Schlagwort-Archive: Sufismus

Ibn Khaldun über schiitische Einflüsse im späten Sufismus

«Die frühen Sufis kümmerten sich nicht um solcherei Ideen (z.B. über den Mahdi). Alles was sie diskutierten, waren ihre mystischen Aktivitäten und Anstrengungen und die daraus resultierenden ekstatischen Erfahrungen und Zustände. Es waren (zuerst) die Imamiten und die anderen extremen Schiiten, die den bevorzugten Status Alis diskutierten, die Sache seines Imamats, die Behauptung, dass er das Imamat durch den letzten Willen (des Propheten) empfangen haben soll, und die Ablehnung der beiden Sheikhs (Abu Bakr und Umar), wie wir im Zusammenhang mit der schiitischen Dogmatik bereits erwähnt haben. Danach entstand unter ihnen das Dogma des unfehlbaren Imams. Vieles wurde über diese Dogmatik (der Schiiten) bereits geschrieben.

Dann erschienen die ismailitischen Schiiten. Sie lehrten die Göttlichkeit des Imams durch Inkarnation. Andere behaupteten, dass die (toten) Imame entweder durch Metempsychose (Reinkarnation/Seelenwanderung) oder (in ihrer wahren Form) zurückkehren. Wieder andere erwarteten das Kommen von Imamen, die ihnen durch den Tod wieder entrissen würden. Andere erwarteten schließlich, dass die Familie von Muhammad an die Macht zurückkehren würde. Dies haben sie aus bereits erwähnten Überlieferungen über den Mahdi abgeleitet, und aus anderen Überlieferungen.

Unter den späteren Sufis wurde auch über kashf (die Beseitigung des Schleiers) diskutiert und über die Dinge, die hinter dem Schleier der sinnlichen Wahrnehmung verborgen sind. Sehr viele Sufis begannen über Inkarnation und die Einheit (allen Seins mit Allah) zu sprechen. Dies führte zu einigen Übereinstimmungen mit den Imamiten und den anderen extremen Schiiten, welche an die Göttlichkeit der Imame und an die Inkarnation der Göttlichkeit in ihnen glaubten. Die Sufis begannen fortan auch an einen „Pol“ (qutb) und spezielle „Heilige“ (abdal) zu glauben. Dieser (Glaube) wirkte geradezu wie eine Nachahmung der Meinung der extremen Schiiten über ihren Imam und die alidischen Führer (an-Nugabd‚ / sing, nagib = edel).

Auf diese Weise wurden die Sufis mit schiitischen Theorien geradezu gesättigt. (Schiitische) Theorien drangen so tief in ihre religiösen Vorstellungen ein, dass sie ihre Praxis – einen Umhang (khirgah) zu benutzen – auf die (angebliche) Tatsache fußen ließen, dass Ali selbst (den Tabi’i) al-Hasan al-Basri in solch einen Umhang kleidete, und ihn veranlasste feierlich zu erklären, dass er sich dem mystischen Pfad verpflichten würden. (Diese von Ali eingeführte Tradition) wurde, so berichten diese Sufis, durch al-Junayd, einem Sufi-Sheikh, fortgeführt.

Wie auch immer, es ist nicht authentisch überliefert, dass Ali so etwas jemals getan hat. Der (mystische) Pfad war nicht allein Ali vorbehalten, sondern alle Männer die Muhammad (direkt) umgaben (und begleiteten) waren Vorbilder der (verschiedenen) Pfade der Religion. Die Tatsache, dass (diese Sufis den Vorrang der Mystik) auf Ali beschränken, klingt sehr stark nach pro-schiitischen Meinungen. Diese und andere (u.a. oben) erwähnte Sufi-Ideen zeigen, dass diese Sufis pro-schiitische Sentimentalitäten angenommen haben und sich in sie verstrickt haben.»

[Aus der englischsprachigen (Rosenthal-)Übersetzung der Muqaddima, übertragen in die Deutsche Sprache von Yahya ibn Rainer]

Zitat: Muhyi d-Din Ibn Arabi – Der Mahdi wird nach der durch das Ra’y ungetrübten Religion urteilen

Interessant, was der Mystiker Muhyī d-Dīn Ibn ʿArabī in seinem Werk Al-futuhat al-makkiyya über die Rechtsschule des Mahdis schrieb.

