Alle Beiträge von Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft

Über Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft, Jahrgang 1975, verheiratet, 3 Kinder, Geschäftsführer und Prokurist in einem kleinen deutsch-arabischen Unternehmen. Urheber dieses Blogs. Liest und publiziert vor allem in den Bereichen Staats- und Religionsgeschichte, (Sozio-)Ökonomie, politische Philosophie und Soziologie.

Warum Konvertiten den Islam wieder verlassen (Teil 2)

Ich habe vor einigen Jahren mal etwas sehr dummes gemacht. In meiner Moschee konvertierte damals ein junger Mann zum Islam und ich wollte, dass er nach dem Ritus (dem Rezitieren des Glaubensbekenntnisses) jemanden an der Seite hat, der ihn langsam … WEITERLESEN >>

Warum Konvertiten den Islam wieder verlassen

Die erste große Enttäuschung, die Islamkonvertiten gemeinhin erfahren, sind die Muslime. Die Schuld daran ist sicherlich beiderseitig zu suchen, einerseits weil Konvertiten ihren religiösen Weg oft mit frischer Überzeugung und großem Enthusiasmus beginnen und geneigt sind alle anderen Muslime am … WEITERLESEN >>

Bertrand de Jouvenel – »Ist das nicht Faschismus?«

Als ich vor etwa 8 Jahren erstmals die deutschsprachige Übersetzung des Buches Du Pouvoir. Histoire naturelle de sa croissance (1945)¹ las, war das für mich ein Moment, der mich bis heute politisch prägen sollte. Unter dem Eindruck des gerade beendeten … WEITERLESEN >>

Fundstück: Sheikh Sulayman al-Majid – Ist das #Coronavirus eine Strafe Gottes? Und für wen?

»Möge Allah diese Erkrankung hinwegnehmen und uns zu denen machen, die sich dadurch ermahnen lassen. Es ist ein kleines Virus, welches mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist und schaut, was es mit der ganzen Welt macht. Wie ist es

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Kurz gesagt: #Halle, #Hanau, #Volkmarsen, und die Egozentrik ideologischer Peergroups

Ich bin zur festen Überzeugung gelangt, dass ein wirklich würdiger Umgang mit Vorfällen wie #Halle, #Hanau oder #Volkmarsen in einer dermaßen politisierten Gesellschaft wie der hiesigen beinah unmöglich geworden ist. Nahezu jeder hat sich in seinem ideologischen Gebäude eingerichtet, ja … WEITERLESEN >>

Wenn das konvertierte Lumpenproletariat von Zuhause berichtet

Vor einiger Zeit publizierte eine dieser zahlreichen unnützen „muslimischen“ Fanpages auf Facebook den Sinnspruch irgendeines untalentierten Konvertiten-Kevins, der inhaltlich ungefähr zum Ausdruck brachte, dass man doch ein erbärmlicher Muslim sei, wenn man Literatur aus der Feder von Autoren lese, die … WEITERLESEN >>

Zu viel Billigqualität auf dem hiesigen Halal-Markt! Warum?

Dieser Beitrag erschien zuerst auf ahlu-sunnah.com (hier leicht redigiert).

Ein Phänomen, das den hiesigen Halal-Markt sehr geprägt hat, war die exzessive Spar-Mentalität innerhalb der 1. und 2. Generation der Immigranten hierzulande. Diese beiden Generationen empfanden sich tatsächlich noch als „Gastarbeiter“,

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Luther hat gesagt »Gott ist mir näher als meine eigene Halsschlagader«?

Ich habe kürzlich einen neuen Radio-Podcast abonniert und zwar die Sendung Tag für Tag beim Deutschlandfunk. Es handelt sich um eine tägliche Sendung mit Themen rund um Religionen und Glauben. Sehr interessant.

Heute Morgen habe ich – auf dem … WEITERLESEN >>

Der Grund für viele Verirrungen des heutigen Sufi-Ordens der Qadiriya (Anhänger des Imam Abd al-Qadir al-Jilani)

Einer der Hauptgründe für die Übertretungen und Übertreibungen (einiger) zeitgenössischer Anhänger des Qādirīya-Ordens, liegt in den zahlreichen Überlieferungen des Werks Bahjat al-Asrar des Sufis Abu l-Hasan Ali Al-Shattanawfi (gest. 713 n.H.), der darin alles sammelte, was er von Imam Abd WEITERLESEN >>

Max Horkheimer – Über den Glauben an eine höchste Wahrheit

„Als die großen religiösen und philosophischen Konzeptionen lebendig waren, priesen die denkenden Menschen Demut und brüderliche Liebe, Gerechtigkeit und Humanität nicht, weil es realistisch war, solche Prinzipien aufrechtzuerhalten und abwegig und gefährlich, von ihnen abzuweichen, oder weil diese Maximen mit

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Das Nennen der Ethnie oder Religion eines Täters gehörte auch um 1930 schon zum guten journalistischen Ton

«Mit Entsetzen findet der jüdische Leser Deutschlands in den Tageszeitungen der letzten Monate ab und zu Berichte, je nach Einstellung des Blattes mehr oder weniger ausführlich, über Unrechttaten, von Juden begangen:

In Paderborn vergeht sich ein Jude an einer Hausangestellte

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