habe ich auch nichts auszusetzen an »diesem Text des muslimischen Literaten `Amr ibn Bahr al-Jāhiz«, einem Schwarzen mit afrikanischer Abstammung, der vor über 1100 Jahren im abbasidischen Bagdad eine Abhandlung „Über den Ruhm der Schwarzen über die Weißen“ verfasste.

Auch was das sogenannte #racialprofiling angeht, so lehne ich es nicht kategorische ab. Wir können halt nur nach dem Äußeren urteilen, da wir die inneren Absichten nicht kennen. In manchen Situationen (z.B. zur Gefahrenabwehr) muss man sich ein Vorurteil bilden dürfen. Hierzu müssen (neben haptischen, akustischen und olfaktorischen) vor allem auch optische Merkmale (wie bspw. Hautfarbe oder Habitus) herhalten.

So lange diese Praxis sich nicht im allgemeinen staatlichen Handeln (auch außerhalb von Gefahrensituationen) durchsetzt, muss man es manchmal über sich ergehen lassen. Darüber hinaus empfinde jedoch auch ich es als ungerecht(fertigt).

Aber Vorurteile sollten nicht verteufelt werden, denn sie sind wichtige Bestandteile des geistigen (Über-)Lebens. Es liegt jedoch in ihrer Natur, dass sie nicht immer korrekt sind bzw. sein müssen.

Der große Denker Nicolás Gómez Dávila schrieb dereinst:

„Vorurteile verdummen nur den, der sie für Schlussfolgerungen hält.“

Und so sehe ich das auch.

Als ich übrigens das erste Mal den Begriff „Nafri“ in den sozialen Medien las, erinnerte mich das komischerweise spontan an das Wort Afrit (auch: Ifrit / plural: عفاريت / Afarit), den quranischen Begriff (27:39) für einen besonders mächtigen Jinn.

Und zu guter Letzte:

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle raus an die Kölner Polizei, die nach dem offiziellen Verbot der Scharia-Polizei ihr Bestes tut, um ihrerseits geneigte Muslime vom Feiern heidnischer Feste (so gut es geht) abzuhalten.