«Er wird nach der durch das Ra’y ungetrübten Religion urteilen, und somit im größten Teil seiner Urteile den etablierten Meinungen der Gelehrten widersprechen. […] Die Worte des Hadith

„Der Mahdi folgt meiner Spur, so dass er nicht irrt“,

beweisen, dass er der Sunnah folgen und nichts unüberliefertes tun wird […] und dass ihm die Anwendung der Analogie untersagt ist, […] so wie nach der Ansicht mancher Gelehrten die Anwendung der Analogie überhaupt allen Gläubigen verboten ist»

(Zitiert aus dem Buch Die Zahiriten – Ihr Lehrsystem Und Ihre Geschichte von Ignaz Goldziher)

Die zeitgenössischen Verteidiger des Tasawwuf im Internet

von Yahya ibn Rainer

Viele zeitgenössische Verteidiger des Tasawwuf (die wir fälschlicherweise bisher immer als „Sufis“ bezeichneten), nehmen mehr und mehr die Unsitten unerzogener „Jungsalafisten“ an, die sie eigentlich vorgeben, wegen eben dieser Unsitten und schlechten Charakterzüge, abzulehnen.

Die sozialen Netzwerke sind voll mit Muslimen, die mit ihren Turban-Profilbildern und Sufi-Sheikh-Zitaten den Eindruck erwecken, sie wären auf dem Weg des Tasawwuf, der ihre Herzen reinigt, ihr Nafs bändigt und ihre Zungen zügelt.

Was ich aber häufig an Beiträgen und Kommentaren lese, ist nichts anderes, als das Spiegelbild eines unerzogenen „Jungsalafisten“ im Sufigewandt. Ein Spiegelbild, welches sich in Beleidigungen und Schmähungen ebenso ergeht, wie in Belustigungen und Provokationen.

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Sind Selbstmordattentate bzw. Märtyrer-Operationen ein Resultat der „salafistischen Ideologie“?

von Yahya ibn Rainer

Anschließend an meinen gestrigen Beitrag zum „Salafismus“-Schreireflex unter manchen Sufis, Asch’aris und Maturidis, wenn auf dieser Welt Terroranschläge und Gewaltexzesse stattfinden, möchte ich noch auf einen weiteren Umstand hinweisen.

Märtyrer-Operationen bzw. Selbstmordattentate werden von diversen muslimischen Gruppen befürwortet und durchgeführt. Leider wird jedoch häufig der Eindruck erweckt, als würde es sich hierbei um eine Form der Kriegsführung handeln, die speziell von „Salafisten“ mit Zustimmung belobigt wird.

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Sind Terror und Gewalt ein Resultat der „salafistischen Ideologie“?

von Yahya ibn Rainer

Wenn der IS irgendwo medienwirksam seine Gegner enthauptet oder Al-Qaida in Paris Cartoonisten hinrichtet, dann sind sie alle fleißig dabei es dem sogenannten „Salafismus“ in die Schuhe zu schieben. Diese „Ideologie“ sei ja so gefährlich und vom Wesen her bereits gewaltaffin.

Wenn aber Palästinenser in al-Quds (Jerusalem) und Tall Abīb Yāfā (Tel Aviv) wahl- und zahllos jüdische Polizisten und Zivilisten messern, dann ist das Schweigen groß.

Liegt es vielleicht daran, dass Palästinenser, besonders solche bei Fatah und Hamas, Hanafiten sind, die der Asch’ari- bzw. Maturidi-Glaubensschule zuneigen?

Genauso ist es bei den Qassam-Brigaden der Hamas, die sich nach dem hanefitischen Sufi Izz ad-Din al-Qassam benannt haben, der als Sheikh in einer Madrassa des Qadariyya-Ordens den mystische Weg der Sufi-Tariqa lehrte. Wenn diese Qassam-Brigaden bei ihren Märtyrer-Operationen Zivilisten mit in den Tod rissen, dann war es still im Milieu der Hippie-Sufis und Heuchel-Hanefiten, kein Ton von der Gewalt aus den eigenen Reihen.

Und die Taliban? Wer hätte es gedacht? Keine „Salafisten“, sondern Hanefiten und Maturidis sinds. Die Führungsriegen der Taliban stehen in der Lehrtradition der Deobandi-Schulen, welche bekannt sind für ihre hanefitische Lehre und den gelebten und gelehrten Sufismus. Die Taliban haben übrigens schon Köpfe abgeschnitten, da haben die meisten heutigen IS-Kämpfer noch als Speisequark im Schaufenster gestanden.

Aber auch hier … Stille.

H. H. Frank über den Sufismus (7. Teil)

„Diese wirtschaftlichen Fragen sind bereits international geworden, d. h. derselbe Zustand, dessen Bestehen in Europa zur Zeit weder geleugnet, noch durch die Staatsreligion geändert werden kann, erfährt eine Ausdehnung über den Erdball, weil die Kulturmittel, um sich wirtschaftlich halten zu können, vom ganzen Erdball getragen werden müssen.

