Buchauszug: Alle leblosen Dinge handeln in unbedingtem Gehorsam nach dem Willen ihres Schöpfers

„Die Lebensbedingungen werden durch menschliche Tätigkeit erzeugt. […] Daher geht die Rede in diesem Buch nur von einer der Kräfte des Menschen, nämlich, vom Gebrauch seiner physischen, tätigen Lebensenergie. Ein lebender Mensch dieser Erde ist innerhalb der Dimensionen von Raum und Zeit eine Einheit physischer Ernergie, die wie physische Ernergie innerhalb der Grenzen der Gesetze der Physik wirkt. […]

Der Mensch ist nicht der Schöpfer dieser Gesetze. Er kontrolliert, ändert oder erobert sie nicht; […] Nichts ist absurder, als die so zum Ausdruck gebrachte Ansicht „Der Mensch erobert die Natur“. Tatsache ist, daß während Tausenden von Jahren von Irrtümern, Bemühungen und Fehlschlägen die Menschen die unabänderlichen Gesetze entdecken, die in der Natur bestehen.

Warum fällt Regen? Warum bläst der Wind? Warum erzeugen Elektrone Licht, wenn sie mit Molekülen leblosen Gases zusammentreffen? Die Menschen lernen das Was und das Wie. Die einzige Antwort auf das Warum lautet: Alle leblosen Dinge handeln in unbedingtem Gehorsam nach dem Willen ihres Schöpfers. Ein „Gesetz der Physik“ ist nichts anderes als Gottes Wille, der auf diesem Planeten innerhalb der Dimensionen von Raum und Zeit wirksam ist.

Um auf dieser Erde zu leben, müssen die Menschen auch im Einklang mit den Naturgesetzen handeln. Um Korn zu mahlen, ein Gewicht emporzuheben, Mauern aufzurichten, die ein Dach stützen, müssen die Menschen die Gesetze der Physik kennen und nach ihnen Handeln. Die Menschen lernen leichter, bequemer und länger zu leben, je besser sie die Naturgesetze verstehen und je besser sie ihnen gehorchen. Um ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen, mußten die Gebrüder Wright einige Gesetze der Ärodynamik entdecken und ihnen gehorchen. Um elektrisches Licht herzustellen, mußte Edison einige Gesetze der Elektronik entdecken und ihnen gehorchen.

Das ist in der Tat sehr wenig um den Willen Gottes zu erkennen. Der Wissenschaftler geht angesichts der großen Unwissenheit und der winzigen Kenntnisse des Menschen bescheiden und demütig an die Realität heran.“

(Die Amerikanische Revolution – ein Fanal der Freiheit, von Rose Wilder Lane, übertragen aus dem Amerikanischen, bearbeitet und erweitert von Jean Pierre Hamilius, Seite 21-22 )

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Jens Yahya Ranft

Über Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft, Jahrgang 1975, verheiratet, 3 Kinder, Geschäftsführer und Prokurist in einem kleinen deutsch-arabischen Unternehmen. Urheber dieses Blogs. Liest und publiziert vor allem in den Bereichen Staats- und Religionsgeschichte, (Sozio-)Ökonomie, politische Philosophie und Soziologie.

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