Schlagwort-Archive: Reichtum

Zitat: Ibn al-Qayyim – Geld in der Hand oder im Herzen

«Wann immer das Vermögen bzw. Geld in deiner Hand und nicht in deinem Herzen ist, wird es dir nicht schaden, auch wenn es viel ist. Doch wenn es in deinem Herzen ist, wird es dir schaden, auch wenn du davon nichts in deiner Hand hast.»

 – Ibn Qaiyim al-Jawzīya (gest. 751 n.H.)

Ein herzlicher Dank - für Übersetzung/Unterstützung - geht raus an die "Stimme der Gelehrten".
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Zitat: Ibn al-Qayyim – Reichtum und Armut sind eine Prüfung Allahs

«Allah, der Allmächtige, ist der Schöpfer von Überfluss und Not, ebenso wie Er der Schöpfer aller anderer Dinge ist. Reichtum und Armut wurden von Ihm erschaffen, um seine Knechte darauf zu prüfen, wer die besseren Taten vollbringt. Er liefert beide einer Prüfung von Gehorsam und Ungehorsam aus, um zu belohnen oder zu bestrafen.

Deshalb sagt Er: „Und Wir prüfen euch mit Schlechtem und Gutem als Versuchung. Und zu Uns werdet ihr zurückgebracht.“ (Quran 21:35). Manchmal prüft Er einen Mann, indem Er ihm reichlich Wohlstand beschert und manchmal indem Er ihm die Mittel zum Lebensunterhalt schmälert.»

(Ibn al-Qayyim – `Uddat al-Sabirin, Beirut: Dar al-Afaq al-Jadidah, 1978, Seite 162, zitiert aus Economic Thought of Ibn al-Qayyim von Prof. Dr. Abdul Azim Islahi, übersetzt von Yahya ibn Rainer)

Buchauszug: Ibn Khaldun – Regierungsgesetze sind ungerecht und eine Hinterlist des habgierigen Herrschers

«Wenn der sesshafte Mensch ein großes Vermögen besitzt, viel Grund und Boden erworben hat, der Reichste in der Stadt geworden ist und man ihn als solchen ansieht, wenn er im Luxus lebt und sich dessen Gepflogenheiten hingibt, dann kann er mit den Emiren und Herrschern konkurrieren. Sie bedrängen ihn deshalb, denn die Feindseligkeit, die in der menschlichen Natur liegt, lässt sie nach seinem Besitz streben.

Sie streiten mit ihm um den Besitz und bedienen sich dabei aller möglichen Mittel, bis sie ihn in den Fallstricken des königlichen Gesetzeswerkes gefangen haben und einen Anlass finden, ihn zu bestrafen und ihm auf diese Weise das Vermögen zu entreißen. Die Mehrzahl der (weltlichen) Regierungsgesetze ist in den meisten Fällen ungerecht, denn die reine Gerechtigkeit gab es nur im legitimen Kalifat, das aber nur von kurzer Dauer war.

Muhammad – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – sprach:

«Nach mir wird das Kalifat noch dreißig Jahre währen und dann wieder zu gemeiner königlicher Herrschaft werden.»

Deshalb braucht derjenige, der Geld und beträchtlichen Reichtum, von dem die Bevölkerung weiß, sein eigen nennt, unbedingt jemanden, der ihm Schutz bietet, und einen gesellschaftlichen Rang, der ihn abschirmt. Dies zu gewährleisten vermag jemand aus der Verwandtschaft bzw. der Umgang des Thrones oder auch eine asabiya (Solidarität eines Stammes), vor der sich der Herrscher in acht nehmen muss. So findet der Vermögende hinter ihrem Rücken Schutz und kann vor Feindseligkeiten sicher sein. Hat er diesen Schutz nicht, wird er zum Opfer aller erdenklichen Hinterlist und gesetzlichen Vorwände.