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H. H. Frank über den Sufismus (6. Teil)

Nach längerer Zeit setze ich nun die Abschrift aus dem Buch «Das Abendland und das Morgenland – Eine Zwischenreichbetrachtung» von Herman Heinrich Frank fort, dass 1901 im Leipziger Hermann Seeman Nachfolger Verlag publiziert wurde.
Eine Linkliste mit allen bisher verschriftlichten Teilen der Abschrift findet ihr oben im Menü unter «Beitragsserien».

„Also sehen wir, daß die Sufi trotz größter Verschiedenheiten in der äußeren Form ihrer Lehre, innerlich eigentlich die Gebildeten im Orient sind. Indes hat natürlich das ausführlich geschilderte orientalische Wesen, hauptsächlich deswegen weil staatlich, wirtschaftlich, klimatisch der Orient seine besondere Form hat, der Sache ebenfalls ihre besondere Form gegeben, die selbstverständlich auf das Abendland nicht ohne weiteres anwendbar ist.

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Als Salafit zu Gast bei einem Sufi-Sheikh (Teil 3)

von Yahya ibn Rainer

Der Sohbet-Raum der Mevlevi-Tekke war ein sehr gemütlich eingerichtetes großes Zimmer, mit vielen orientalischen Sitzkissen, einigen europäischen Sitzmöbeln und reichhaltigem Wandschmuck. Die meisten Wandbilder zeigten arabische Kalligraphien und in der Sitzecke, wo der Sheikh mit Jamal saß, hangen und lehnten zahlreiche Zupfinstrumente.

„Wie Ihr seht,  beschäftigen Wir uns hier auch mit Verbotenem, der Musik.“ sagte Sheikh Abdullah Halis zu mir, als ich mich gerade in der europäischen Sitzecke niederließ. Ich hatte bei diesem Satz eine gewisse Häme in seiner Stimme erwartet, denn er meinte eindeutig mich und wollte mit dem Satz wohl zum Ausdruck bringen, dass er nun wüsste wer ich sei, und ein Salafist hält nun einmal strikt am muslimischen Muszierverbot fest.

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Als Salafit zu Gast bei einem Sufi-Sheikh (Teil 2)

von Yahya ibn Rainer

Es ist mir etwas aufgefallen, in den letzten knapp 8 Jahren als sogenannter Salafist. Alle reden über uns. Journalisten, Politiker, Islamwissenschaftler, PImaten, aber auch Funktionäre von Muslim- und Islamverbänden, Religionsbehörden oder Moscheevereinen. Speziell diese „Muslime“, die auf Anfrage der Presse oder Anraten örtlicher Politiker bzw. Behörden über den bösen Salafismus schwafeln, dass er nichts mit dem wahren Islam zu tun habe und seine Anhänger unwissend seien, diese „Muslime“, die sich für alles mögliche einsetzen, für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, für das Grundgesetz, für den Wohlfahrtsstaat, für den interreligiösen Dialog, aber nicht für den Islam und die Muslime, alle Muslime.

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Als Salafit zu Gast bei einem Sufi-Sheikh (Teil 1)

von Yahya ibn Rainer

Ich machte mich am Samstag auf eine recht mühsame Reise in den Osten der Republik. Ziel dieser Reise war Trebbus, ein ehemaliges Dorf, das heute als Ortsteil zur Gemeinde Doberlug-Kirchhain gehört. In dieser brandenburgischen Idylle, etwa 30 km westlich von Finsterwalde und 125 km südlich von Berlin, lebt ein mir sehr nahestehender Bruder im Islam, der dort einen kleinen heruntergekommenen Bauernhof ersteigerte und diesen mühe- und liebevoll renovierte.

Jamal, so sein Name, ist wie ich ein deutscher Islamkonvertit, allerdings mit dem Unterschied, dass er bereits im Jahre 1975 konvertierte, also im gleichen Jahr als der kleine Jens das Licht der Welt erblickte. Damit gehört Jamal einer ganz anderen Generation von Konvertiten an als ich und viele andere in Deutschland.

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Video: Ein kleine Erwiderung auf Herrn Riegers „Salafistenschelte“

Mit diesem Beitrag beziehe ich mich auf den Libertär-muslimischen Dialog des vorherigen Blogbeitrages.

