Schlagwort-Archive: Nietzsche

Okzidental-islamische Wanderbewegungen. Eine kleine Rezeptionsgeschichte.

Die abendländische Beschäftigung mit dem Islam als Religion und Träger einer umfassenden Kultur, war seit jeher eingebettet in ein diffiziles Spannungsverhältnis zwischen falschen Unterstellungen und aufrichtiger Bewunderung. Zwischen dem 11.Jahrhundert und den hasserfüllten Tiraden des damaligen Papstes Urban II. (1035-1099) … WEITERLESEN >>

Kurz gesagt: Diese geradezu religiöse Verehrung des Grundgesetzes

Diese geradezu religiöse Verehrung des Grundgesetzes ist in meinen Augen absolut widersprüchlich und basiert entweder auf Unwissenheit oder Geschichtsvergessenheit.

Ohne die philosophische Konstruierung dieses „kältesten aller kalten Ungeheuer“ (Nietzsche) namens STAAT, wäre die Schaffung seiner verfassungsmäßigen Bändigung gar nicht nötig … WEITERLESEN >>

Buchauszug: Horkheimer & Adorno – Die Leugnung Gottes […] negiert das Wissen

«Kants Prinzip, „alles aus der Maxime seines Willens als eines solchen zu tun, der zugleich sich selbst als allgemein gesetzgebenden zum Gegenstand haben könnte“, ist auch das Geheimnis des Übermenschen. Sein Wille ist nicht weniger despotisch als der kategorische Imperativ.

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Buchauszug: Michel Houellebecq – Von Linksislamisten und Linksnietzscheanern

«Vor allem jedoch seine linksislamischen Glaubensbrüder überschüttete er mit seinem Spott: Der Linksislam, schrieb er, sei ein verzweifelter Versuch verrotteter, verfaulter, klinisch toter Marxisten, sich aus dem Müllhaufen der Geschichte zu erheben, indem sie sich an die aufsteigenden Kräfte des

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Buchauszug: Ludwig Ferdinand Clauß – Die Vergötterung des Eigenen

„Die Vergötterung des Eigenen, wie sie in jüngstvergangener Zeit sogar zur Staatsdoktrin erhoben worden ist, hat eine Vorgeschichte, die bis zum Beginn der Neuzeit im Entdeckungsalter zurückreicht. Als der Mensch des Abendlandes (wohlgemerkt: nur dieser und nicht der Mensch überhaupt)

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Buchauszug: Roland Baader – Demokratie, die Gesellschaftsreligion

„Im Grunde genommen handelt es sich bei der diesseitigen Gesellschaftsreligion um eine herrschaftsstrategische Instrumentalisierung der seelischen und metaphysischen Verzweiflung der Menschen, die durch den Verlust der echten Religion eingetreten ist. Nietzsches Gott ist tot und Kierkegaards Krankheit zum Tode waren

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Buchauszug: Friedrich Nietzsche – Das Christentum hat uns um die Ernte der antiken Kultur gebracht, …

„Das Christentum hat uns um die Ernte der antiken Kultur gebracht, es hat uns später wieder um die Ernte der Islam-Kultur gebracht. Die wunderbare maurische Kultur-Welt Spaniens, uns im Grunde verwandter, zu Sinn und Geschmack redender als Rom und Griechenland,

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