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Kurz gesagt: Ist das Kopftuch bei Kindern eine Sexualisierung?

Unsere kleine Tochter Jenna Luise ist jetzt 2 Jahre alt und beginnt langsam ihre Eltern in vielen Alltagssituationen zu imitieren. So hat sie bspw. beobachtet, dass wir uns gegenseitig die Schuhe bringen, wenn wir vorhaben gemeinsam raus zu gehen. Sobald sie also das Gefühl bekommt, dass wir uns bereit machen das Haus zu verlassen, stürmt sie sofort los und bringt meiner Frau und mir die Schuhe.

Sie hat jetzt auch einen Puppen-Kinderwagen bekommen, den sie in der Wohnung bereits fleißig spazieren fährt, ebenso wie es ihre Mutter oder ihr Vater mit ihrem Kinderwagen tut.

Und auch das Gebet, welches bis zu 5 mal am Tag in der Wohnung verrichtet wird, möchte sie schon mitmachen. Hierzu reicht es ihr nicht aus, dass wir ihr einen kleinen Gebetsteppich ausbreiten, nein, sie möchte auch (genauso wie Mama) einen Hijab tragen, also ein weites Gewand mit Kopftuch.

Bei uns zu Hause ist das etwas so normales, diesen Wünschen unserer kleinen Tochter nachzukommen, und niemals wären wir auf die Idee gekommen, dass dies einer Sexualisierung unseres kleinen Lieblings gleichkommen würde – wie es kürzlich die Staatssekretärin Serap Güler (CDU) in den Medien behauptete.

Die Verkürzung religiöser Handlungen auf einen zwingenden weltlichen Sinn ist eine oberflächliche Erscheinung. Viele Dinge tun wir Muslime auch einfach nur, weil es ein Gottesdienst ist. Hierzu gehört das rituelle Gebet ebenso wie das Tragen religiöser Kleidung.

Beides (Gebet und Hijab) ist für unsere kleine 2-jährige Jenna Luise keine religiöse Pflicht, das ist aber kein Grund für uns, ihr diese Gottesdienste zu verwehren. Wenn sie uns imitieren und mitbeten möchte, dann sei ihr das erlaubt, und wir freuen uns sogar sehr darüber. Und wenn sie dabei wie ihre Mutter aussehen möchte, nämlich mit Hijab, warum sollten wir ihr das verbieten?

Und sie sieht sooo süß aus mit dem Kopftuch – und dabei denkt keiner von uns an Sex oder ähnliches, Gott bewahre, das ist eine böse Unterstellung.

Burkini vs. Badekarre: Die vergessene deutsche Schamhaftigkeit

von Yahya ibn Rainer am 07. Mai 2014

Die Lobby gegen den Islam und die Muslime in Deutschland ist groß und weit gefächert. Allein der Besuch von PI-News offenbart ein wahres Potpourri an unterschiedlichen weltanschaulichen Gesinnungen innerhalb dieses Milieus. Angeführt vom liberalen Geist mit neokonservativem Einschlag, schreiben, werben und kommentieren auf PI-News, Seit an Seit, Liberale, Sozialdemokraten, Nationaldemokraten, Erzkatholiken, Evangelikale, Nihilisten, Neurechte, Altrechte, missionierende Antitheisten uvm., allein nur um eines gemeinsamen Zieles wegen, nämlich zur Herabsetzung, Beleidigung, Widerlegung und Bekämpfung des Islams und der Muslime.

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Zitat: Christian Rogler – Das kulturelle Äquivalent zur wirtschaftspolitischen Forderung nach Verstaatlichung

„Offenbar ist die Forderung nach einem Kopftuchverbot in einem Land, das Schamlosigkeit mit „Befreiung“ verwechselt, das kulturelle Äquivalent zur wirtschaftspolitischen Forderung nach Verstaatlichung von Produktionsmitteln, um Gleichheit herzustellen, die man mit „Gerechtigkeit“ verwechselt.“

(Christian Rogler, Unternehmer, Redakteur sowie sozialkonservativer und staatskritischer Reakionär >>)

Zitat: Taariq ibn Lahsan – Das #Kopftuchurteil

„Auch wenn das jetzige Kopftuchurteil für uns als Muslime positiv sein mag, gibt es doch bei diesem System immer Verlierer: Genauso wie wir unsere Kinder nicht unter einem Kruzifix hocken sehen wollen, wollen einige christliche Eltern möglicherweise keine muslimische Bezugsperson für ihre Kinder. Das ist verständlich. Die staatliche Zwangsbeschulung kann daher nur gesellschaftliche Konflikte entfachen und weiter Hass bei all jenen schüren, die diesmal zu den Verlierern des Neutralitätsbingos gehören. Wie einfach wäre doch das Problem zu lösen, wenn Muslime ihre Kinder auf muslimische Schulen mit Kopftüchern, Geschlechtertrennung, Koranunterricht und eigenen Lehrplänen schicken könnten? Das Problem allein: Wenn ihnen da nur der Glaube an Gott vermittelt wird, wer vermittelt ihnen dann noch den Glauben an den Staat?“

(Taariq ibn Lahsan, radikalislamistischer Salafist, auf Facebook)

Zitat: Botho Strauß – Die Feuer der Andeutung

„Man hat die Feuer der Andeutung gleichermaßen im Erotischen wie im Semantischen ausgehen lassen. Dementsprechend auch das Verständnis für die Askese der Erscheinung eingebüßt. Nicht zuletzt deshalb erniedrigt man die sich verhüllende gar aus dem Dunkel blickende Frau, Muslimin, zu einem ordinären Politikum.“

(Botho Strauß, Deutscher Schriftsteller, Dramatiker und konservativer Denker)

SKANDAL: Kleinkind mit Kopftuch als Serienstar im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen

von Jens dem Preußen

[Bild] Es ist ein wahrer Skandal. Wer will jetzt noch die Islamisierung des christlichen Abendlandes leugnen? Nicht nur, dass wir schon genug Probleme mit Kopftuch tragenden Schülern, Studenten und Berufstätigen hätten, jetzt werden sogar schon Kleinkinder in dieser morgenländischen und Frauen verachtenden Weise dargestellt, und das auch noch im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen.

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