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Kurz gesagt: Islam ist Freiheit

von Yahya ibn Rainer

Es gibt da ein Totschlagargument, dass von einigen engagierten Muslimen gern in der Diskussion benutzt wird und das tragischerweise beim gewöhnlichen Muslim auch manchmal Anklang findet, nämlich das Argument:

„Der Prophet hat es nicht getan, also machen wir es auch nicht.“

Dieses Argument ist, wenn es außerhalb der Angelegenheiten der rituellen Gottesdienste genannt wird, ein Mittel zur Selbstkasteiung, zu der niemand gezwungen oder überredet werden sollte.

Sicherlich war und ist der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – auch in den allermeisten weltlichen Angelegenheiten ein Vorbild, aber er war ebenso auch ein Mensch wie wir und hatte Vorlieben und Abneigungen, die die unsrigen nicht zwingend abrogieren müssen.

Der Grundsatz im Fiqh – und somit ein universelles Menschenrecht – ist das Erlaubtsein aller Handlungen (außer Ibadaat) und Dinge, bis uns ein klares Verbot darüber erreicht.

Niemand ist zu verurteilen, weil er sich freiwillig einiger Handlungen oder Dinge enthält, besonders nicht, wenn er sich dabei den Gesandten Allahs – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – als Vorbild nimmt. Aber ebenso wenig sind diejenigen zu verurteilen, die ihr Leben genießen und dabei alle Ideen, Vorlieben und Genüsse ausleben, die Allah und Sein Gesandter nicht ausdrücklich verboten haben.

Jede Gesellschaft benötigt neben enthaltsamen und frommen Ermahnern auch kreative Freigeister, die den weltlich-wissenschaftlichen Fortschritt vorantreiben, neue Techniken und Technologien entwickeln oder erlaubte Künste verfeinern. Dieses hohe Maß an Kreativität und Imagination wird in vielen Bereichen auf Handlungen und Dinge zurückgreifen müssen, die der Gesandte Allahs – Allah segne ihn und schenke ihm Heil – nie erwähnte, nicht praktizierte oder sogar mied.

Wir – und damit meine ich vor allem die Radikalen, die „Islamisten“, die echten Sufis usw. – sollten uns nicht selbst zum Maßstab für die gesamte Gesellschaft erheben und damit diejenigen unnötig unter Druck setzen, die von Allah mit anderen Qualitäten ausgestattet wurden. Freigeister haben es nun einmal nicht so mit Dogmen und Handlungsbeschränkungen, allein schon aus dem Grunde, weil experimentelle Wissenschaften und kreative Künste auf diese Weise einfach nicht funktionieren können.

Es gibt ein Mindestmaß an öffentlicher Ordnung und unveräußerliche Rechte, diese sind durch klare Verbote und Gebote vorgeschrieben. Aber alles darüber hinaus (und damit meine ich auch bestimmte Makrubaat) liegt im Verantwortungsbereich des Individuums und es obliegt allein Allah abschließend darüber zu urteilen.

Wa Allahu alem.

Der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Helmuth von Glasenapp (1891-1963) über die Wahhabiten

Prof. Dr. Helmuth von Glasenapp (1891-1963) gehörte in Deutschland zu den großen und anerkannten Persönlichkeiten der Religionswissenschaft. Einige seiner Werke gelten bis heute als Standardliteratur und werden in mehreren Sprachen immer wieder neu aufgelegt.

Eines dieser Standardwerke lautet Die fünf großen Religionen (1952). In Band 2 (Islam und Christentum) schreibt er auf Seite 430, nachdem er die Glaubenslehren diverser schiitischer Sekten darlegte, folgendes über «die Wahhabiten»:

«Stehen die zuletzt betrachteten schiitischen und anderen Sekten nur in einer mehr oder weniger Iosen Beziehung zum Ur-Islam Mohammeds, so suchen ihnen gegenüber die Wahhabiten die Religion des Propheten in ihrer alten Reinheit wiederherzustellen. Der Begründer der Bewegung war der Araber Mohammed ibn ‚Abd-al Wahhab (1696-1787), der auf Grund seiner Studien zu der Anschauung gekommen war, daß nur eine puritanische Reform den Glauben der Altvorderen von zahllosen Verunstaltungen befreien und seinem alten Glanze wiederherstellen konne.»