«Allah entscheidet. Und es gibt niemand, der seine Entscheidung revidieren könnte.» [Koran 13. 41]

(Ibn Khaldun, Buch der Beispiele – Die Einführung/al-Muqaddima, übersetzt von Mathias Pätzold, Seite 191-192)

Buchauszug: Ibn Khaldun – Darlegung der Arbeitsteilung als Grundlage für allgemeinen Reichtum

Bereits im August 2015 wies ich an dieser Stelle auf die Muqaddima von Ibn Khaldun hin, Bezug nehmend auf seine Darlegung der Arbeitsteilung, welche vieles von dem voraus nahm, was etwa 400 Jahre später Adam Smith publizierte und ihm den Titel eines Aufklärers und des Begründers der klassischen Nationalökonomie und der Freien Marktwirtschaft einbrachte. Hier nun ein weiterer Auszug aus Ibn Khalduns Muqaddima, diesmal Bezug nehmend auf die Wichtigkeit der Arbeitsteilung für die Erwirtschaftung eines Überschusses, was als Grundlage für einen prosperierenden Handel und allgemeinen Wohlstand und Reichtum betrachtet wird.

«Je nach Größe ihrer Bevölkerung unterscheiden sich die Städte und Ortschaften in· der Vermögenslage ihrer Bewohner sowie in der Prosperität ihrer Märkte.

Die Ursache hierfür liegt darin, dass, wie bekannt und erwiesen ist, der einzelne Mensch allein die Bedürfnisse seines Lebensunterhaltes nicht decken kann und dass die Menschen zu diesem Zweck in ihrer Zivilisation zusammenarbeiten.

Doch was mehrere Menschen durch ihr Zusammenwirken erreichen können, beträgt ein Vielfaches des (zum Leben) Notwendigen für eine viel größere Anzahl von Menschen. So kann z. B. der einzelne seinen Bedarf an Weizen, den er als Nahrung benötigt, nicht allein erzeugen.

Doch wenn sich nun sechs oder zehn Leute daran beteiligen – ein Schmied und ein Zimmermann für die Werkzeuge, jemand, der die Rinder aufzieht, andere, die die Erde pflügen, Ähren abernten und alle anderen Mühen der Landwirtschaft meistern – und wenn sie diese Arbeiten untereinander verteilen oder gemeinsam ausführen, dann schaffen sie durch ihr Wirken so viel an Nahrung, dass diese Nahrung für eine vielfache Menge von ihnen selbst ausreicht.

Gemeinschaftliche Arbeit geht somit über die Bedürfnisse der Arbeitenden und das für sie (zum Leben) notwendige Maß hinaus. Wenn alle Arbeiten der Bewohner einer Ortschaft oder Stadt entsprechend den notwendigen Dingen und Bedürfnissen verteilt werden, genügt ein Minimum jener Arbeiten. Das Arbeitsvermögen kann folglich mehr als das Lebensnotwendige erbringen. Diese überschüssige Kraft wird für luxuriöse Lebensverhältnisse und die damit verbundenen Gepflogenheiten sowie für jene Dinge, die die Bewohner anderer großer Städte brauchen, aufgewendet. Deren Bewohner beschaffen sich die Dinge von ihnen durch Tausch oder Kauf mit Bargeld. Hierdurch gelangen sie zu einem gewissen Reichtum.»

(Ibn Khaldun, Buch der Beispiele – Die Einführung/al-Muqaddima, übersetzt von Mathias Pätzold, Seite 183-184)

Zitat: Yusuf al-Qaradawi – „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

«Im Qurʾān kommt nicht vor, was im Evangelium vorkommt, nämlich, dass der Reiche nicht eher ins Paradies geht, als dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht. Und der Prophet sagte nicht zu seinen Gefährten: „Geht und verkauft all eure Habe und dann folgt mir!“. Sondern Er sagte: „Kein Vermögen war mir so nützlich wie das Vermögen von Abū Bakr“ und Er bat Allāh darum, dass dieser seinem Diener Anas sein Vermögen mehre.»