Als Herr Andreas Abu Bakr Rieger 1993 diese Rede auf einer Veranstaltung der (heute in Deutschland verbotenen) türkischen Kalifatstaat-Organisation hielt (interessant vor allem von 0:58-1:22), da kam er nicht etwa von einer saudi-finanzierten Glaubensindoktrination, einem salafistischen Seminar oder einer wahhabitischen Gehirnwäsche – davon redete damals nämlich keine Sau -, sondern war, wie heute, angetan vom (seiner Ansicht nach) klassischen Islam und seiner mystischen Schule (Sufismus).

https://www.youtube.com/watch?v=n7H8fvnjOiU

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H. H. Frank über den Sufismus (5. Teil)

Dieser Teil wirkt noch ein wenig behäbig, aber ab dem nächsten Teil wird es endlich faktisch und interessant ... zumindest für Leute wie mich.

„Da heißt es nun, daß besondere Zustände den künftigen Adepten auf seinen Beruf aufmerksam machen. Er bekommt „Zustände“ so ist die einfache Übersetzung des hierfür gebrauchten Kunstausdruckes Hâl. Natürlich findet er sie in seinem Innern, aber er macht sie nicht. Diese Zustände und das Verhalten des Individuums zu denselben, also der Akt des Gewahrwerdens bildet den Gegenstand der mannigfaltigsten Erklärungsversuche; und es fehlt so sehr an allen begrifflichen Anknüpfungspunkten und Handhaben zur Bezeichnung eines Zustandes, den man erst verstehen will, daß sich die meisten unwillig von solcher (ihnen leeren) Lektüre wenden und deren Gegenstand als Mystik bezeichnen.

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H. H. Frank über den Sufismus (4. Teil)

„Der Verbreitung, scheint es, leistete in Persien wenigstens die Einführung der einfachen, einheitlichen Grundlehren und die politische Bedeutung des Islams eine gute Vorbereitung, so wie einst griechische Sprache und das imperium romanum dem Christentum! Die orientalischen Autoren sind erstaunt, wie die Derwischlehren um die ersten Zeiten des Islam auf einmal da waren, plötzlich überall gleichsam aus dem Boden sproßten und geben den Versuch nicht auf, jene Lehren aus dem Islam ableiten zu wollen.

Weit gefehlt; ebensowenig wie das Christentum aus dem römischen Staatsgedanken abzuleiten ist. Wohl aber fand es darin den Nährboden der Universalität.

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H. H. Frank über den Sufismus (3. Teil)

Bevor hier nun der 3. Teil der Abschrift folgt, möchte ich den Leser um ein wenig Geduld bitten. Ich hätte den Auszug durchaus kürzer ausfallen lassen können, denn H. H. Frank holt wirklich weit aus und verliert sich z.T. in kleinlichen Abschweifungen. Jedoch möchte ich mir nicht anmaßen zu wissen, welche Teile seiner Erwägungen denn nun für den Rotstift taugen und welche nicht. Und so nehme ich ausnahmslos und zusammenhängend den ganzen Teil mit und möchte an dieser Stelle schon darauf hinweisen, dass der anfänglichen negativen Wahrnehmung durch H. H. Frank mit der Zeit eine durchaus positive Sichtweise auf den Sufismus folgen wird.

„Aus der großen Menge schriftlicher Zeugnisse und verschiedener Systeme nehmen wir mit Bedacht einiges heraus und übernehmen die Gewähr der Richtigkeit auf die Gefahr einer kontrollierenden Nachprüfung der einheimischen Quellen, die ja keinem verwehrt ist.

Der Derwisch stellt für sich den Grundsatz auf; derwisch asiát némikunéd „Der Derwisch tut keinem Leid an, stiftet keinen Schaden“. Und das muß wahr sein, kein Derwisch konspiriert. Das Volk läßt sie gewähren. Obrigkeit, Geistlichkeit, bürgerliche Gesellschaft hält sie für völlig harmlos.

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H. H. Frank über den Sufismus (2. Teil)

Hier nun zum 2. Teil der Abschrift aus dem Buch Das Abendland und das Morgenland - Eine Zwischenreichbetrachtung von Herman Heinrich Frank, dass 1901 im Leipziger Hermann Seeman Nachfolger Verlag publiziert wurde. 
In diesem Abschnitt schweift H. H. Frank ein wenig ab und berichtet von einer Sekte die aus dem schiitischen Sufismus hervorgegangen ist (Babismus) und in der heutigen Ausprägung (Baha'i) als eigenständige Religionsgemeinschaft außerhalb des Islams betrachtet wird.

„Da glauben wir nun endlich Boden unter den Füßen zu haben und keine anderen Schwierigkeiten mehr zu finden, als eine gehörige Durchforschung dieser Quellen. Aber leider hat sich auch hiermit keine einheitliche Meinung herausgebildet, indem die Derwische bald als eine religiöse, bald eine philosophische Sekte, als Kommunisten, Sozialisten, Nihilisten, Anarchisten usw. sich auszuweisen scheinen.

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