Buchauszug: Abu Hamid al-Ghazali – Was ist also vom Studium der spekulativen Theologie (Kalam) zu halten?

Imam al-Ghazali behandelte in seinem legendären Hauptwerk Ihya Ulum ad-Din nahezu alle Aspekte und Teilbereiche der Religion. Natürlich durfte da auch die Auseinandersetzung mit der Kalam-Wissenschaft (spekulative Theologie) nicht fehlen. Es folgt nun ein kurzer Auszug aus dieser Abhandlung aus der Übersetzung von Hans Bauer (1912).

Wenn du nun fragst: Was ist also vom Studium der spekulativen Theologie (Kalam) zu halten ?

Ist es zu verwerfen wie die Astrologie oder ist es etwas Indifferentes oder ein löbliches Werk, so wisse, dass es hierin Einseitigkeiten und Übertreibungen in verschiedener Hinsicht gibt.

Die einen erklären es für Neuerung und für schlechthin verboten.

«Wenn der Mensch mit allen Sünden, ausgenommen den Götzendienst, vor Allah komme, so sei es besser für ihn als komme er mit Kalam.»

Andere behaupten, dieses Studium sei Pflicht, entweder für die Gesamtheit {wenn einige das Pflicht auf sich nehmen entfällt die Pflicht für andere} oder für die einzelnen, und es sei das beste Werk, welches Allah am meisten nahebringe; denn der Kalam sei eine Rechtfertigung er monotheistischen Gotteslehre und eine Apologie der Religion Allahs.

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Buchbesprechung: «Lust & Gunst – Sex und Erotik bei den muslimischen Gelehrten» von Ali Ghandour

Dieser Beitrag erschien zuerst auf ahlu-sunnah.com.

von Yahya ibn Rainer

Titel: Lust & Gunst / Band 1
Subtitel: Sex und Erotik bei den muslimischen Gelehrten
Autor: Ali Ghandour
Verlag:
Editio Gryphus, Hamburg © 2015
Umfang:
Taschenuch, 103 Seiten

Es gab zwei hauptsächliche Gründe, mir dieses Buch anzuschaffen. Der erste Grund war natürlich das Thema, welches m. E. sehr wichtig ist und leider (häufig aus falscher Scham und Prüderie) viel zu selten aufgegriffen wird. Der zweite Grund jedoch war der Autor.

Der gebürtige Marokkaner Ali Ghandour ist einigen Muslimen in Deutschland sicherlich ein Begriff, vor allem unter seiner Kunya Abu Bilal al-Maliki. Schon seit einigen Jahren macht er sich einen Ruf als Kämpfer gegen muslimische Strömungen, die hierzulande unter den Namen „Wahhabismus“ und „Salafismus“ bekannt sind. Er selbst folgt nach eigenen Aussagen der malikitischen Rechtsschule, ist Anhänger der ascharitischen Glaubenlehre und ein glühender Verteidiger des Tasawwuf (Sufismus) und seiner teils speziellen Konzepte.

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Buchauszug: Yukawa Hideki – Die schöpferischen Kraft des Höchsten Wesens

Prof. Dr. Yukawa Hideki war 1949 der erste japanische Physiker der den Nobelpreis erhielt. Er bekam die Auszeichnung für seine Vorhersage der Existenz der Mesonen, die auf der Theorie der Kernkräfte beruhte. Hideki zu Ehren benannten die Macher von Star Trek: Deep Space Nine eine  cardassianische Raumschiffklasse nach ihm.   :)

»Die Relativität setzte  mathematische Beziehungen an die Stelle eines mechanischen Musters im Universum. Aber sie erhöhte Kontinuität und Einheit der Ursache und machte sie verständlicher: eine neue Art Determinismus und Prädestination.

Aber die Entdeckung der „Quantentheorie“ forderte eine ganz andere Erklärung. Sie zeigt „Mangel an Zusammenhang“ […]. Das Universum, vom Gesichtspunkt der Quantentheorie betrachtet, erwies  sich als unzusammenhängend und höchst aktiv, dynamisch, rastlos, unbeständig und ununterbrochen schöpferisch.