(Yūsuf Al Qaraḍāwī, in einem Facebook-Posting vom 28.02.2016)

Vom Zenit unserer Zivilisation …

von Yahya ibn Rainer

Eine Gesellschaft, die sich auf dem Zenit (Höhepunkt) ihrer Zivilisation befindet, steht unweigerlich (und logischerweise) auch unmittelbar vor dem Niedergang der selbigen. Ein Zeichen für das Erreichen dieses Zenits, ist die letzte Generation, die in diese Phase der Zivilisation hinein geboren wird und in den Genuss dieses zivilisatorischen Hochstandes kommt, aber nicht die geringste Ahnung davon hat, auf welchen Fundamenten und durch welche Tugenden diese Hochkultur entstehen konnte.

Sie genießen also in allen Zügen, wie niemand vor ihnen, zehren von einem mannigfaltigen Reichtum, den sie weder erbracht haben, noch in der Lage sind zu erhalten. Sie verbinden mit diesem Hochstand, in den sie hinein geboren wurden, einen großen Stolz und empfinden Geringschätzung für sämtliche anderen Gesellschaften, die diesen Zenit noch nicht erreicht haben oder bereits über ihn hinausgegangen sind.

„Rückständig“ sind die anderen, „Barbaren“, die man verabscheut, ja geradezu fürchtet ob ihrer rauen und vom Leben gezeichneten Einfachheit.

Lange macht man sich etwas vor, will den Abgrund am Zenit nicht sehen, glaubt man könne ihn künstlich, durch Zwänge und willfährige Eingriffe in die natürliche Ordnung verbauen. Aber die Zivilisationen dieser Welt sind zyklisch und wir Menschen sind so erbärmlich schwach und neigen dazu, uns auf dem Ruhm unserer Vorfahren auszuruhen.

Und so geht es dann bergab, viel rapider als zuvor bergauf, und zusätzlich durch die vorigen Eingriffe und ihre erzeugten Illusionen und Blasen um ein vielfaches beschleunigt.

Doch Besinnung will auch jetzt nicht eintreten. Die Menschen sind entfremdet vom Ursprung ihrer Zivilisation, und benommen vom Rausch des falschen Stolzes sehen sie die Schuld am Debakel nicht bei sich, sondern bei den Fremden, bei den Rückständigen, den Barbaren, sie wollen die Hochkultur okkupieren, sie auf ihr niederes Niveau stürzen.

Doch was sie dabei vergessen ist, dass dort unten, am Nadir, am Tiefpunkt der Zivilisation, auch sein Fußpunkt liegt. Denn so, wie der Zenit, der Höhepunkt, den Abstieg einläutet, so läutet der Nadir, der Tiefpunkt, den Aufstieg ein … unweigerlich.

Buchauszug: Ibn Khaldun – Eine Kultur, ohne individuelles Streben nach Profit, eigenem Interesse und Vorteil, geht unter

«Wisse, daß Übergriffe auf das Vermögen der Menschen ihnen die Hoffnung nehmen, dieses zu erwerben und zu gewinnen. Denn die Leute gelangen dann zu der Ansicht, daß der Erwerb von Vermögen damit endet, daß es ihnen (wieder) entrissen wird. Und wenn ihre Hoffnungen, Vermögen erwerben und gewinnen zu können, dahin sind, bemühen sie sich auch nicht mehr darum.

In dem Maße, wie sich die Übergriffe häufen und ausweiten, lassen die Menschen in ihrem Streben, Vermögen zu erlangen, nach. Denn wenn so etwas häufig geschieht und alle Bereiche des Lebensunterhaltes betrifft, läßt man den Vermögenserwerb ganz und gar sein, da es keinerlei Hoffnung (auf Gewinn) mehr gibt. […]

Die menschliche Kultur, ihr Reichtum und das Gedeihen ihrer Märkte hängen nämlich von der fortwährenden Tätigkeit und dem ständigen Streben der Menschen für ihre eigenen Interessen und Vorteile ab.

