Archiv für den Monat: Dezember 2010

Es gibt sie doch, die christlich-jüdischen Traditionen

von Yahya ibn Rainer

Ich möchte diesen Tag dazu nutzen, eine Ode auf die viel gerühmte christlich-jüdische Tradition des Abendlandes zu verfassen. Der Kulturkampfbegriff der christlich-jüdischen Tradition des Abendlandes ist nämlich eine Farce. Passende Worte dazu fand dereinst der Journalist und Publizist Heribert Prantl:

“Beim Reden von der christlich-jüdischen Tradition handelt es sich aber um eine gewaltige Heuchelei. Die deutsche Politik drückt die alte, früher stigmatisierte Minderheit der Juden an die Brust, um die neue Minderheit, die Muslime, zu stigmatisieren. Die Juden werden missbraucht, um die Muslime als unverträglich zu kennzeichnen.”

(http://www.sueddeutsche.de/politik/gedenktag-november-der-missbrauch-der-juden-durch-die-politik-1.1021220)

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Die Geltungskraft des jüdischen Rechts (Halacha)

Im Folgenden seht ihr einen Auszug aus dem Wörterbuch des jüdischen Rechts zum Thema der Geltungskraft. Für diesen, wie auch alle anderen Artikel bezüglich des jüdischen Rechts (Halacha), ist zu beachten, dass ich diese immer mit einem schielenden Auge auf die Muslime und das islamische Recht (Scharia) verfasse.

Wer sich also wundert, wieso der Ibn Rainer so viel über das Judentum schreibt, der muss sich ein wenig anstrengen und versuchen Zusammenhänge herzustellen. Für diejenigen, denen das ein wenig schwer fällt, werde ich hier einige wichtige Textteile unterstreichen.

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Buchauszug: Karl May – Kara ben Nemsi in der Sufi-Tekke

Wie der vorherige Buchauszug, Kara ben Nemsi trifft einen Schiiten, ist der folgende ebenfalls aus dem 3. Band des Orientzyklus von Karl May. Hier überredet sein Gefährte Isla ben Maflei ihn dazu, mit ihm gemeinsam eine Sufi-Tekke in Instanbul zu besuchen. Was dort passiert und was Karl May aka Kara ben Nemsi davon denkt, das lest einfach selber:

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Buchauszug: Karl May – Kara ben Nemsi trifft einen Schiiten

Karl May ist wohl der bekannteste und meistgelesene Schriftsteller der deutschen Trivialliteratur. Besonders berühmt und berüchtigt sind sein 6-bändiger Orientzyklus und seine Winnetou-Trilogie. Der folgende Ausschnitt stammt aus dem 3. Band des Orientzyklus (Von Bagdad nach Stambul) und beschreibt die Begegnung seines Alter Egos (zweites Ich) Kara ben Nemsi und seinen Begleitern Hadschi Halef Omar, Hassan Ardschir-Mirza und Sir David Lindsay mit einem Schiiten, den sie auf dem Weg nach Kerbala antreffen.

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Zitat: Roger Willemsen – Afghanisch-tadschikisches Grenzgebiet

„Am nächsten Tag erreichen wir nicht weit vor dem Ende der Straße einen heruntergekommenen Posten, wo ein Grenzsoldat bei einer Hütte wartet. Es ist ein Lädchen dabei, am Geländer lehnt ein langbärtiger Verwahrloster, vielleicht ein hängengebliebener Hippie, vielleicht ein Sufi, oder ein Gestörter.“

Roger Willemsen (in seinem Buch „Am Ende der Welt“)