Ein Meson ändert die Planfolge seiner Energie binnen einer sehr kurzen Zeit und ohne eine außenstehende Tätigkeit. Hier scheint sich ein schöpferischer Prozeß auf eine spontane und nicht vorauszusehende Art zu offenbaren. So bin ich einerseits mehr denn je beeindruckt durch die Wucht eines Grundgesetzes und anderseits durch die dynamischen und schöpferischen Seiten der Natur.

Der Ursprung des Grundprinzips ist zweifelsohne etwas Unbekanntes, das die Reiche von Raum und Zeit übersteigt – ein Bestehen, das allumfassend und ewig ist.

In dem Mangel an Zusammenhang und in den spontanen Energieblitzen liegt meines Erachtens nach die der Natur eigene Garantie für den Glauben an einen freien Geist. Durch die Wissenschaft selbst gelangt man zum Allumfassenden, zur Ewigkeit, zur schöpferischen Kraft, welche die Alten das Höchste Wesen nannten.«

(Prof. Dr. Yukawa Hideki, im The American Magazine, 21.01.1951 / zitiert und übersetzt von Jean Pierre Hamilius in seinem Buch Die Amerikanische Revolution, ein Fanal der Freiheit, ©1984, Fußnote 3 auf Seite 22)

Buchauszug: Alle leblosen Dinge handeln in unbedingtem Gehorsam nach dem Willen ihres Schöpfers

„Die Lebensbedingungen werden durch menschliche Tätigkeit erzeugt. […] Daher geht die Rede in diesem Buch nur von einer der Kräfte des Menschen, nämlich, vom Gebrauch seiner physischen, tätigen Lebensenergie. Ein lebender Mensch dieser Erde ist innerhalb der Dimensionen von Raum und Zeit eine Einheit physischer Ernergie, die wie physische Ernergie innerhalb der Grenzen der Gesetze der Physik wirkt. […]

Der Mensch ist nicht der Schöpfer dieser Gesetze. Er kontrolliert, ändert oder erobert sie nicht; […] Nichts ist absurder, als die so zum Ausdruck gebrachte Ansicht „Der Mensch erobert die Natur“. Tatsache ist, daß während Tausenden von Jahren von Irrtümern, Bemühungen und Fehlschlägen die Menschen die unabänderlichen Gesetze entdecken, die in der Natur bestehen.

Warum fällt Regen? Warum bläst der Wind? Warum erzeugen Elektrone Licht, wenn sie mit Molekülen leblosen Gases zusammentreffen? Die Menschen lernen das Was und das Wie. Die einzige Antwort auf das Warum lautet: Alle leblosen Dinge handeln in unbedingtem Gehorsam nach dem Willen ihres Schöpfers. Ein „Gesetz der Physik“ ist nichts anderes als Gottes Wille, der auf diesem Planeten innerhalb der Dimensionen von Raum und Zeit wirksam ist.

Um auf dieser Erde zu leben, müssen die Menschen auch im Einklang mit den Naturgesetzen handeln. Um Korn zu mahlen, ein Gewicht emporzuheben, Mauern aufzurichten, die ein Dach stützen, müssen die Menschen die Gesetze der Physik kennen und nach ihnen Handeln. Die Menschen lernen leichter, bequemer und länger zu leben, je besser sie die Naturgesetze verstehen und je besser sie ihnen gehorchen. Um ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen, mußten die Gebrüder Wright einige Gesetze der Ärodynamik entdecken und ihnen gehorchen. Um elektrisches Licht herzustellen, mußte Edison einige Gesetze der Elektronik entdecken und ihnen gehorchen.