Und wenn sich die Menschen nicht mehr um die Erwirtschaftung des Lebensunterhaltes kümmern und nichts mehr unternehmen, um Gewinne zu erzielen, florieren die Märkte nicht mehr, verschlechtern sich die Lebensverhältnisse und gehen die Menschen außer Landes, um ihren Lebensunterhalt anderenorts zu erwerben. Die Einwohnerzahl der Region geht zurück, ihre Wohnstätten veröden und ihre Städte verfallen.

Mit der Beeinträchtigung der menschlichen Kultur nehmen auch die Dynastie und der Herrscher Schaden, denn die Dynastie bildet die Form der menschlichen Kultur, die mit Notwendigkeit bei der Zerstörung ihrer Substanz ebenfalls zugrunde geht.»

(Ibn Khaldun, Buch der Beispiele – Die Einführung / al-Muqaddima, übersetzt von Mathias Pätzold, Reclam-Verlag Leipzig ©1992, Seite 158)

Buchauszug: Ibn Khaldun – Maßloser Reichtum und maßvolles Leben

«Doch als die Asabiya der Araber schließlich durch die Prophetie Muhammads – Allah segne ihn und schenke ihm Heil -, mit der Allah sie auszeichnete, im Islam geeint wurde, rückten sie gegen die Völker der Perser und Byzantiner vor und beanspruchten das Land, das ihnen von Allah bestimmt und wahrhaftig versprochen worden war. Sie entrissen ihnen ihr Königtum und eigneten sich ihre irdischen Güter an. Solch unvorstellbarer Reichtum wurde ihnen zuteil, daß sogar ein einzelner Reitersmann in einigen Feldzügen etwa 33.000 Goldstücke erhielt. Kurz: Was sie dabei erbeuteten, war unermeßlich.

Dennoch blieben sie der Härte ihrer Lebensweise verhaftet. `Umar war es, der seine Kleidung mit Lederstücken ausbesserte, und `Ali war es, der sprach: «O Gold und Silber! Verführt andere, nicht mich!» Abu Musa vermied es, Hühnerfleisch zu essen, weil es, da so selten, den Arabern damals unbekannt war. Siebe gab es bei ihnen überhaupt nicht, und sie aßen den Weizen mit seiner Kleie. Und dies alles, obgleich ihre Gewinne größer waren als jemals die eines Volkes auf Erden!

So groß waren die Gewinne der Menschen, wie du ersehen kannst. Durch ihre Religion wurde ihnen dies nicht verwehrt, denn als Kriegsbeute handelte es sich um legitimen Besitz. Außerdem gingen sie nicht maßlos mit ihm um, sondern lebten in jeder Hinsicht genügsam, wie wir bereits gesagt haben. So ist ihnen hierbei kein Vorwurf zu machen.»

(Ibn Khaldun, Buch der Beispiele – Die Einführung / al-Muqaddima, übersetzt von Mathias Pätzold, Reclam-Verlag Leipzig ©1992, Seite 148-149)

Zitat: Abu Hamid al-Ghazali – Besitz, eine Ablenkung für den Menschen, so oder so

„Manch eine Person könnte sich vom Vorhandensein des Besitzes ablenken lassen und manch eine [andere] Person könnte sich von dessen Nichtvorhandensein ablenken lassen und die Gefahr liegt in dem, was von Allah ablenkt.“

 (Abu Hamid  al-Ghazali, in Ihya Ulum ad-Din, übersetzt von Weisheitsperlen)

Buchauszug: Prof. Dr. Islahi – Es gibt nichts Gutes an einer Person die Reichtum verabscheut

„Die Verpflichtung eines Mannes, sich und seine unterhaltsberechtigten Angehörigen zu versorgen, erfordert u.a. weltliche Mittel, was ihren Erwerb zu einem (religiösen) Gebot werden lässt.

