Kurz gesagt: Staatlich gelenkter Dialog?

Als wirklich orthodoxer und konsequenter Islamverband in Deutschland, sollte man jegliche Kooperation mit Staat, Regierung und Politik unterlassen und sich lediglich der Zivilgesellschaft als Gesprächs- und Vertragspartner anbieten.

Und gäbe es in Deutschland noch eine richtige Zivilgesellschaft, also rein zivilgesellschaftlich organisierte Religions- und Interessenverbände, dann hätten wir Muslime auch verlässliche Ansprechpartner.

Den verlogenen Überstaat und seine undurchsichtigen Interessen als Mittler zu akzeptieren, ist nicht nur dumm und schädlich, sondern zeugt auch von unserem Unvermögen, mit denen höchstpersönlich in einen Dialog zu treten, die im wahren Leben unsere direkten Nachbarn sind.

Es ist mir ein Rätsel, wieso der Staat, der maßgeblich den größten Anteil hat an den zeitgenössischen gesellschaftlichen Miseren, von freien und aufrechten Bürgern nicht einmal im Dialog mit dem Nachbarn entbehrt werden kann.

Ähnliche Beiträge

Jens Yahya Ranft

Über Jens Yahya Ranft

Jens Yahya Ranft, Jahrgang 1975, verheiratet, 3 Kinder, Geschäftsführer und Prokurist in einem kleinen deutsch-arabischen Unternehmen. Urheber dieses Blogs. Liest und publiziert vor allem in den Bereichen Staats- und Religionsgeschichte, (Sozio-)Ökonomie, politische Philosophie und Soziologie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.