Das ist in der Tat sehr wenig um den Willen Gottes zu erkennen. Der Wissenschaftler geht angesichts der großen Unwissenheit und der winzigen Kenntnisse des Menschen bescheiden und demütig an die Realität heran.“

(Die Amerikanische Revolution – ein Fanal der Freiheit, von Rose Wilder Lane, übertragen aus dem Amerikanischen, bearbeitet und erweitert von Jean Pierre Hamilius, Seite 21-22 )

Zitat: Eric Voegelin – Wenn Gott „verschwindet“

„Die Menschen können den Weltinhalt so anwachsen lassen, daß Welt und Gott hinter ihm verschwinden, aber sie können nicht die Problematik ihrer Existenz aufheben. Sie lebt in jeder Einzelseele weiter, und wenn Gott hinter der Welt unsichtbar geworden ist, dann werden die Inhalte der Welt zu neuen Göttern; wenn die Symbole der überweltlichen Religiosität verbannt werden, treten neue, aus der innerweltlichen Wissenschaftssprache entwickelte Symbole an ihre Stelle.“

(Prof. Dr. Eric Voegelin, 1901-1985, Politikwissenschaftler und -philosoph)

Buchauszug: Ludwig Ferdinand Clauß – Über Staat, Wissenschaft, Beamte und Ideologien (1958)

Der Autor des folgenden Textes war kein Liberaler, Libertärer oder Anarchist, sondern ein erzkonservativer Deutscher (und Muslim), der während des Nationalsozialismus als beamteter Hochschulprofessor tätig war, dann jedoch durch seinen Ungehorsam und seine kritische Haltung beim Regime in Ungnade fiel. Seine aus Selbsterfahrung resultierende Meinung zu  „Staat und Beamtentum“ ist also äußerst beachtenswert.

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Auszug: Der Begriff „Salafi(s)ten“ in der dt. Islamwissenschaft

Erst kürzlich wurde das Buch „Salafismus in Deutschland – Ursprünge und Gefahren einer islamisch-fundamentalistischen Bewegung“ des Journalisten Thorsten Gerald Schneiders publiziert. Im Grunde handelt es sich um eine wissenschaftliche Fachlektüre, aber durch den momentanen Medienhype um Scharia-Polizisten und Hooligans gegen Salafisten, erlangte dieses Band eine recht hohe Nachfrage und der Herausgeber findet sich als Salafismus-Experte in TV und Radio wieder.

Der folgende kurze Auszug stamm aus der Einleitung des Buches und nimmt Bezug auf die Wortschöpfung Salafisten.

„Der große deutsche Islamwissenschaftler Josef van Ess ist verstimmt. Der Tübinger Emeritus, dessen fundierte Kenntnisse des klassischen arabisch-islamischen Schriftkorpus wohl tiefgründiger sind als die der meisten anderen Islamwissenschaftler, ärgert sich über das plötzliche Auftauchen der »Salafisten (mit s)«. In einer Korrespondenz mit dem Herausgeber dieses Bandes räumt er freimütig ein, er könne mit dem Terminus nichts anfangen: »Bisher kannte ich nur Salafiten (ohne s); den Begriff gab es (als Eindeutschung von ahl as-salaf [Anhänger der Altvorderen]) schon in meiner Jugend. Aber er war positiv besetzt und ist nun sang- und klanglos aus dem Verkehr gezogen worden.« Spöttisch fragt er: »Wer hat sich denn diesen Begriff nun wieder ausgedacht? Und wer bestimmt, wie man ihn definiert?« Die Islamwissenschaft nach seiner Einschätzung offenbar nicht, was van Ess zu dem Lamento führt, seine Disziplin habe die Deutungshoheit über die Moderne offenbar völlig verloren.“

(Thorsten Gerald Schneiders, Salafismus in Deutschland, transript Verlag, Seite 9)

3 mal Nicolás Gómez Dávila (X)

„Der erste Schritt der Weisheit besteht darin, fröhlich zuzugeben, dass es keinen Grund gibt, dass unsere Ideen irgendjemanden interessieren könnten.“

„Nur seine demütigendsten Routinen geben dem Leben etwas Ernsthaftes und etwas Gewicht.“

„Unsere Wissenschaft ist in jedem Augenblick nur die Hypothese dessen, was bis zu diesem Augenblick kein Experiment falsifiziert. Die endgültige wissenschaftliche Summe wird nie mehr sein als das geltende Vorurteil in dem Moment, in dem die Menschheit erlischt.“

 

Buchauszug: Ludwig Ferdinand Clauss – Wie das Abendland über das Morgenland urteilt (1957)

„Man bringt seine eigenen „Kategorien“ mit, fertige Auffassungsformen, paßt das Andere in sie hinein und schreibt ihm vor, wie es zu sein hat. Man erteilt Zensuren nach jenen Werteordnungen, die jeweils zu Hause gelten (nämlich zu Hause bei uns) und kommt zu Ergebnissen, die – ob in Zahlen oder nicht – immer das eine besagen, daß jene komischen Leute dumm genug sind, anders als wir zu sein, und daß es eigentlich Zeit wird, ihnen beizubringen, wie sie eigentlich sein müßten.