Ibn Taimiyah stützt diese Ansicht, indem er einen der frühesten Fiqh-Gelehrten zitiert, nämlich (den Tabi’in) Sa’id bin al-Musayyib, der sagte, dass nichts Gutes an einer Person sei die Reichtum verabscheut, wo doch eine Person damit in der Lage sei seinem HERRN zu dienen, seine Verbindlichkeiten zu begleichen, sich selbst zu beschützen und unabhängig von anderen zu bleiben.“

(Prof. Dr. Abdul Azim Islahi, Economic Concepts of Ibn Taimiyah, Seite 118)
– übertragen in die deutsche Sprache von Yahya ibn Rainer

Buchauszug: Herman Heinrich Frank – Der Orient in seinem beneidenswerten Behagen (1901)

„Da wir hier indes vom Erwerbsleben sprechen, hatten wir jene Bemerkung nur voraus geschickt, um klar zu machen, daß das ungeheure, wirtschaftliche Übergewicht der Europäer, auf welches wir den Anspruch der Unterjochung des Orients gründen, zwar faktisch besteht, und daß wir sogleich auf eine unstreitig ganz traurige Wirtschaft zu sprechen kommen werden; daß der Abendländer aber über die tieferen Gründe der Sache in einer noch traurigeren Urteilsverdunkelung lebt.

Buchauszug: Herman Heinrich Frank – Der Orient in seinem beneidenswerten Behagen (1901) weiterlesen

Buchauszug: Frank Karsten und Karel Beckman – Demokratie führt zu Wohlstand

„Viele demokratische Länder sind reich, und deshalb denken Leute oft, Demokratie sei notwendig, um Wohlstand zu erlangen. Tatsächlich ist das Gegenteil wahr. Demokratie führt nicht zu Wohlstand, sie zerstört Reichtum. Es trifft zu, dass viele westliche Demokratien wohlhabend sind. Woanders in der Welt lässt sich diese Korrelation nicht beobachten. Singapur, Hongkong und eine Reihe von Golfstaaten sind nicht demokratisch, aber wohlhabend. Viele Länder in Afrika und Lateinamerika sind demokratisch, aber nicht reich, abgesehen von einer kleinen Oberschicht. Westliche Länder sind nicht wegen der Demokratie wohlhabend, sondern trotz ihr. Ihr Wohlstand rührt von der freiheitlichen Tradition, die diese Länder kennzeichnen, infolge derer der Staat nicht die völlige Kontrolle über ihre Ökonomien hat. Aber diese Tradition wird durch die Demokratie stetig geschwächt. Der private Sektor wird stetig ausgehöhlt, ein Prozess, der den sagenhaften Reichtum zu zerstören droht, der im Westen über Jahrhunderte aufgebaut wurde.“

(Frank Karsten & Karel Beckman, Wenn die Demokratie zusammenbricht – Warum und das demokratische Prinzip in eine Sackgasse führt, Seite 51)

Buchauszug: Muhammad Nejatullah Siddiqi – Freies Unternehmer- und Eigentum

„Wir brauchen eine gut versorgte Gesellschaft, aus der Armut verbannt und Wohlergehen für alle gewährleistet wird. Der Weg zur Verwirklichung dieses Ziels ist die Freiheit des Unternehmer- und Eigentums, (lediglich) begrenzt durch (beständige) moralische Gesetze und beaufsichtigt von einem gerechten Staat, der diesen göttlichen Gesetzen – der Scharia – Geltung verschafft.“

(Prof. Dr. Muhammad Nejatullah Siddiqi, in der Einleitung zum Buch „Economic Concepts of Ibn Taimiyah“ von Prof. Dr. Abdul Azim Islahi, Seite 15 )

Buchauszug: Islahi – Ibn al-Qayyim über Reichtum, Armut und Zuhd

Abu Abdullah Schams ad-Din Muhammad ibn Abi Bakr ibn Ayyub – Allah sei ihm gnädig –, vor allem bekannt als Ibn al-Qayyim al-Dschauziya, war ein großer Gelehrter des 14. Jahrhunderts (christlicher Zeitrechnung). Prof. Dr. Abdul Azim Islahi ist ein zeitgenössischer Gelehrter des Fachbereichs Islamische Ökonomie. Aus seiner Publikation stammt das folgende Zitat, welches von mir aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wurde.

Buchauszug: Islahi – Ibn al-Qayyim über Reichtum, Armut und Zuhd weiterlesen