Schlagwort-Archive: Drogen

Buchauszug: Prof. Kenneth Minogue – Nur einer der Gründe, warum wir Immigranten aus allen Teilen der Welt anziehen

«Unser Reichtum ist […] nur einer der Gründe, warum wir Immigranten aus allen Teilen der Welt anziehen.

Aus der Perspektive traditioneller Gesellschaften in anderen Teilen der Welt betrachtet, scheinen wir bewundernswert frei zu sein. Richtet man sein Augenmerk auf die Besonderheiten unseres gegenwärtigen Zustands, so wird es einem unwahrscheinlich vorkommen, daß wir uns auf dem abschüssigen Pfad zur ‚Sklavenmentalität‘ befinden, wie ich es nenne.

Die Gesellschaft der Gegenwart hat uns zweifellos von vielen der Entbehrungen und Konventionen früherer Zeiten befreit. Sie fördert entschieden die Impulsivität, und wir erfreuen uns der ’negativen Freiheiten‘ gegenüber einer Vielzahl von zuvor eingeschränkten Aktivitäten.

Die Kehrseite dieses bewundernswerten Standes der Dinge ist jedoch der Anstieg der Kriminalität, des Drogenkonsums, unsozialen Verhaltens und die zunehmende Zerrüttung des Familienlebens.

Als demokratisch verfaßt reagiert die moderne Welt positiv auf das, was wir wollen, und was wir wollen, ist nicht immer gut für uns.»

(Kenneth Minogue, Die demokratische SklavenmentalitätWie der Überstaat die Alltagsmoral zerstört)

Auszug: Rahim Taghizadegan – Der Iran nach seiner „islamischen“ Revolution

„Der Iran ist unter islamischen Ländern bei Prostitution und Drogenkonsum ein Spitzenreiter. Sogar Ayatollahs betreiben Puffs. Im Ernst: Im schiitischen Islam gibt es die Institution der Zeitehe. Von einem Geistlichen kann eine zeitlich beschränkte Ehe geschlossen werden, die Geschlechtsverkehr erlaubt. Kein Wunder, dass sich einige Ayatollahs ein Zubrot damit verdienen, stundenweise Ehen zu schließen und die Zimmer für die „Hochzeitsnacht“ gleich selbst zu vermieten. Das Drogenproblem hat so zugenommen, dass im Iran mittlerweile seitens des Staates saubere Nadeln (und übrigens auch Kondome) ausgegeben werden, um die Ansteckung mit „Aids“ einzuschränken.

In den meisten Haushalten finden sich hochprozentige Alkoholika, oft geschickt hinter einem Khomeini-Portrait im Wandsafe versteckt, in Maultieren über die Grenze geschmuggelt. Die ausgelassenen Parties in Teheraner Nobelvierteln sind legendär. Zu allem Überdruss lebt in der „Islamischen Republik“ heute die am weitesten säkularisierte Gesellschaft der Region. Mittlerweile werden religiöse Jugendliche von ihren Studienkollegen ausgelacht“

(Rahim Taghizadegan, Iran – Eine Parabel über die Unmoral der Politik, Monatsmagazin eigentümlich frei, Ausgabe Nr. 65, Seite 24)