Ob es hierzu einer Wissenschaft bedarf? Machte das nicht Karl May viel hübscher? Er blieb in der Villa Shatterhand zu Hause in Radebeul, bekämpfte dort Sklavenhändler, befreite Unglückliche und wußte über das Morgenland alles viel besser, als es die Leute dortselbst jemals gewußt haben. So seltsam es klingt, es besteht ein Zusammenhang der Art- und Zeitbedingtheit zwischen den Völkerbildern, auch Völkerseelenbildern, die einem Karl May vorschwebten, und der Völkerpsychologie vom soeben beschrieben Typus. Und das ist kein Zufall, denn beides ist vollendetes Abendland: gegenüber sein, zum Gegenstande machen und diesen „bearbeiten“ mit dem Werkzeug, das man hat: den mitgebrachten eigenen Auffassungsformen.

Gemacht und gehärtet sind diese im Feuer vermeintlicher Überlegenheit, die darin liegt, daß man sich stärker „durchzivilisiert“ fühlt im Sinne der Mechanei eines industriellen Zeitalters. Das Organ für echte Kultur, die den Menschen für voll nimmt (nicht als „Arbeitskraft“), das zu Goethes Zeit noch lebte, ist abgestorben: der Mensch des Abendlandes, auch wenn er zu forschen vermeint, sieht Gegenstände, er macht den Menschen zur Sache, die weder selten noch sonderlich kostbar sei (Jules Monnerot) und die nicht anders „interessiert“ als unter dem Gesichtspunkt, wie sie sich einem Gesamtplan der Weltnutzung jeweils am passendsten einfüge. Um den Menschen so zu sehen und dafür zu erforschen, hierzu bedarf es freilich einer Psychologie, die anders verfährt als jene, die ein Goethe noch suchte.“

(Prof. Dr. phil. Ludwig Ferdinand Clauß, Die Seele des Andern – Wege zum Verstehen im Abend- und Morgenlande, Seite 45)

Buchauszug: Leopold Weiss – Die westliche „Intelligenzija“

So lange Muslime weiter auf die westliche Zivilisation blicken, als sei sie die einzige Kraft, die ihre stagnierende Zivilisation regenerieren kann, zerstören sie ihr Selbstbewusstsein und unterstützen indirekt die westliche Behauptung, der Islam sei eine „verbrauchte Macht“. […]

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Auszug: Völkermord in Ruanda (1994) – Muslime als Lebensretter & Identität als Muslim

Heute wurde in Ruanda und weltweit dem Völkermord von 1994 gedacht. Innerhalb von weniger als 4 Monaten verloren in Ruanda zwischen 800.000 und 1.000.000 Menschen durch Massaker von sogenannten Todesschwadronen ihr Leben. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu.

Heute gilt der Genozid von Ruanda als eines der schlimmsten Verbrechen aller Zeiten.

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Hamburg: Mein gestriger Besuch bei der ‚Aqida-Veranstaltung der Islamischen Hochschulgemeinde e.V.

von Yahya ibn Rainer

Einiger Warnungen zum Trotz besuchte ich gestern die Veranstaltung der Islamischen Hochschulgemeinde e.V. in Hamburg. Der Titel dieser Veranstalung war Aqida – Die Grundsäulen des Islam und geladen waren, zu den Themen Identität – Bewußtsein als Muslim, Schöpferbeweis – Ausführung einer Methodik, Qur’an als Wunder – Wundercharakter aus linguistischer Sicht und Ibadah – Umsetzung der Islamischen Lebensweise, die bekannten Dozenten Mohammed Johari, Dr. Abdurrahman Reidegeld und Abdelhay Fadil.

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